Folge 08 - Auf und hinter der Bühne

Shownotes

Erfahrt mehr über das Geschehen auf und hinter der Bühne mit dem Künstler Christian Mädler. Auf der Bühne widmet er sich dem Leben und der Musik von Udo Jürgens, während er hinter der Bühne als Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Dramaturg am Scharoun Theater Wolfsburg beschäftigt ist.

Als weiteren Gast begrüßen wir Ariane Hanselmann von dem Kulturverein Sulingen. Gleichzeitig ist sie stellv. Vorsitzende der Ländergruppe Niedersachsen/Bremen der INTHEGA (Interessensgemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.).

Hört in dieser Folge wie wichtig Zusammenhalt ist und die Hintergründe von kultureller Arbeit auf dem Land. www.inthega.de

Besucht Ariane in Sulingen hier: Kulturverein Sulingen

Christian Mädler spielt in Papenburg sein Konzert "Merci Mama" am Fr. 29.05.2026 um 20:00 Uhr: Tickets und weitere Informationen

Die Sendung "Spoiler Alarm!" läuft am 16.03.2026 um 18:00 Uhr in der Ems-Vechte-Welle. Hier live einschalten!

Transkript anzeigen

00:00:21:

00:00:27: Und wieder ein Hallo an alle Zuhörerinnen und Zuschauerinnen unseres achten Spoiler-Alarm-Podcasts.

00:00:33: Mein Name ist Ansgar Alasd und heute geht es um ein ganz besonderes, wunderschönes Musikgewandt was wir näher vorstellen wollen.

00:00:41: Heute sind wie im Wunderschönen Soolingen!

00:00:44: Warum wir hier sind?

00:00:45: Wer uns eingeladen hat das erfahren wir später Und da erfahren wir auch noch viele andere Sachen mehr.

00:00:52: Außer der Musik kann man nämlich nur ein schönes zweites Thema, aber zuerst möchte ich unseren ersten Gast vorstellen!

00:00:58: Er ist so vielseitig.

00:01:00: er arbeitet sowohl auf als auch hinter der Bühne.

00:01:04: was er hinter der bühne macht wie gesagt später Auf der Büne ist ja ein Pianist, Sänger und Begeistert vor allem sein Publikum als unglaublich charmanten Entertainer.

00:01:14: Christian Mädler, schön dass du bei uns bist.

00:01:17: Und danke, dass ich hier sein darf!

00:01:20: Du warst ja auch schon.

00:01:21: wie gesagt wir freuen uns dich in Papenburg wieder zu sehen und wieder zu hören.

00:01:25: eine Besonderheit des Heute nämlich an unserer Podcast?

00:01:27: Du sitzt am Klavier oder

00:01:29: ich

00:01:30: lehne am Klavier, du sitzt am klavier und wir werden das Klavier immer mal wieder ein bisschen einbauen richtig?

00:01:35: Genau!

00:01:36: Das ist was mich mit Papenbruck verbindet weil er schon mehrmals da und es ist ne tolle Stadt mit noch tolleren Menschen Und insofern freue ich mich immer, wenn ich wieder dann in den hohen Norden fahren darf.

00:01:47: Einer der bekanntesten Songs von Udo Jürgens lautet

00:01:50: Ich weiß was ich will.

00:01:51: Wusstest du schon immer auch als Kind, was du willst?

00:01:54: Nein!

00:01:55: Ich denke auch nicht dass das wichtig ist als Kind weil man da die Freiheit hat noch nicht so gepresst in die Zwänge der Gesellschaft und insofer... Da habe ich mich da auch treiben lassen, viele sind auf mich zugekommen.

00:02:07: Ich glaube das Wichtigste ist dass man dann für sich irgendwie die Kleid hat, dass man gewisse Chancen zum gewissen Zeitmut ergreifen muss.

00:02:15: Sonst sind sie weg!

00:02:16: Das Glück kennt nur Minuten... Der Rest des Warteraum ein Lied von Hildegard Knef

00:02:21: Auch schön aber dabei du bist doch trotzdem.

00:02:23: deswegen frage ich halt weil du zwar in Hannover, wie gesagt.

00:02:29: In Hannover geboren und in Hamburg aufgewachsen.

00:02:31: Hilseheim studiert erst Kulturwissenschaften- und ästhetisch Kommunikation.

00:02:35: Korrigiere mich, wenn ich was Falsches sage!

00:02:37: Aber du bist doch eigentlich für mich immer der Musiker-Entertainer durch und durch.

00:02:41: Deswegen frage ich auch Wie kam da es?

00:02:43: Wann fing diese Leidenschaft für die Musik an?

00:02:46: Und wieso kam dann das andere noch dazwischen?

00:02:48: Also meine Großmutter hat damals mich gefördert.

00:02:52: in näherer Leidensicht.

00:02:53: Da fühle ich immer auch die Motivation Das zu machen, wovon ich träume.

00:02:59: Aber auch ganz profan aber sehr wichtig die Förderung des Klavierunterrichtes.

00:03:03: mit sechs Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen.

00:03:05: Ich hab das durchgezogen bis ich siebzehn oder achtzehnt war, kurz vor dem Auditorium hatte ich einfach keine Lust mehr Rachmaninov Chopin und sonst was zu spielen, hab das während des Studiums wieder aufgenommen mit einem Gesangsunterricht zusammen Und da die Liebe zur Bühne gefunden quasi während des Studios viele Leute begleitet angefangen im Jahr zweitausend als Barbianist in einem Hotel in Hildesheim, wo ich lebe.

00:03:33: Dass sich bis heute dann auch fortsetzt und das waren komische Momente weil die Leute kamen auf mich zu sagen spielen sie mal Esteinbus bei.

00:03:39: Spielen Sie Marisha Kleidermann?

00:03:40: Ich kannte alles überhaupt nicht!

00:03:42: Ich hatte meine Noten aus irgendwelchen Operaten- und Popstücken.

00:03:44: Das heißt dass war eine neue Welt und es hat Spaß gemacht diese Welt zu ergründen.

00:03:49: aber die ursprüngliche Liebe die liegen natürlich viel früher los gerade auch zur Musik von Uli Jürgens Weil das war die Platten, die meine Großmutter und meine Eltern im Plattenschrank hatten letztendlich.

00:04:01: Udo Jürgens, The Stones, The Beatles – alles tolle Musik!

00:04:04: Bei UdoJürgens bin ich irgendwie hängen geblieben und habe irgendwann noch mal eine Diplomarbeit über ihn geschrieben.

00:04:10: Über die Dreiecksbeziehung wie ein Image bei Stars egal welches Genres entsteht in der Dreieck-Beziehung zwischen dem Star selber – Management den Fans, die das Ganze aufnehmen und die Mittlerrolle sind quasi die Medien.

00:04:29: Das ist eigentlich sehr spannend wie da ja Images entstehen.

00:04:33: Hat sich da was verändert?

00:04:34: Bestimmt jetzt zu Social Media Verhalten und so weiter.

00:04:37: Stimmt

00:04:37: hat sich da vieles verändert dass ich bin auch aus der wissenschaftlichen Seite dann auch raus.

00:04:43: also ich weiß nicht wie die aktuellen Forschungen da jetzt sind

00:04:46: Aber das sprechen wir gleich nur.

00:04:47: Ja genau das können wir noch machen.

00:04:50: Sag mal, also wie gesagt das habe ich mir fast gedacht.

00:04:53: Wie gesagt mit der Familie und dass das natürlich von deiner Oma dann in dem Sinne stark gefördert wurde.

00:05:00: In der Studienzeit damit bestimmt Geld verdient?

00:05:02: Ja, das ist relativ... Spät hab' ich da nicht angefangen, das Barbiano zu machen!

00:05:07: Und gibt es da ein Schlüsserlebnis mit Udo Jüngs irgendwie und auch einen Lieblingssong?

00:05:13: Schlüsselerlebnis mit Udo Jürgenswig dazu gekommen bin, das kann ich gar nicht wirklich sagen.

00:05:17: Ich habe dieses Programm wirklich nicht mal während des Studiums sondern als ich schon im Theater angefangen hab zu arbeiten mir überlegt an solchen Abend einfach mal zu machen.

00:05:27: und ich weiß dieser Abend, ich hatte auch einen Abend gemacht über Rosenlieder weil Hildesheim wo ich wohne ist eine Rosenstadt und ich hatte weder Ahnung wie man ein Abend moderiert.

00:05:36: Ich wusste nicht wie viel Titel ich spielen kann.

00:05:37: Ich glaube dieses Rosenkonzert war dreieinhalb Stunden, ich hätte vierzig Titel oder so.

00:05:40: Das war letztendlich alles viel zu lang und auch wahrscheinlich höchst unprofessionell, aber ich denke so fängt ja jeder an.

00:05:46: Und so wächst man auch!

00:05:47: Und Schüsselergebnis mit Uli Jürgens weiß ich nicht... Aber Lieblingsliedern ist ja so unfassbar großes Report-Fahr mit Tausend drinnen hat Liedern Das es da schwer ist Lieblungslieder zu haben.

00:05:59: Nenn mal einen

00:06:01: Was wichtig ist ein Lied was sehr berührend ist.

00:06:06: Was für mich aber noch entscheidend das ist Ein Lied der gekaufte Drachen poetisches Lied, wo ich merke das im Publikum Frauen und Männer doch gleichermaßen berührt sind von diesem Lied.

00:06:17: Weil dieses Lied taucht unfassbar ein.

00:06:20: in die Erinnerung des Publikums habe ich das Gefühl so dass da ja wie so einen Impuls gesetzt wird oder man plötzlich sich zurückversetzt und ich merken dieses Stück berührt sehr stark.

00:06:32: Das ist ja das was Musik überhaupt Vermarkt.

00:06:35: Sag mal, du hattest in den Hildesheimer Marktplatz oben her dann auch als Musik-Tage initiiert, organisiert und moderiert.

00:06:41: Das heißt da sind deine Entertainerfähigkeiten parallel mit dem Barauftritten

00:06:45: usw.,

00:06:45: haben sich da wahrscheinlich immer mehr rauskristallisiert.

00:06:50: Und wenn ich dich aber nochmal veranlaffte außer Udo Jürgens usw.

00:06:54: gibt es da andere Musiker?

00:06:55: Es ist eine fiese Frage die dich beeinflusst haben bzw.

00:07:00: Die Künstler, die dich beeinflusst haben mit ein zwei Worten wie sie dich beeinflussen haben zusammenfassen würdest.

00:07:06: Gibt es da zwei drei Namen mit zwei drei Worten?

00:07:09: Schwer!

00:07:09: Das vielleicht eher gar nicht weiß ich ob's künstler sind oder Jürgen?

00:07:13: Sie bin natürlich nie so festgelegt und ich höre ja auch ganz breit gefächertes Reportage an Künstlern.

00:07:18: was mich sehr beeinflußt hat wo ich auch eigene Programme habe das ist der Tonfilm Schlager.

00:07:24: Natürlich gibt es dann wieder die Parallelen Tonfilmschlager, zwanziger, dreißiger, viertziger Jahre.

00:07:29: Unfassbar tolle Melodien!

00:07:32: Eine unfassbar variantenreiche Harmonik und sehr witzige tiefgreifende Texte.

00:07:38: Das ist wirklich damals eine große Grund gewesen zu dem was man teilweise heute im Radio hört.

00:07:43: Das hat mich sehr berührt.

00:07:44: sonst einzelne Künstler kann ich ehrlich gesagt gar nicht Weiß ich nicht.

00:07:48: Ich bin viel mit Michael Jackson in der Zeit aufgewachsen, Elton John.

00:07:51: Michael Jackson ist sicherlich derjenige, der mich im Tanz und in der Bewegung auch animiert hat?

00:07:57: Ja, und Elton Jon natürlich auch.

00:07:59: In dem was auch Udo Jüngst natürlich kann, der Mister Piano.

00:08:03: Billy Drell vielleicht auch noch zu erwähnen.

00:08:05: Also nehmst du das auch in deinem Programm auf?

00:08:08: Da hab' ich zumindest ja einen anderen Programm.

00:08:10: Seit...

00:08:12: bis du dann nach Wolfsburg gewechselt, als Dramaturg zuerst und jetzt noch als Leiter der Presse-Öffentlichkeits.

00:08:18: Aber wie gesagt in Charon Theater in Wolfsbruck?

00:08:21: Wie kam es dazu?

00:08:22: Das kam dazu dass ich im anderen Theater das Vertrag auslief Und Ich war Referent für die Gastspielorte.

00:08:29: Das heißt ich hatte im Grunde schon das Netzwerk und konnte fragen mich umorientieren.

00:08:34: Ich hatte auch sehr viel Zeit.

00:08:36: In dem Augenblick wusste ich natürlich nicht und das beunruhigte ein aber Es kam dann irgendwann der Anruf aus Wolfsburg und so kannst du dir vorstellen, quasi auf einer anderen Seite zu arbeiten.

00:08:45: Also ich war in einem Theater das selbst produziert hat und bin dann in einen Theater gegangen dass ein Gastspielhaus ist ohne Ensemble und die Stücke einkauft.

00:08:53: Ich habe gesagt kann ich mir vorstellen vorher hatte ich eine halbe Minute zur Fuß zum meinem Theater, beim alten Theater und jetzt plötzlich eine Stunde mit dem Auto.

00:09:01: Hat mir aber nie was ausgemacht außer jetzt vielleicht wo die Benzinpreise wirklich so hoch geworden sind und vielleicht noch weiter steigen.

00:09:10: Ja, aber das Spannende ist ja wer mir schon gesagt.

00:09:12: Wir wollen ja beide sein.

00:09:12: du stießt mit beiden Beinen auf zwei Seiten hätte ich jetzt mal gesagt auf und hinter der Bühne.

00:09:18: Was macht ihr bei beiden Seiten am meisten Spaß?

00:09:21: oder was ist für beide seiten die Herausforderung?

00:09:23: Das klingt so als könnte ich mich irgendwie nicht entscheiden.

00:09:27: Stehen

00:09:28: Sie fest!

00:09:29: Stehen sie auf genau.

00:09:30: Das ist ja fest weil ich auch gar nicht so sehr aber dass es darf auch sein.

00:09:35: Was ist der Reiz daran?

00:09:36: Das kann ich dir sagen.

00:09:37: Ich war auf Tournee Mit einem mit einer Band auch mit einer O-Marsch an Udo Jürgens und seine Lieder.

00:09:45: Und da habe ich die andere Seite kennengelernt, dieses Tunetheater.

00:09:48: Ich bin ja ein Wolfsvorgehmer, der die Gäste empfängt und diese Seite kennt und erlebt.

00:09:52: Und ich hatte da wirklich große, große Chance, bin ich sehr dankbar.

00:09:55: ganz viele Häuser, ganz viele Mentalitäten heran, jenseweisen kennenzulernen wie man als Künstler eigentlich empfangen wird was gut ist, was vielleicht etwas mir auffällt, was verbesserungswürdig ist.

00:10:05: und da das alles Kolleginnen und Kollegen sind, hab' ich das dann natürlich immer gleich geäußert.

00:10:08: Das heißt es war für mich privat eine tolle Erfahrung, aber auch beruflich natürlich ganz wichtig und zu sehen wie funktioniert dieser Gassspielmarkt eigentlich.

00:10:18: Dieses wirklich gegenseitige Nehmen- und Geben- und dadurch das Glück dass ich beide Seiten einmal reinschauen durfte.

00:10:26: Komm mir zurück!

00:10:27: Wie gesagt an deine Entertainer Seite?

00:10:30: Wie motivierst du und interagierst so mit dem Publikum?

00:10:33: Welches Publikums ist der am liebsten?

00:10:35: Mir ist jedes Publikuum beim Liebsten am Ende dann ganz viel Spaß gehabt hat.

00:10:40: Wie interagiere ich?

00:10:41: Ich finde es immer ganz wichtig, sofort die vierte Wand zu öffnen also eine Bühne als Künstler erhöht.

00:10:47: zu sitzen ist manchmal schwierig.

00:10:48: natürlich habe das Sicht Gründe.

00:10:52: andererseits Es ist ganz ganz wichtig das erste Lied rüberzubringen sich quasi mit diesem Miet vorzustellen und dann wirklich in die Moderation zu gehen und das Publikum mitzunehmen Am besten auch wirklich reinzugehen ins Publikums.

00:11:05: Das ist ein Abend, der gemeinsam ist.

00:11:07: Natürlich wissen die Leute nicht was passiert.

00:11:09: ich kann diesen Abend gestalten das macht Spaß und ich habe natürlich einen Grundgerüst.

00:11:14: lassen wir dann immer doch diese Flexibilität.

00:11:16: das heißt ich stehe nicht mit beiden Beinen ganz fest auf dem Boden sondern ich kann mich immer leicht verlagern sodass ich immer auch einen Weg aufs Publikum habe und dieses Publikums möglichst immer mitnehmen.

00:11:26: Ich bin froh dass es immer klappt und die Resonanz ist eigentlich das Brot des Künstlers ist der Applaus.

00:11:33: Du

00:11:34: bist ja dreimal, wie gesagt im Papenbrüch gewesen.

00:11:37: Nicht nur zum Jubiläum und nicht nur zur Abschieds-Zeremonie von der lieben Kollegin der Kunstschule Pietra Wendholz.

00:11:45: Nein aber du bist das erste Mal da gewesen und war glaube ich ein ganz besonderer Abend.

00:11:49: Das war der einundzwanzigste, zwölfte, zwanzigneinzehnte.

00:11:52: Das ist der fünfte Jahrestag zum Tod von Udo Jungs.

00:11:57: Und dieser Abend ist glaube ich dir auch in Änderung geblieben?

00:12:00: Genau!

00:12:02: Das war der Abend, wo dem Tag und dem Abend ist quasi meine Oma.

00:12:08: Die mehr All das ermöglicht hat, ist eingeschlafen friedlich.

00:12:12: Es ist aber auch eine schöne Erinnerung Und für mich hat sich da tatsächlich ein Kreis geschlossen.

00:12:21: Sie haben mich dahin gebracht, wo ich dann war oder wo jetzt auch bin In dem Fall eben nach Papenburg mit einem Konzert von Udo Jürgens.

00:12:29: Es war sein fünfter Todesdach und sie stirbt exakt an seinem fünften Todestag.

00:12:34: Wie gesagt, da schließt sich der Kreis und den Ehring von meiner Oma, den habe ich als Glücksbringer seitdem auch immer hier mit an der

00:12:40: Kette.".

00:12:42: So nachdem wir dich jetzt kennengelernt haben ein bisschen natürlich auch nochmal über viele viele Sachen schon vorgesprochen haben.

00:12:47: Ich habe vieles angekündigt.

00:12:49: wollen wir jetzt unseren zweiten Gast endlich dazu bitten oder Gästen wie auch immer unsere?

00:12:53: Wir sind eigentlich Gast.

00:12:56: Ariane Hanselmann, schön dass wir hier sein dürfen.

00:12:58: Ich würde dich ja bezeichnen so das kulturelle Herz der Stadt Sulin.

00:13:03: Danke wie gesagt, dass du uns eingeladen hast.

00:13:05: Gerne

00:13:05: gerne.

00:13:08: Du bist aus Wolfsburg angereist.

00:13:10: Wir natürlich aus Papenburg und da ist ja zwischen meinen Weltstädten liegt die Weltstadt Sulin, deswegen wunderschön.

00:13:17: vielen Dank, dass wir ihr sein dürfen!

00:13:19: Die goldene Mitte, die goldene Ariana.

00:13:22: Herzlich willkommen auf jeden Fall.

00:13:24: Es war für mich eine Selbstverständlichkeit zu sagen, klar kommt vorbei und wir machen das hier!

00:13:29: Und jetzt kommen wir nämlich zu unserem zweiten Thema, da wir so viele über Musik gesprochen haben, kommt natürlich jetzt dieses Thema... Du bist seit dem ersten Zwölften im Jahr zwölf Geschäftsführerin des Kulturvereins Zuling in den nächsten ja praktisch fünfzehn Jahre.

00:13:45: Wie kam es dazu?

00:13:47: Wie kam

00:13:47: es dazu?

00:13:48: Ich hatte vorher meine Karriere eingeschlagen im Museum und wie Kultur nun mal ist, gibt es Sparmaßnahmen.

00:13:56: Das heißt ich wurde dort freigestellt und musste mich auf die Suche machen bekam diese reizende Stelle angeboten vom Arbeitsamt tatsächlich und habe gedacht okay ich muss ja Erfahrung sammeln, ich bewerb mich einfach mal.

00:14:12: morgens war ich beim Vorstellungsgespräch und nachmittags kriegte schon die Zusage.

00:14:16: Und dann hab' ich gedacht, ja auf noch so liegen und zu neuen Ufen und mal schauen was sich da alles so bewerkstelligen

00:14:21: kann.".

00:14:22: Aber was man immer bei dir spürt ist seine, ich sag mal unbändige Leidenschaft?

00:14:27: Wo kommt hier denn jetzt dann her fürs kulturelle Engagement hier?

00:14:32: Kannst du gar nicht sagen, ich denke mir das ist einfach so ein paar meiner Charakters und der schreit Kultur, Kultur, Kultur.

00:14:41: Es macht mir einfach Spaß.

00:14:42: es macht mir Spaß was zu bewegen was anderes zu machen auszuprobieren zu testen auch nur auf die Klappe zu fallen und dann wieder aufzustehen und sagen ja da mache ich das halt ein bisschen anders und dann mal zuschauen und Ich denke mir gerade aus diesen Sachen weil man so viel verschiedenes lernt ...puscht sich einfach die Energie hoch.

00:15:03: Aber gibt es da irgendeine Kleinigkeit aus der Kindheit, wo du sagst, da hattest du das erste Mal mit Kultur so eine Berührung?

00:15:08: Wo?

00:15:08: du sagste ja vielleicht...

00:15:09: Nee also, die erste Berührungen mit Kultur oder mit Bühne war eigentlich ein kompletter Reihenfall!

00:15:15: Ich war als... ich weiß nicht, ich kenne dir Anche aus Holland mit dem Käse und dieses Kostüm hatte ich für, ich weiß gar nicht, für irgendein Veranstaltung an und dann sollte ich auf den Bühnen gehen und eben mich kurz vorstellen Ähm, zu erklären was Anja so macht und das ist komplett in die Hose gegangen.

00:15:37: Also war eigentlich damit die Berührerin die Bühnenkarriere damit gleich erledigt.

00:15:44: Aber jetzt... Stellen wir euch noch näher kennen mit unserem wunderbaren Lieblingsspiel, was wir jedes Mal machen.

00:15:50: Das haben wir auch extra jetzt für den heutigen Tag angepasst das Entweder-Oder-Spiel.

00:15:54: Kennt ihr es bei?

00:15:54: Ihr seid vertraut mit Entweder oder?

00:15:56: Ja nicht so ganz aber ich

00:15:57: teste es.

00:15:57: Also wie gesagt zwei Sachen und ihr müsst sagen, was ihr lieber... Alles

00:16:01: klar!

00:16:01: ...wir schießen

00:16:02: mal los.

00:16:03: Musik oder Theater?

00:16:04: Theater

00:16:05: Musik

00:16:06: Schlager oder Pop?

00:16:07: Schlager Pop Allein oder zusammen?

00:16:10: Allein

00:16:11: Zusammen

00:16:12: Ja, alles wunderschön.

00:16:13: Wir matchen überhaupt nicht!

00:16:14: Das

00:16:15: habe ich mir aber fast gedacht.

00:16:18: Und trotzdem verstehen wir uns heute ein paar Sätze.

00:16:21: Wir trotz dem auf der Bühne oder im Publikumsaal?

00:16:27: Genau deswegen verstehen wir bei unseren Gänzen.

00:16:30: Bademantel- oder Lachschuhbeigleit?

00:16:32: Oh, Lachchuh.

00:16:35: Schon als Kind.

00:16:38: nie wieder auf die Bühne oder nie wieder Beifall.

00:16:43: Oh, nie wieder aus

00:16:43: der Bühnung?

00:16:44: Nie wieder Beifall.

00:16:45: Generalprobe oder Aftershowparty?

00:16:48: Aftershow-Party!

00:16:48: General Proben.

00:16:50: Das ist ja super.

00:16:52: Ein Leben lang eine Hauptrolle im Büro oder eine Nebenrolle im Theater?

00:16:56: Neberolle im Theater Ja

00:16:57: dann nehme ich auch die Nebenrolle in den Theater.

00:17:01: Mit einem Taxi nach Paris und mit einem Boot nach New York?

00:17:04: Nee, Taxi Nach Paris.

00:17:05: Definitiv.

00:17:06: Ja, dem ich auch.

00:17:08: Nie wieder griechische Wein oder nie wieder Prämierensekt.

00:17:12: Oh!

00:17:12: Niederprämierensekt?

00:17:13: Ja, definitiv.

00:17:19: Aber bitte mit Sahne, Kuchen mit oder ohne Sahne?

00:17:23: Mit.

00:17:24: Ohne.

00:17:25: Mit ganz...

00:17:28: Jetzt kannst du noch mal so anspielen ein Ehrenwertes Haus oder eine ehrenlose Party?

00:17:32: Ein Ehrenwärtes Haus.

00:17:40: Schon wieder.

00:17:40: Ich hebe

00:17:40: die Ehrenlosen-Partys.

00:17:42: Habe ich mir fast gedacht Und immer, immer wieder geht die Sonne auf.

00:17:47: Party bis zum Sonnenaufgang oder endende Modellicht?

00:17:51: Bei mir endene

00:17:52: Modellich.

00:17:52: Das ist aber auch romantischer finde ich auch.

00:17:54: Das andere schaffe ich auch nicht mehr.

00:17:59: Die Zeit sind vorbei!

00:18:00: Sie hat gesagt, jetzt ist es ein siebzehnjahr blondes Haar.

00:18:02: Ich hätte jetzt gesagt, nein, aber es ging zu einem siebzen Jahr blondes haar.

00:18:05: oder lieber mit sechs und sechzig fängt das Leben an?

00:18:08: Mit

00:18:08: sechsundsechszig fängtes Leben ist näher dran bei mir!

00:18:11: Das schaffen wir wie es uns jetzt nach Einigung war.

00:18:14: euch wunderbar!

00:18:15: Das andere sah nicht unfrei.

00:18:18: Und jetzt noch mal meine Lieblingsfrage die ich auch in jedem Podcast stelle normalen euch nochmal wenn ihr eine Musik aussuchen könntet ihr den ganzen Tag euch begleitet unter allem was ihr macht.

00:18:27: welche Musik würdet ihr, welche Richtung würde ihr wählen?

00:18:29: Filmmusik

00:18:32: würde ich dir zustimmen, weil die ist auch eine Abwechslungsreichung.

00:18:35: Da kann es von bis...

00:18:37: Ja!

00:18:38: Man kann sich voll drauf konzentrieren oder es läuft nebenbei und man lässt sie inspirieren?

00:18:42: Also auch unterschiedlich dann ja.

00:18:46: Aber jetzt kommen wir zu dem eigentlichen.

00:18:48: das machen wir immer so nachdem entweder oder es geht um das Konzert denn du wie wir sagten kommst wieder nach Papenburg.

00:18:55: am neunzwanzigsten Mai haben wir für alle Mütter einen Dankeschön Passend mit dem Titel.

00:19:03: Merci, Mama!

00:19:04: Du sagst doch

00:19:05: Mamo?

00:19:06: Ja ich habe es französisch ausgesprochen.

00:19:07: Merci Mamo.

00:19:08: Das klingt natürlich dann ganz rund.

00:19:10: Genau also das findet am neunzwanzigsten statt und wir haben der Exer jetzt auch diesen Podcast ein bisschen vorgezogen damit man rechtzeitig Karten kaufen kann, rechtzeitig Kartens besorgen nämlich schon im Osterverkauf natürlich.

00:19:23: Und was werden wir denn hören?

00:19:26: Natürlich Judo Jürgens, wie wir schon festgestellt haben.

00:19:29: Aber was werden wir denn noch alles hören?

00:19:32: Ja kannst du da etwas erzählen?

00:19:33: Also es werden sicherlich keine Lieder sein die sich nur mit der Mutter beschäftigen weil das wird dann irgendwann ein bisschen schwierig und man soll die Lieder ja auch kennen.

00:19:41: Das heißt dass sind Evergreens Schlager Alles was mit Liebe Zuneigung Freundschaft zu tun hat alles Die Facetten dir an der mutter eigentlich abdeckt.

00:19:51: Aber Mama spielst du, oder?

00:19:52: Von Heinch.

00:19:53: Das weiß

00:19:54: ich nicht, ob ich das spiele.

00:19:55: Das überlege ich mir dann noch.

00:19:57: Es gibt ja auch noch Titel, die noch gar nicht feststehen, ob sich sie spielt ... Oder nicht!

00:20:03: Ich weiß natürlich, dass ich sie kann und besonders, dass wir diese Titel beim Publikum erfragen.

00:20:13: Sie können sich was wünschen.

00:20:14: Das

00:20:14: wollte ich gerade sagen, es ist ein Wunschkonzert.

00:20:16: Genau.

00:20:16: Da hat's bei dir schon gegeben.

00:20:18: Magst du da ein bisschen erzählen auch über die, was wie die Zuschauer darauf reagiert

00:20:21: haben?

00:20:21: Das hat wunderbar geklappt.

00:20:23: Wir haben erst mal ... wir haben ihn net angekündigt für diesen Schamantensaal und dann kamen die Nachfrage so groß dass wir ins Theater gegangen sind.

00:20:30: Dann haben wir erst überlegt ob das mit dem Wünschen noch klappt hat aber perfekt.

00:20:37: Und die Leute waren total ... sind total mitgegangen und haben sich super gefreut wenn ihr Lied gespielt worden ist.

00:20:46: Und Christian führt auch immer so charmant durch den Abend, dass die Leute wirklich an den Lippen hängen und das man einfach so machte, mochte man sitzt da.

00:20:57: Ja wie soll ich das sagen?

00:20:58: Schau kurz vor sich hin und freut sich und lässt es genießen.

00:21:02: also von daher super lief es!

00:21:05: Vielen Dank Arjan für dieses nette Kompliment.

00:21:08: Ich muss aber auch sagen, die Publikar sowohl in Papenburg als auch in Suning sind wirklich ganz hervorragend.

00:21:13: In beiden Orten habe ich ja schon mehrmals bereits Bespielt.

00:21:17: Magst du den vielleicht mal irgendwas anspielen?

00:21:19: Weil wir jetzt Wunschkonzert hast du irgendwas, was du da sagst, das nimmst du immer mit auf oder das ist etwas so ein Publikums Liebling der immer wieder gespielt wird.

00:21:28: Ach, da gibt's natürlich ganz viele Ansgar!

00:21:31: Wenn ich erst anfange, dann höre gar nicht mehr auf.

00:21:33: Nein,

00:21:34: man ja nur ja mal.

00:21:35: Für mich solls rote Rosen regnen dir sollten sämtliche Wunder

00:21:47: begegnen.".

00:21:48: Das ist ja für die Mamas.

00:21:50: Genau!

00:21:52: Und so weiter...

00:21:54: und so weiter.

00:21:57: Wie gesagt, wir hören auch im Radio-Edit noch ein paar Songs und das ist wirklich also für jeden der noch keine Karte hat wie gesagt das ist was wo sich die Mamas wirklich nicht nur die mammas wo sie alle anderen erfreuen was es wirklich wirklich Spaß macht.

00:22:09: Aber ihr zwei seid ja jetzt nicht nur im Sinne oder du bist nicht nur auf der Bühne Tee, die hatten wir schon gesagt.

00:22:15: Sondern wir leben ja eigentlich alle fürs Theater und unsere Veranstaltungshäuser.

00:22:21: Du bist wie gesagt in Wolfsburg, hier in Zulingen und wir wollen das Publikum begeistern unterhalten, emotionalisieren!

00:22:30: Wie wollen wir das machen?

00:22:31: Und vor allen Dingen sind wir ja alle in dem Intega-Theater verbannt.

00:22:34: Will ich das noch mal richtig habe?

00:22:35: Du bist ja jetzt die stellvertretende Vorsitzengruppe Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen Bremen, das war's du zuvor.

00:22:42: Was ist denn die Integra?

00:22:44: Wie können wir den Leuten das mal klar

00:22:45: machen?".

00:22:46: Die Integrar isst die Interessengesellschaft der Städte mit Theatergasspielen FV.

00:22:52: also wir sind auch ein eingetragener Verein aber Theatergusspiele d.h unsere Häuser haben kein eigenes Ensemble sondern wir kaufen Theaterstücke ein.

00:23:03: in ganz in der ganzen Bundesrepublik sind wir ungefähr Vierhundert Häuser, die sich dort angeschlossen haben.

00:23:09: Wir freuen es natürlich immer wenn sich auch andere Häusern noch anschließen würden.

00:23:14: Wir treffen uns regelmäßig um uns auszutauschen und die Probleme auf dem Land sind weil unsere Häuser sind überwiegend auf dem land und nicht in den Großstädten.

00:23:25: kleine Ausnahmen wie zum Beispiel Wolfsburg mit einer größeren Stadt und einen sehr großen Theater ist da eine Ausnahme, aber oftmals sind es die kleinen Häuser wie zum Beispiel ich mit einem Haus von mit vierhundert sechsundvierzig Plätzen.

00:23:39: Die auf dem Land sind, die also ein ganz anderes Einzugsgebiet eine ganz andere Struktur haben.

00:23:46: und hier treffen wir uns um wirklich auszutauschen und zu gucken, wie sehen die Probleme aus?

00:23:52: Mit was hat man zu kämpfen?

00:23:55: Aber auch was sind die schönen Dinge?

00:23:57: Was kann man zusammen machen, wie kann man sich verbinden.

00:24:00: Also es ist kompletter wenn man sich einmal im Jahr gerade auf dem Theatermarkt wo alle Häuser dir etwas anbieten sind da sind und auch diejenigen wie wir die einkaufen.

00:24:14: Da gibt es halt die Bundesebene oder die Landesebene, da gibt es ja noch mal Landesverbände.

00:24:18: aber das Besondere war glaube ich, was wir hier soll auch nochmal erwähnen sollten, die sagt sie sind ja auch bundesebene tätig.

00:24:24: Das heißt Bei Corona korrigiert mich, waren es zweiunddreißig Millionen, die als Hilfe gekommen sind.

00:24:28: Genau für den Ausfall, den wir haben, weil wir ja weniger Plätze auch besetzen konnten, sind die da eingetreten und mit dem Bund verhandelt usw.

00:24:36: Aber seit Corona ist einiges ein bisschen schwieriger geworden.

00:24:39: Da wollte ich euch beide einfach nochmal beide eben fragen was seht ihr jetzt das größte Problem an?

00:24:45: oder generell in den heutigen Zeiten?

00:24:47: Also ich weiß nie ob's wirklich schwieriger normalisiert sich vieles auch wieder.

00:24:52: Es ist aber eine andere Normalität wahrscheinlich geworden, gerade auch für den Theaterbetrieb.

00:24:57: Und so haben wir es festgestellt und beobachtet, dass ein bestimmtes Zielpublikum ist weggebrochen oder was Neues hinzugekommen.

00:25:06: Der Verkauf in Abonnements seit Jahren sowieso schon rückläufig.

00:25:10: Ich denke das hat sich da durch Corona auch nochmal verändert, dass es stärker an diesen Freiverkauf geht oder man eben dann statt wirklich fester Abuswahl-Abus verkauft in der Art und Weise.

00:25:19: Man muss schon mehr um das Publikum ringen, was natürlich bei uns zum Beispiel in Wolfsburg war die letzte Saison eigentlich wirklich eine ganz tolle Saison mit einem großen gefühlten Plus und auch mehr Abonnements und mehr verkauften Plätzen.

00:25:37: Und nichtsdestotrotz darf man nie vergessen dass alles andere drumherum Energiepreise so hoch geworden sind und so teuer geworden sind, dass es dafür einige Theater einfach schwieriger wird.

00:25:49: wenn die Zuschüsse nicht erhöht werden bleibt am Ende weniger Geld für die einzelnen Vorstellungen übrig.

00:25:56: Ja ich denke mir wir sind alle aus einer relativ oder beziehungsweise vor Corona in eine relativ komfortablen Zone gewesen obwohl wir da auch schon gemerkt haben das ist in der Branche ein bisschen kracht und die Besucherzahlen zu runter gehen.

00:26:10: Nach Corona direkt war es sehr hart, die Leute wieder zu motivieren.

00:26:14: Die Angst zu überwinden ins Theater zu gehen und dann hat sich aber rausgestellt dass sie Leute eine gewisse Leuchtigkeit brauchen.

00:26:21: das heißt man musste das Programm schon bisschen umstellen und das ein oder andere leichtere Stück mit aufnehmen.

00:26:28: vielleicht ein bisschen mehr Comedy vielleicht ein wenig mehr Musik auch gerade jetzt Zeiten des Krieges.

00:26:33: die Leute haben von gewissen Themen einfach sag ich mal, so sind sie müde geworden und freuen sich mehr daran leichte Sachen zu sehen.

00:26:42: Nichtsdestotrotz laufen die anderen Sachen laufen aber halt nicht so gut.

00:26:47: Aber wir sind wieder in dem Bereich vor Corona mit den Besucherzahlen und man merkt einfach den Leuten hat was gefehlt.

00:26:54: und jetzt möchten Sie es wieder erleben, aber sie möchten es leichter erleben.

00:26:59: Aber die Freude daran ist immer noch da.

00:27:03: Aber es wird für bestimmte Genre, wird es einfach schwieriger die Leute zu begeistern.

00:27:07: Es ist ja auch meistens so, dass glaube ich die Sachen ... Die bekanntere Namen sind leichter zu verkaufen.

00:27:12: Früher hatte man mehr mit dem Abo sich auf Überraschung eingelassen.

00:27:16: Das ist zumindest die Erfahrung, die wir auch so gemacht haben.

00:27:19: Das ist schwieriger, wie jetzt so diese Überraschungs-Sachen.

00:27:22: Dass die Leute da schwieriger zu begeistern sind wenn sie was nicht kennen?

00:27:25: Nun muss ich aber sagen dass ich schon vor Corona hatte ich nur noch einen Wahlabruhr weil es einfach bei uns... Die Leute wollten sich nicht festlegen Sie wollten nicht im Prinzip feste Stücke haben sondern sie wollten lieber frei entscheiden.

00:27:40: das heißt aber nicht dass sie weniger buchen sondern zum Teil buchen die Leute zehn, fünfzehn Veranstaltungen Querbeet, alles durch.

00:27:48: Aber halt so wie sie möchten und ich habe dann auch Abo... Also ich kann mich nicht auf ein festes Abo-Publikum beschränken sondern ich habe viel Einzelverkauf aber wenn die Leute nur eine oder zwei Mal in der Saison kommen, aber sie kommen regelmäßig jedes Jahr wieder und das finde ich genau so wichtig.

00:28:10: Was ich feststelle gerade jetzt an den Krisenzeiten und so war es vor zig Jahren immer, wenn irgendwelche Krisen kamen dann sind die Leute, weil sie aus der Realität versuchen auch ein bisschen zu fliehen.

00:28:21: Ich meine wer kennt das nicht gerade?

00:28:22: Dass man sagt ich schalte den Fans am liebsten gar nicht mehr an!

00:28:25: Das ist die eine Sache diese ständig permanent negativen Nachrichten und auf der anderen Seite alles dass was ja digital passiert was auch notwendig ist aber KI generiert das macht viele leute unsicher und Theaterist und bleibt analog.

00:28:39: Theater ist ein Aufeinandertreffen von echten Menschen.

00:28:42: Es ist ein echtes Schauspiel, es ist das was auf der Bühne schief geht und das Publikum ist live dabei.

00:28:48: Das ist der Reiz, der immer bleiben wird.

00:28:50: Und insofern sehe ich da auch fürs Theater wirklich eine gute Perspektive.

00:28:55: Ja

00:28:56: aber müssen wir nicht die jungen Leute mehr das wieder denen beibringen?

00:28:59: Weil die hängen natürlich mehr überhaupt dich jetzt an den Rennen vor irgendwelchen Bildschirmen dass wir denen wieder sagen müssen nimm das echte Erlebnis.

00:29:07: Ja, das ist schwierig.

00:29:11: Ich denke mir in dem Moment wo man das Kinderteater stärken muss weil einfach sie müssen lernen dass es als positive Sache schon in der Kindheit verankert ist dann gehen Sie auch vielleicht im jungen Erwachsene also um Teenageralter.

00:29:25: können wir das vergessen da brauchen wir uns nichts machen.

00:29:29: da sitzen Diener und denken ich muss hier sitzen verdammte Kiste.

00:29:33: Aber wenn sie jung erwachsen sind und dann irgendwie einen Comedian oder Musik, was sie gerne mögen, dann wieder in Berührung kommen.

00:29:41: Dann merken Sie, oh Mensch das macht Spaß!

00:29:43: Dann ist die Bereitschaft auch noch mal wiederzukommen größer.

00:29:49: So sagen wir hier zumindest auch, social-mediamäßig glaube ich viel mehr irgendwie machen um an die Rand zu kommen.

00:29:54: Weil also die typische Rangehensweise früher mit Plakaten und Presse ist schwieriger geworden.

00:30:00: an das Publikum, an die jungen Leute müssen wir uns irgendwie was Neues überlegen oder?

00:30:04: Marketing-Strategien sowieso!

00:30:06: Also weil auch der Zeitungsverkauf der Papierzeitung wird rückläufig oder ist rückräufig und irgendwann wird es gar nicht mehr geben.

00:30:13: Das heißt, es wird einfach die Generationen mit einem ganz anderen Verständnis von Werbung dann aufgewachsen und reifen ja auch nach.

00:30:20: Die sind in den zwanzig Jahren vierzig, fünfundvierzig und da gibt's wahrscheinlich auch keine Zeitung mehr sondern nur noch digitale Medien.

00:30:26: Insofern müssen wir das parallel immer weiter mit ausbauen.

00:30:30: Aber

00:30:30: ich glaube auch und da muss sich aber merke ich immer Standard Antwort, die ich immer kriege ist.

00:30:35: Nach dem Motorkulturkrieg keine Klickzahlen.

00:30:38: Das heißt also, wenn irgendwas in der Zeitung steht.

00:30:41: Der Unfall hat bombastische Klickzahlen ist ein Hinweis auf eine Veranstaltung sind es weniger klickt zahlen das ist denke ich mir auch bei dem normalen Publikum dass wir in unserer Altersstufe oder bisschen älter haben.

00:30:54: Also der Unfall ist immer spannender als die Kultur.

00:30:56: Darum tauchen wir auch weniger in der Presse Auffall.

00:30:59: wie gesagt Wir haben keine Klickzahl und müssen uns was anderes überlegen.

00:31:04: Aber was ich auch gemerkt habe, zu Anfang der Saison.

00:31:07: Ich hab mal ein Programmheft rumgeschickt und dann dachte ich mir, warum wird nicht gebucht?

00:31:11: Warum nicht gebuchte?

00:31:12: Ich habe viel über Social Media gemacht.

00:31:15: Habe aber noch gemerkt, mein Publikum ist noch nicht bei Social Media oder bei Instagram!

00:31:20: Und habe nochmal ganz klassisch eine Zeitungsbeinlage gemacht und mit einmal gegen die Buchungszahlen wieder hoch.

00:31:27: Also ich denke mir, wir sind in so einem Umbruch.

00:31:29: Auf der einen Seite haben wir noch die Leute, die das klassische Medium-Zeitung und sonstiges nehmen.

00:31:33: Wir müssen uns aber kontinuierlich umstellen für das jüngere Publikum, dass wir da Social Media oder halt die anderen Kanäle einfach bedienen, um zu gucken nach dem Motto Hallo es gibt uns!

00:31:45: Wenn ich das mal ergänzen darf – genau dafür ist es wichtig, dass alle zusammenhalten dieses Netzwerk ja quasi Ausbauen, was die Anbieter-Seite und die Verkäuferseite betrifft.

00:31:57: Dass man sich da vernetzt auch in Digitalen, dass man da Synergieeffekte schafft.

00:32:02: Auch das ist ein Ziel der Intäger.

00:32:03: und die Lobbyarbeit für die Intäge, um den Leuten wirklich zu bedeuten.

00:32:07: Das ist eine Riesennetzwerk an Kulturschaffenden in Deutschland was im jedem einzelnen Ort ein ganz wichtiger und entscheidender Weicher Standortfaktor ist.

00:32:15: Vor allen Dingen man darf nicht vergessen auch im Prinzip in der ganzen Bundesrepublik sind wir – das wurde während Corona festgestellt – ein ziemlich starker Wirtschaftsfaktore Und das wird leider immer vergessen.

00:32:27: Und

00:32:28: auch gerade, wo du sagst weicher Standort.

00:32:30: auch möchten gerne nach dem Motto die Ärzte wollen sie gerne aufm Land haben da müssen Sie auch eine gewisse Infrastruktur für gewisse Zielgruppen stärken oder beziehungsweise anbieten.

00:32:43: und da kommen wir ins Spiel weil ich denke mir wir haben es ist ja mal so ein kleines Vorurteil zeigt nicht so den kulturell wertvollen Hintergrund vom Theater.

00:33:00: Aber da muss ich komplett widersprechen, wir haben unglaublich tolle Stücke!

00:33:04: Wir haben unglaubliche tolle Künstler und ob die nun in der Stadt oder auf dem Land sind... Es gibt genügend Leute, die das sehen wollen und das darf man nicht vergessen.

00:33:13: Und das muss man der Politik auch leider immer wieder zahlt einmal.

00:33:18: Weil es sich ja auch in Zahlen nicht nachweisen

00:33:20: lässt, das ist der schwierige.

00:33:22: Es ist nicht wirklich in Zahlen nachweisbar aber deswegen also um nochmal zurückzukommen.

00:33:26: deswegen machen wir unter anderem auch diesen Podcast.

00:33:29: schön dass ihr wie gesagt dabei seid weil wir eben versuchen wieder mit dem podcast Content zu erzeugen auch wieder ein anderes Publikum anzusprechen und vor allen Dingen näher auf Veranstaltung einzugehen oder eben solche Themen wie jetzt anzusprechen.

00:33:42: Aber wir kommen langsam zu Ende und deswegen wollte ich das zweite Zitate-Spiel noch mit euch machen.

00:33:47: Ihr wisst, was auf euch zukommt?

00:33:48: Nee!

00:33:49: Das heißt, ich werde jetzt ein Zitat sagen und nennen euch zwei Namen und ihr müsst raten von wem das Zitat kommt.

00:33:55: Ich werd doch schon nicht gnadenlos weil ich nicht auswendig lernen

00:33:58: kann... Naja,

00:33:59: ich fang mal an.

00:33:59: Wo Worte versagen spricht die Musik?

00:34:01: Beethoven oder Hans Christian Andersen?

00:34:04: Beethoven.

00:34:05: Ich hätte jetzt Hans Christian Anderson gesagt.

00:34:07: Da ist der Punkt.

00:34:08: Als ich

00:34:10: mein

00:34:14: erstes Lied geschrieben und gesungen hatte, habe ich davon beträumt das immer wieder um ein ganzes Leben lang zu tun.

00:34:20: Reinhard May oder Jürgens?

00:34:22: Richtig!

00:34:26: Wie wäre diese Welt ohne Fantasie?

00:34:28: kein Ort für mich?

00:34:30: Hans-Krinsja Andersen oder Helene Fischer?

00:34:34: Andersen.

00:34:35: Ich

00:34:35: würde auch anders sagen,

00:34:36: nee das war hier ne Fischangebüchse.

00:34:38: also so wie mir das immer wieder gespielt wird...

00:34:40: Jetzt bin ich atemlos!

00:34:46: Ich wollte Nino unterhalten, ich wollte etwas sagen.

00:34:49: Wollt Disney oder Odo Jürgens?

00:34:54: Udo Jüngs, Walt Disney hat es anders formuliert.

00:34:57: Walt Disney gesagt, I would rather entertain and hope that people learned something than educate people and hoped they were entertained.

00:35:05: Siehst du?

00:35:05: Und die Jüngse achte Unterhaltung mache ich immer nur mit einer gewissen Haltung und das ist wichtig!

00:35:10: Musik-und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele.

00:35:13: Fred Astaire oder Platon.

00:35:16: Ach Du liebe Güte Ich nehme Fred Astare

00:35:19: Ich

00:35:20: auch.

00:35:20: Nee, da seid ihr beide falsch.

00:35:22: Ähm, Wer nie verliert hat den Sieg nicht verdient.

00:35:26: Gute

00:35:26: Jürgens!

00:35:27: Ist ein Lied.

00:35:28: Wer nie verliert hat dem Sieg nichts verdient!

00:35:33: Ein bisschen hoch aber... Flirten

00:35:37: ist das Kunststück mit einem blauen Auge davon zu kommen nachdem man in zwei blaue Augen geblickt hat.

00:35:42: Malene Dietrich oder Roy Black?

00:35:44: Malena Dietrich.

00:35:45: Sollte ich auch sagen.

00:35:46: Nee, das war Roy Black.

00:35:47: Nein echt!

00:35:52: Wenn du fliegen willst, musst du die Dinge loslassen, die dich runterziehen.

00:35:56: Reinhard May oder Helene Fischer?

00:35:58: Schön!

00:35:59: Das ist superethisch für die Aussage, Reinhart May.

00:36:01: Nee, Helenefischer... Ich hab's auch nicht gedacht, da gut.

00:36:06: Meine lange Karriere verdanke ich nicht den TV- oder Medien sondern vor allem dem Publikum und den Fans.

00:36:12: Roberto Blanco oder Peter Alexander?

00:36:18: Oh

00:36:19: Mensch, ein bisschen Spaß muss sagen

00:36:23: Wenn du tust, was du immer getan hast, wirst du bekommen, was Du immer bekommen hast.

00:36:28: Abraham Lincoln oder Udo Jürgens?

00:36:31: Abraham Lincoln.

00:36:32: Jetzt nehme ich mal Udo-Jürgens!

00:36:34: Es war Abraham Lincoln... Ach Mensch!

00:36:36: Udo Jugends hat es anders gesagt.

00:36:38: Wer immer tut, was er schon kann bleibt immer das, was Er ist.

00:36:41: Ja, hab' ich doch gesagt.

00:36:43: Also leichter als.

00:36:44: Außerdem

00:36:44: bin ich ein Gentleman und lasse der Dame den Vortritt.

00:36:47: Dankeschön

00:36:49: Moose, jetzt mein... auch ein schöner, den hatten wir zwar schon mal.

00:36:51: Aber ich mag ihn sehr.

00:36:52: Musik kann die Welt verändern?

00:36:54: Beethoven oder Bono?

00:36:55: Bono!

00:36:56: Ja wahrscheinlich ist das Bono.

00:37:00: Beide beide haben das gesagt aber Bono hat es weitergesagt.

00:37:03: er hat gesagt Musik kann in der Welt verendern weil sie Menschen verändern kann.

00:37:09: So jetzt eine letzte schöne Frage nämlich auch von einem Zitat von Udo Song was wirklich wichtig ist.

00:37:15: singe mal die Zeile da.

00:37:16: Ich hab mich, wenn man hier singt.

00:37:21: Aber was wirklich wichtig ist weiß ich erst heute!

00:37:24: So... Was ist denn jetzt wirklich wichtig?

00:37:27: In einem Satz von euch.

00:37:28: Da zitiere ich jetzt Charlie Chaplin ein Tag an dem er nicht lächelt es sein Verlorener-Tag.

00:37:34: Sehr schön.

00:37:35: Das musst du toppen.

00:37:36: Ich topse mit Urduk Jürgens.

00:37:37: Was wichtig ist, das ist nicht was man so nennen wie man alles kennt, dass man einen Geld hat und ich glaube, das hat mit Altersweisheit zu tun tatsächlich, dass das alles gar nicht so wichtig ist wenige gut vertraute Menschen hat, in denen man sich anlehnen kann und den man vertrauen kann.

00:37:55: Vieles ist gar nicht so wichtig!

00:37:57: Aber das versuchen wir auch immer mit unseren Veranstaltungen im Theater zu schaffen, richtig?

00:38:00: Deswegen ist es ein schönes Schlusswort... Also das war's leider schon mit dem achten Podcast.

00:38:05: Auf YouTube findet man das auf Papenburchkultur noch mal, die Videoversion.

00:38:11: Und wir haben natürlich wieder bei der MSFechtewelle gibt es wieder ein Radio-Edit zu hören.

00:38:15: bitte alles in den Shownots zu finden wann und wie und wo und wer noch einen Ostergeschenk braucht.

00:38:21: deswegen bitte direkt für seine Mutter eine oder eben auch zum Muttertag überraschen möchte.

00:38:26: Noch kann Tickets kaufen.

00:38:28: wie gesagt für Merci Momo Am neunzwanzigsten Mai im Theater in Parkenburg, den Link findet ihr auch in den Schoennots.

00:38:35: Und wie immer schreibt uns doch in die Kommentare, wenn es euch gefallen hat oder ihr weitere Anregungen habt!

00:38:39: Unser nächster Podcast wird nicht über Musik sein aber dazu erfahrt ihr später mehr, es ist ja am fünften April.

00:38:44: So merci Ariane und merci natürlich an Christian.

00:38:50: Vielen vielen Dank für die Blumen.

00:38:51: spielen wir dann nachträglich schön als Rausschmeißer Dass du kommst, wir freuen uns auf unser Publikum.

00:38:59: Wir freuen uns viele Mütter.

00:39:00: Vielleicht haste ihr Lust auch noch mal nach Papenburg zu kommen?

00:39:03: Die verwöhnt werden wollen die Müttern.

00:39:04: Darauf freuen wir uns natürlich am neunzwanzigsten Mai in Papenbog.

00:39:07: Denn deine Augen werden Ohren machen!

00:39:18: Vielen Dank für die Blumen.

00:39:22: Vielen dank wie lieb von dir.

00:39:26: Manchmal spielt das Leben mit dir gern Katz und Maus.

00:39:29: Immer wird's das Geben einer der Tricks dich aus.

00:39:33: Vielen Dank

00:39:34: für die Blumen!

00:39:37: Vielen

00:39:37: dank, wie lieb von

00:39:39: dir!

00:39:45: Oh yeah!

00:40:10: Aus Parkenburg eine Zusammenarbeit von Parkenburger Kultur und Peace Love Rock.

00:40:15: Der Gastgeber ist Ansgar Alas.

00:40:18: Rekordingsschnitt und Mischung Tobias

00:40:20: Cicciola Musik Niklas

00:40:22: Erpenbach und Tobias Zizjula.

00:40:25: Neue Folgen gibt es immer

00:40:27: am Fünfzehnten, jeden

00:40:28: Monats.

00:40:29: Parkenwohl Kultur – und deine Augen werden Ohren machen!

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