Folge 05 - Schola Surwold & Special Guest
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00:00:21:
00:00:28: Hallo an alle Zuhörer und Zuschauer zu unserem fünften Spoiler-Alarm.
00:00:32: Nämlich die fünfte Folge, mein Name ist Ansgar Lars.
00:00:34: Wie zuvor freue ich mich natürlich monatlich, als Kulturverrent der Stadt Papenburg, zukünftige spannende Events aus Papenburg vorzustellen.
00:00:41: Bei den letzten beiden Folgen waren wir immer auf Tournee, wir sind gereist und heute sind wir wieder hier schön im Theater in Papenburg, wie zu unserer ersten Folge, denn heute ist eine besondere Episode.
00:00:52: Eine musikalische Weihnachtsausgabe aus Papenburg, zu der wir natürlich Gäste aus Papenburg eingeladen haben.
00:00:59: Und ganz am Ende haben wir einen Überraschungsgast.
00:01:03: Das werden wir natürlich jetzt nicht verraten, denn dann wäre es ja keine Überraschung.
00:01:07: Also, wir wollen mal starten und haben natürlich unseren ersten Gast hier.
00:01:11: Er ist ein gebürtiger Papenburger, ein kreatives Musiktalent durch und durch.
00:01:15: Er setzt sich sehr für die Musik und die Musiktalente der Region ein, als Musiker, Musiklehrer, Chorleiter und und und und und und.
00:01:23: Wir werden gleich mehr erfahren.
00:01:25: Moin, Patrick Schütte.
00:01:27: Schön, dass du da bist.
00:01:28: Hi, schön, dass ich da sein darf.
00:01:30: Ich kenne ja sowieso ganz viele hier durch die tausend Projekte, die du hier eigentlich in dir machst.
00:01:37: Aber fangen wir mal ganz von vorne an.
00:01:38: Wie ist es dazu gekommen?
00:01:40: Also, wie bist du dazu gekommen?
00:01:42: Was ist passiert, dass du plötzlich sagst, Musik ist mein Leben?
00:01:47: War das irgendwie eine Gitarre unter Meinachtsbaum oder was ist passiert?
00:01:51: Gute Frage.
00:01:53: Ich hatte tatsächlich als Kind, so wird mir erzählt, man ändert sich da ja immer nicht ganz dran, immer eine Gitarre, irgendwie eine so eine Spielzeuggitarre, wie man die irgendwann mal als Kind bekommt.
00:02:01: Ich weiß jetzt nicht, ob die unter dem Weihnachtsbaum lag.
00:02:04: Ich weiß aber, dass Mama erzählt hat, dass ich immer wollte, dass da mehr rauskommt und mich das genervt hat, dass es nicht vernünftig klang.
00:02:11: Und daraufhin hat sie mich dann irgendwann mit, ja, ich glaube, sie man halb acht Jahren bei der Musikschule des Emstlandes angemeldet, damit ich da vernünftigen Unterricht bekomme und auch lerne, wie ich die Gitarre spiele und da was richtiges bei rauskommt.
00:02:24: Also in dem Dry Dudes Musikvideo, du weißt ja alles, was man irgendwie online stellt.
00:02:29: Hast
00:02:29: du alles ausgegraben jetzt?
00:02:30: Ja, nein, aber da sieht man ja, da sieht man ja frühe kindliche Aufnahmen eben von deinen Gitarren, da sieht man die verschiedenen Gitarren, die du weißt, deswegen wollte ich dich ja fragen.
00:02:38: Da sieht man auch Weihnachtsbaum in dem Video mit der Gitarre.
00:02:42: Hast du einen Lieblingskomponisten?
00:02:44: oder wie bist du auf die Gitarre gekommen, hätte ja auch was anderes sein können, hätte er ja auch oder...
00:02:48: Das ist eine gute Frage, schon wieder die zweite gute Frage.
00:02:53: Nee, ich hatte als Kind schon so ein Arsenal an Musikinstrumenten, also nicht nur Gitarre, so eine super nervige Blechtrommel hatte ich auch, die war extrem laut.
00:03:03: Auch so ein Klavier, aber irgendwie hatte ich die Gitarre doch von allen Instrumenten immer am meisten in der Hand.
00:03:09: Und ich habe dann auch irgendwann den Wunsch geäußert, dass ich eben das gerne spielen möchte.
00:03:15: Natürlich war auch immer an Weihnachten, wurden die Instrumente auch rausgekramt, obwohl man dann noch nichts wirklich drauf spielen konnte und wurde natürlich irgendwie zelebriert, dass unter Weihnachtsbaum was gesungen wird mit der Gitarre in der Hand.
00:03:26: Aber wirklich ging es dann erst los ab dem Moment, wo ich dann auch zu Musikunterricht angemeldet wurde.
00:03:30: Wer hat dich denn dann als Mentor in dem Sinne unterstützt?
00:03:34: Erstmal mein Gitarrenlehrer Norbert, Norbert Korte, der jetzt zum aktuellen Zeitpunkt auch noch bei uns an der Musikschule arbeitet.
00:03:42: und bei dem hatte ich dann ein Unterricht seitdem ich acht war und ja so ging es immer weiter über die Jahre hinaus irgendwann.
00:03:51: Als es dann, ich glaube, das muss so zwölf, dreizehn gewesen sein, so kurz vor der Pubertät irgendwann, wollte ich dann gerne auch E-Gitarre spielen.
00:04:01: Dann habe ich mir natürlich eine E-Gitarre gewünscht und auch immer an Weihnachten irgendwas, was mit Musik zu tun hatte.
00:04:08: Neue Instrumente, andere Instrumente, war da sowieso schon immer hinterher erste Studio-Equipment zum selber Songs aufnehmen.
00:04:16: Und ja, irgendwann ging natürlich auch die Zeit los.
00:04:19: dann mit dreizehn sind, wo man auch dann mal Auftritte hatte, durch eine Musikschule auf Bühnen gespielt hat und mir hat das immer total viel Spaß gemacht irgendwie auf einer Bühne zu stehen.
00:04:31: Ja, so ging es dann immer weiter mit dem Gitarrenunterricht.
00:04:34: Ja, es ist am Ende so eine Spirale, die gar nicht aufhört.
00:04:36: Man hat den Auftritt, arbeitet auf das nächste hin.
00:04:39: Hier ergibt sich dann wieder eine Anfrage und dann wird man sechzehn und siebzehn und stellt fest, eigentlich kann ich nur Gitarre spielen.
00:04:45: In der Schule war ich jetzt nicht irgendwie in einem Fach der besondere Überflieger, sag ich mal.
00:04:51: Ich war so ein Durchschnittschüler, würde ich behaupten.
00:04:53: Und dann hat sich irgendwann mit sechzehn rauskristallisiert, dass ich natürlich vielleicht auch ganz gut auf meinem Instrument bin.
00:05:00: Und für mich war dann ziemlich schnell klar, dass ich auch gerne Musik studieren möchte.
00:05:04: Und dann ging es los, dass ich mich dann mit sechzehn auch für die Studienvorbereien der Ausbildung bei uns an der Musikschule angemeldet habe.
00:05:12: Da gibt es dann Theorieunterricht und Gehörbildung.
00:05:15: Und dann wurde es natürlich auf dem Instrument noch mal intensiver.
00:05:19: Dann Gitarrenunterricht für Konzertgitarre, Unterricht für E-Gitarre.
00:05:23: Theorieunterricht, also dreimal die Woche, war man schon eingespannt, plus dem, was dann am Wochenende eben so los war, auch schon, bevor man dann achtzehn war, durch Auftritte.
00:05:31: Ich habe im Gymnasium hier in Papenburg in den Big Bands viel gespielt, war auf Konzerttunnen in Finnland.
00:05:40: Das hat mich total geprägt, habe auch in den Big Bands, die ja vielleicht einige der Hörer auch kennen, von Herrn und Frau Stach, wirklich auch tolle Menschen kennengelernt, die bis heute Wegbegleiter sind und mit denen ich bis heute zusammen auch Musik mache.
00:05:53: Und ja, von daher kann man sagen, wer mich geprägt hat, auf jeden Fall Norbert Korte von der Musikschule und auch das Gymnasium hier in Papenburg mit Jan und Frau Stach.
00:06:03: Also Musik verbindet ja und das kann ich auch, also ich habe früher ja auch in einem Orchester gespielt und so weiter.
00:06:09: Deswegen Musik ist natürlich da entstehen Freundschaften und auch Sachen, die jahrelang halten, eben nicht nur kurz, sondern auch gerade solche Reisen und so weiter.
00:06:18: Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass wir heute über Musik, Talente und Talentförderung, finde ich, auch sprechen.
00:06:24: Von zwölf bis ein zwanzig warst du an der Hochschule, da gab es auch ja dann anscheinend, so hast du mir alle Fragen schon beantwortet, kein Zweifel, dass du sagst, ich kann nur Gitarre, also muss ich Gitarre studieren.
00:06:36: Nein, so jetzt natürlich nicht, ganz vieles wissen wir.
00:06:39: Dann kam ja die erste Band-Erfahrung, die du dann gemacht hast.
00:06:44: Und du bist, glaube ich, heute hast du auch neue Projekte, die du wieder machst.
00:06:48: Wie hat sich das entwickelt?
00:06:49: Was machst du heute?
00:06:50: Es
00:06:50: ist ja immer so ein bisschen im Fluss.
00:06:51: Also ich hatte so dann ab dem Alter mit achtzehn neunzen, hatte ich mal so ein paar Coverbands, wie man das macht, sich in den Proberaum getroffen, aber auch außerhalb auch selber Songs komponiert.
00:07:02: Dann hatte ich ja irgendwann die Phase mit den Dry Dudes, wo wir super viel und intensiv Songs geschrieben haben und unterwegs waren.
00:07:09: Und das ging ja ungefähr so bis zur Corona-Zeit, wo es dann langsam aufhörte.
00:07:15: Und ja mittlerweile gefällt mir das, ehrlich gesagt, auch ziemlich gut mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten.
00:07:22: Also ich habe jetzt aktuell außer jetzt meinem Chor.
00:07:25: Nicht ein Projekt, wo ich so alles reingebe, was Musik schreiben angeht, sondern ich habe jetzt mit unterschiedlichsten Künstlern gearbeitet, was viele vielleicht gar nicht wissen.
00:07:35: Ich habe mal einen Ballermann-Song mitgeschrieben und veröffentlicht von Flobo hier in der Region.
00:07:41: Den kennt vielleicht einige.
00:07:42: Morgen Freeman sein allerersten Song, den habe ich zum Beispiel mitgemacht, hätte ich auch nie gedacht.
00:07:47: dass ich da mal lande, aber mache jetzt natürlich auch viel Popmusik in die Richtung, habe jetzt eine Sängerin aus Haaren, Mann heißt die und mit der haben wir einige Songs veröffentlicht und treffen uns auch regelmäßig, aber man muss sagen jetzt mittlerweile nicht mehr in der Intensität, wie man das damals gemacht hatte mit Erwin und den Dry Dudes, da haben wir uns mehrfach die Woche gesehen und das sitzt aktuell einfach zeitlich.
00:08:09: Nicht so drin.
00:08:09: Bei
00:08:10: den ganzen Projekten.
00:08:11: Genau.
00:08:11: Richtig.
00:08:12: Seit Jahrzehnten bist du an der Musikschule des Emslandes erst als Musiklehrer und dann hat sich das so weiterentwickelt.
00:08:19: Jetzt bist du sogar der Leiter und Koordinator für die Region Nord.
00:08:24: Das muss man sich das vorstellen.
00:08:25: Ja, es ist so ein Weg, der sich im Laufe der Zeit entwickelt hat.
00:08:28: Also ich bin im Jahrzehnten erst ganz normal als Lehrkraft für Gitarre angefangen und hatte aber da auch schon früh Spaß daran oder Freude daran, Dinge mitzuentwickeln und zu gestalten.
00:08:42: Ja, dann habe ich irgendwann, wurde eine Stelle in der Bezirkstellenleitung frei, die sich um die Bezirkstelle Nord gekümmert hat.
00:08:49: Das heißt, da gehört Papenburg dazu und Dörpen und Rede.
00:08:52: Genau, da bin ich seit, ich meine, zweitausend.
00:08:56: zwanzig ungefähr Bezirkstellenleiter gewesen.
00:08:58: Ich war vorher kurz Bezirkstellenleitung auf dem Hümling, aber als dann Papenburg frei wurde, habe ich gesagt, okay, Papenburg habe ich natürlich eine Verbindung zu.
00:09:06: Ich bin selber Schüler in diesem Gebäude gewesen, kenne die Musikschule, seitdem ich acht bin.
00:09:10: Und ja, für mich hat sich da irgendwie ein Kreis geschlossen.
00:09:13: Und das ich gesagt habe, okay, ich komme da irgendwie, ja, nach Hause klingt das vielleicht ein bisschen kitschig, aber irgendwie ist es mein musikalisches Zuhause, dass ich da wieder hinkomme und vor allen Dingen die Möglichkeit habe, meine Zukunft weiterzuentwickeln und meinen eigenen Arbeitsalltag mitzugestalten.
00:09:31: Und dann wurde in dem Jahr, ja, im Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Aktuell werden alle Lehrkräfte von unserer Musikschule oder bis dahin wurden alle Musikschullehrkräfte von unserer Leitung in Mappen betreut.
00:10:01: Das heißt, die Person, die oben in Parkenburg sitzt, aber auch die Lehrkraft, die in Salzbergen sitzt.
00:10:06: Und bei sechzig Menschen ist es vom Personal schlüssel her natürlich schwierig, die alle von Mappen aus zu betreuen.
00:10:12: Und daraufhin wurde entschieden, dass man die Musikschule jetzt in drei Regionen aufteilt, Nord, Mitte und Süd.
00:10:18: Und als dann die Ausschreibung rauskam für die Region Nord, wusste ich ganz genau, okay, das möchte ich gerne machen.
00:10:24: in der Personalentwicklung mitarbeiten, aber auch auf der anderen Seite nicht nur Personalentwicklung, sondern vor allem auch das kulturelle Leben mit zu betreiben.
00:10:33: Zur Region Nord gehört dann nicht nur Papenburg dazu, sondern auch dann Dörpen und Rede, aber auch der Hümmlingen, Nordhümmlingen, Sögel, Werlte und Laden.
00:10:42: Also es ist schon auch räumlich ein großes Gebiet auf jeden Fall.
00:10:46: Aber irgendwie, da ich ja in Sowold auch groß geworden bin, gehört der Hümmling da auch mit dazu.
00:10:50: Es ist irgendwie das, was ich gut kenne, wo ich auch Gutes Netzwerk habe würde ich behaupten und für mich geht es jetzt in der nächsten Zeit darum, also ich mache das jetzt seit August, es ist noch relativ frisch erstmal natürlich da rein zu finden, die Stelle gab es vorher noch gar nicht, diese Position.
00:11:05: und jetzt ist es an uns oder an mir das zu entwickeln und zu schauen wo kann man eingreifen, wo kann man das Kulturleben hier in der Region beleben und welche Möglichkeiten haben wir am Ende.
00:11:15: Und das finde ich sehr spannend.
00:11:16: Und da gibst du jetzt natürlich das, was du erhalten hast, praktisch deine Talentförderung in dem Sinne, gibst du jetzt an Talente weiter.
00:11:23: Und wir haben ja gleich auch einen Talent, ein besonderes Talent, die schon lange bei die Schülerinnen ist, haben wir gleich auch zu Gast, aber eine Sache, würde ich vorher noch ansprechen wollen, nämlich Scholasowold.
00:11:34: Ja.
00:11:34: Wie ist es denn dazu gekommen?
00:11:36: Das war schon während des Studiums oder Formstudium, glaube ich sogar, ne?
00:11:39: Es ist
00:11:40: parallel zum Studiumstart losgegangen, also ... Der damalige Leiter der Schule hatte aufgehört aufgrund eines Wohnortwechsels, der ist noch aus einer Brücke gezogen und ich war gerade angefangen zu studieren.
00:11:53: und dann hieß es, okay Patrick, du studierst auf Musik, kannst du nicht den Chor leiten?
00:11:58: Und ich hatte von Chor leitung absolut null Ahnung.
00:12:01: Also gar keine Berührungspunkte irgendwie.
00:12:04: Man muss dazu sagen, dass ich auch wirklich kein guter Sänger bin.
00:12:07: Also ich habe jetzt keine Stimme, die sich irgendjemand lange anhören will und kann und soll.
00:12:12: um Gottes Willen.
00:12:13: Und ich war natürlich erst ein bisschen skeptisch, aber neugierig.
00:12:17: Und ja, dann bin ich im Jahr zwölf angefangen, den Chor zu übernehmen.
00:12:21: Damals waren es neun Mädels, die ich übernommen habe.
00:12:25: Ich war selber achtzehn Jahre alt.
00:12:28: Die Mädels, ich weiß gar nicht ganz ehrlich, ich glaube zwischen zwölf und zwanzig ungefähr müssen die gewesen sein.
00:12:34: Und es war am Anfang natürlich, musste man sich irgendwie reinfinden oder ich habe mich da irgendwie reingefunden und am Ende Wenn man das jetzt betrachtet, mache ich das ja seit knapp fünfzehn Jahren.
00:12:45: Jetzt nächstes Jahr wächst man irgendwie mit seinen Aufgaben und das bezeichnet das schon ganz gut, glaube ich.
00:12:50: Du hast es ja weiterentwickelt.
00:12:52: Also ich hätte jetzt mal gesagt, weil natürlich kennen viele ich schon so weit, aber wie würdest du eure Musik beschreiben für jemanden, der euch noch nicht kennt?
00:12:59: Wir machen Pop und Rock Musik, gesungen vier bis acht stimmig von Frauen.
00:13:04: Und das ist ja schon so ein bisschen allein, also fast ein Alleinstellungsschmerkmal.
00:13:08: Ich glaube, man kommt, wenn man ein Frauenchor ist, nicht irgendwie drum herum mit Skala verglichen zu werden.
00:13:14: Da wird man natürlich, erinnern sich die Leute immer daran.
00:13:16: Was uns aber auszeichnet ist, dass wir mehr stimmen, also wir haben vier mehr Stimmen als Skala, ohne Skala abwerten zu wollen.
00:13:22: Die haben uns mit Sicherheit auch ein Stück weit inspiriert.
00:13:25: Und also wir singen teilweise bis zu acht Stimmen und sind natürlich auch in unserer Programmengestaltung flexibel, dass wir sagen, wir spielen mal mit Liveband.
00:13:33: Wir hatten letztes Jahr unser Orgelkonzert, was total ... toll war und ein wahnsinniges Projekt, wo am Ende jetzt immer noch alle Leute sagen, also wenn ich jetzt mal einkaufen bin und werde ich teilweise noch drauf angesprochen, dass die Leute sagen, boah, das war so Wahnsinn in der Kirche mit der Orgel, also ein wahnsinniges Klangerlebnis.
00:13:49: Auch für mich, weil das für mich von Anfang an weiß ich ja selber auch nicht immer so fassbar war, wie das am Ende klingen wird.
00:13:57: Ich hatte
00:13:58: dich ja damals angesprochen, ganz spontan, weil wir immer ein Orgelkonzert von Papemurchkultur von Talenten vor Ort und dann habe ich gesagt, Mensch.
00:14:05: Patrick, habt ihr nicht Lust?
00:14:08: Und dann ist es, man wächst mit seinen Aufgaben, genau da.
00:14:11: Und das hat am Ende super viel Spaß gemacht und war, glaube ich, für alle Beteiligten sowohl den Mitwirkenden als auch den Zuhörern ein wahnsinniges Erlebnis.
00:14:18: Da machen
00:14:18: wir ja noch mal einen Revival.
00:14:21: Ich enthalte mich.
00:14:23: Ihr habt ja wieder ein Konzert, und zwar in Papenburg am zwanzig dritten, habt aber ja noch.
00:14:28: Mehr Konzerte, kannst du gerne erzählen.
00:14:31: Und
00:14:32: es ist jetzt das dritte Mal in dieser Konstellation, in dieser Größe oder dass das an mehreren Orten und auch in Parkenbrüchen und so weiter.
00:14:37: Das vierte Mal tatsächlich
00:14:39: schon.
00:14:39: Also wir haben das das erste Mal im Jahr zweitausendfünfzehn gemacht.
00:14:42: Da hatte ich den Chor gerade vier Jahre übernommen und dann hatte ich eben diese Idee zu sagen, okay, lass uns mal mit einer Band zusammen was machen und Pop und Rock Songs aufführen.
00:14:52: Und wir waren damals, wenn man sich das vorstellt, In den Kursen war ich in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen in den Kursen.
00:15:21: Und dann kam irgendwann Corona dazwischen.
00:15:25: Und in der Corona-Zeit konnten wir natürlich nicht viel machen.
00:15:28: Und dann kam während Corona die Idee, okay, ich will das jetzt wohl noch mal machen.
00:15:32: Hab dann aber dem Kork gesagt, ich mach das, wenn wir eine bestimmte Anzahl an Leuten haben, die auch dabei sind.
00:15:37: Weil zu sowas gehört natürlich auch eine gewisse Verlässlichkeit.
00:15:40: Und dann haben wir das eben im Jahr im Jahr im Jahr zum dritten Mal gemacht.
00:15:44: Und jetzt nächstes Jahr im Frühjahr machen wir es zum vierten Mal und da dann ... Ja, das ist natürlich Wahnsinn.
00:15:50: Zum ersten Mal fünf Konzerte und nicht vier und es sind schon alle ausverkauft.
00:15:54: Ja, ihr habt ein tolles Stammpublikum hier aufgebaut.
00:15:57: Ist das auch großartig?
00:15:58: Wenn noch nicht da war, kann ich immer nur sehr empfehlen.
00:16:01: Was ist so ein Anreißer, wo du sagst so, das erwartet euch in diesem Jahr?
00:16:06: Also dieses Jahr wird es, glaube ich, musikalisch das breit aufgestellte Konzert, was wir je hatten.
00:16:12: Also wir machen natürlich Pop und Rock, aber wir gehen dieses Jahr einerseits In die Schlagerrichtung, so kann man verraten.
00:16:21: Und andererseits in die total heftige Metalrichtung.
00:16:24: Also so was hartes wie dieses Jahr haben wir noch nicht gespielt.
00:16:27: Und es wird definitiv sehr facettenreich.
00:16:29: Ich glaube, das ist auch was, was uns auszeichnet, dass wir viele Sachen bedienen wollen und können.
00:16:34: Da sind wir sehr gespannt.
00:16:34: Also wie gesagt, gibt es noch Reskarten oder gar nicht mehr?
00:16:36: Nein, gar nicht mehr.
00:16:37: Das ist schon weg.
00:16:37: Schade eigentlich.
00:16:38: Aber wie gesagt, nächste Mal schneller sein, nächste Mal schnell reservieren.
00:16:43: So, jetzt wollen wir aber zwei Talente dazu holen.
00:16:45: Das eine ist die Antonia Riepe.
00:16:47: Sie ist seit sieben Jahren eine Gitarren-Schülerin und ein großartiges Nachwuchs-Talent.
00:16:51: Wir werden sie auch gleich hören, wie angekündigt.
00:16:53: Und die Eva Borgmann singt schon seit Jahrzehnten in der Scholar-Sowold.
00:16:57: Auch mal all zu Listin.
00:16:59: Zusätzlich arbeitet sie im Orgher-Team und sehr erfolgreich bei Social Media, bei dem sehr erfolgreichen Social Media der Scholar-Sowold.
00:17:06: So, schön, dass ihr da seid.
00:17:08: Danke für die Einladung.
00:17:09: Hört ihr Podcast überhaupt?
00:17:11: Ja,
00:17:11: doch.
00:17:14: Wir haben jetzt zwei neue Fans, ich hör's.
00:17:17: Was ist passiert?
00:17:18: Seit wann war es da irgendwie der Moment, wo ihr sagt, ihr interessiert euch für Musik und ihr wollt im musikalischen was weitermachen?
00:17:27: Also ich weiß es gar nicht so genau.
00:17:29: Bei mir hat das im Kindergarten angefangen.
00:17:31: Ich weiß, da hatte ich ein bisschen Musikunterricht und dann irgendwann wurde gefragt, was möchtest du eigentlich mal spielen?
00:17:37: Und da habe ich gesagt, ich möchte Gitarre spielen.
00:17:39: Und seitdem spiel ich Gitarre.
00:17:40: Ich weiß, mein erster Tag in der Grundschule, in der ersten Klasse, war auch mein erster Tag, wo ich Gitarren unterricht hatte.
00:17:45: Und jetzt bin ich in der zwölften Klasse und ich spiel immer noch.
00:17:48: Aber hattest du die Gitarre dann irgendwie, wie bist du dazu gekommen?
00:17:51: Einfach nur gesagt, du willst Gitarre, gab es da gar keinen Anlass, hast du irgendwie einen Künstler gesehen, dass du sagst?
00:17:56: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, warum Gitarre.
00:17:58: Ich weiß, meine Lehrerin damals hat Gitarre gespielt und meine lieblingskindergärtnerin hat Gitarre gespielt.
00:18:03: Aber
00:18:04: mehr weiß ich nicht.
00:18:06: Ja.
00:18:06: Einfach so gekommen.
00:18:07: Und
00:18:07: du spielst jetzt insgesamt wie viele Jahre?
00:18:09: Ja, zwölf Jahre dann.
00:18:10: Sieben Jahre bei mir, genau.
00:18:12: Und wie ist es bei dir?
00:18:12: Wie bist du zur Schule so bald gekommen?
00:18:14: Du warst glaube ich ein Jahr vor Patrick schon in der... Genau.
00:18:18: Ja, bei mir ist es eigentlich auch schon von klein auf angefangen, dass mir Musik total viel Freude bereitet hat.
00:18:23: Ich habe damals auch schon im Kinderchor gesungen, im Ort.
00:18:26: Und ja, bin dann auch so die typischen Instrumente mal angefangen.
00:18:29: Gitarre, Blockflöte und Co.
00:18:31: Ich habe dann aber gemerkt, dass Singen doch eher mein Fokus ist.
00:18:35: Und meine Schwester hat dann tatsächlich damals so ein bisschen mit die Schola gegründet, ... ... oder war einer der ersten Mitglieder.
00:18:42: Und ja, da war für mich eigentlich immer klar, dass ich ... ... wie die große Schwester quasi da auch unbedingt mitsingen will.
00:18:47: Und ja, bin dann in den Jahr ... ... als ich dann alt genug war, ich glaube, ... ... zwölf oder dreizehn muss ich da gewesen sein, ... ... bin ich dann auch da gestartet.
00:18:54: Und ja, seitdem hat es mich da nicht mehr weggekriegt.
00:18:57: Bevor wir jetzt da weitermachen, machen wir das Schülle entweder oder spielen.
00:19:00: Das machen wir nicht immer mit den Gästen und versuchen mal rauszufinden, euch darüber näher kennenzulernen.
00:19:05: Dann gehe ich noch mal weiter in weitere Fragen hinein.
00:19:08: Also ganz schnell bitte antworten, nicht so lange Zeit lassen, dann wird es lustiger.
00:19:12: Also entweder oder.
00:19:13: Klassik oder Pop.
00:19:14: Pop.
00:19:15: Klassik.
00:19:15: Laut oder leise?
00:19:17: Laut.
00:19:18: Musik hören oder Musik machen?
00:19:20: Musik hören.
00:19:21: Lieber allein oder zusammen Musik machen?
00:19:24: Zusammen.
00:19:25: Ah, da sollte ich euch mal einigen.
00:19:28: Eine Welt ohne Musik oder ohne Filme?
00:19:30: Filme, ohne
00:19:31: Filme.
00:19:32: Und dann Weihnachtsbaum.
00:19:34: Lieber ein Musikgeschenk oder ein Kleidungsgeschenk?
00:19:36: Musikgeschenk.
00:19:37: Musikgeschenk.
00:19:38: Ein Jahr keine Musik machen oder ein Jahr kein Weihnachten?
00:19:42: Ein Jahr kein
00:19:43: Weihnachten.
00:19:44: Kein Weihnachten.
00:19:45: Was habe ich jetzt getan?
00:19:45: Das ist
00:19:46: lange gedauert.
00:19:46: Weihnachtsländung
00:19:48: musste ich jetzt ansprechen.
00:19:50: Weihnachten oder Geburtstag?
00:19:52: Weihnachten.
00:19:52: Geburtstag.
00:19:53: Boah, Weihnachten.
00:19:55: In Dauerschleich wird dein Leben lang Geburtstags-Lieder oder Weihnachtslieder?
00:19:59: Weihnachtslieder.
00:19:59: Okay.
00:20:02: Dann, wenn du oder ihr eine Musikrichtung aussuchen könntet, die den ganzen Tag euch begleitet, bei allem, was ihr so macht, den ganzen Alltag, wie auch immer bei der Arbeit, bei wie auch immer auf dem Klo sitzen, die jetzt gesagt haben, was auch immer, was würdet ihr dazu, welche Musikstilrichtung würdet ihr nehmen?
00:20:19: Ich glaube, ich würde was Instrumentales nehmen, ohne Gesang.
00:20:22: Ja, da gehe ich mit.
00:20:23: Ja,
00:20:24: eher sowas in die Richtung.
00:20:25: Sonst wird man, glaube ich, verrückt.
00:20:26: So
00:20:27: ein neoclassical Pop, würde ich mal sagen.
00:20:29: Neoclassical
00:20:30: Pop?
00:20:31: Das musst du jetzt, glaube ich, länger erklären.
00:20:32: Das hätte ich auch
00:20:33: so gesagt.
00:20:34: Alles gut.
00:20:35: Was ist euer Lieblings-Weihnachtslied?
00:20:38: Klinglokschen, klingelingeling.
00:20:41: Ich glaube, ich habe gar keins.
00:20:42: Ich mag alle wohl.
00:20:44: Außer Last Christmas, ich mag alles.
00:20:46: Außer Last Christmas, okay, das ist ja auch spannend.
00:20:50: Außer Last Christmas.
00:20:51: Wieso Last Christmas nicht?
00:20:53: Was zu viel spielen wird, ja.
00:20:55: Ich glaube, bei mir wäre es Wonderful Dream von Melanie Thornton.
00:20:59: Was ist das Beste beim Musikmachen?
00:21:01: Wenn man sieht, was das mit den Menschen macht.
00:21:03: Okay, also die Auftritte dann?
00:21:05: Genau, dass es einen zurück gibt, so.
00:21:08: Wie würdet ihr eure Freunde, Mitschüler, was auch immer auch, weiß ich, Leute auf der Straße ansprechen und sagen, hey, willst du nicht auch Musik?
00:21:19: Willst du nicht im Chor singen?
00:21:20: Willst du nicht Gitarre spielen?
00:21:21: Willst du nicht auch Musik machen?
00:21:23: Wie würdet ihr das am besten angehen?
00:21:25: Naja, ich würde vielleicht anfangen, dass es einfach riesen Spaß macht.
00:21:29: Und man kann das alleine machen, man kann das in der Gruppe machen.
00:21:31: Man kann es abends machen, man kann es morgens machen, man kann es mal machen.
00:21:34: Und es macht
00:21:37: halt einfach Spaß.
00:21:37: Ja, kann ich es so unterschreiben.
00:21:38: Ich sage mal gerade, wenn man auch im Chor singt, ist das auch nochmal zusätzlich dazu, dass man Musik macht und das natürlich mega viel Spaß macht.
00:21:44: Eine tolle Möglichkeit um... Ja, auch irgendwie Freundschaften zu entwickeln, in einem neuen Ort vielleicht auch gut anzukommen.
00:21:50: und ja, das einfach zusammen sein, das ist auch nochmal ein Riesenpunkt, der einem da bereichert.
00:21:55: Vor allen Dingen auch die Möglichkeit in der Gemeinschaft, wenn man wirklich was zusammen machen möchte, Dinge zu erschaffen und es sind wirklich Momente, die einem für immer in Erinnerung bleiben.
00:22:06: Also es ist so, wie ich vorhin schon erzählt habe, die Finland-Fahrt mit dem Gymnasium in Parkburg.
00:22:10: Wenn ich da Menschen treffe, die mit mir zusammen in Finland waren, am Ende hat man immer noch ein paar Stories, über die man spricht.
00:22:16: Und natürlich erinnert man sich auch an die Musik, aber ich kann mich jetzt nicht an jede Stücke erinnern, was ich da gespielt habe auf dieser Fahrt, aber an die Momente und die Begegnungen definitiv.
00:22:25: um nochmal auf Social Media zu kommen.
00:22:27: Wie bewerbt ihr denn das neue Konzert?
00:22:29: Oder gibt es da irgendwie Ideen?
00:22:30: Habt ihr das im Team?
00:22:31: Macht ihr das irgendwie?
00:22:32: Weil da geht es ja auch drum, Leute.
00:22:33: Wie kriegen wir die jetzt ins Konzert hinein?
00:22:35: Ja, von bis.
00:22:36: Also dieses Mal tatsächlich hat sich das Konzert so schnell ausverkauft, dass wir keinen Cent für Werbung zahlen mussten.
00:22:44: Das hat uns echt sehr überrumpelt.
00:22:46: Aber ich glaube, das Geheimnis, das so effektiv macht, warum wir da so viel Reichweite kriegen können, ist, dass das bei uns einfach authentisch und nahbar ist.
00:22:56: Also wir zeigen ja nicht nur unsere Musik, sondern auch so ein bisschen das Leben um den Chor herum.
00:23:01: Was machen wir nach der Probe und wie entstehen vielleicht auch die Songs ein bisschen behind the scenes?
00:23:06: Nehmen wir die Leute mit und das alles ein bisschen ja, nicht ganz so perfekt, sondern nahbar und authentisch und ich glaube, dadurch können wir extrem viele Leute erreichen.
00:23:14: und das sollte man auf jeden Fall auch nutzen, weil so bekommt man die Bekanntheit und verkauft die Tickets wirklich in Rasantar schnelle.
00:23:24: Das hätten wir auch so nicht gedacht, tatsächlich.
00:23:26: Also, das ist jetzt die Werbetrailer.
00:23:28: Also, Sachen nochmal, wo müssten die Leute jetzt anmelden, damit nichts mehr verpasst wird und damit nicht vorher.
00:23:34: Also, wenn nächste Konzerte es rechtzeitig Bescheid gewusst gegeben wird über Social Media.
00:23:39: Uns gibt es auf Instagram, Facebook natürlich schon sehr lange tatsächlich auch.
00:23:44: Dann sind wir seit ein paar Jahren jetzt auch bei TikTok unterwegs, also auch für die jüngeren Zuhörer, haben wir da eine Plattform und auf YouTube können wir eben auch unsere Musik vor allem zeigen und zeigen da unsere ausgewählte Stücke von den Konzerttouren eben auch in voller Länge und bester Qualität.
00:24:02: Genau das sind so die Plattformen, wo man uns auf jeden Fall folgen kann und sollte.
00:24:07: Dann werdet ihr jetzt hoffentlich weitere Follower haben, die dann keinen Konzert mehr verpassen.
00:24:12: Antonia, wir werden ja gleich noch was von dir hören, aber hast du dir jetzt schon überlegt, willst du das beruflich weitermachen?
00:24:19: Also ich habe das tatsächlich mal überlegt, aber tatsächlich bin ich mittlerweile auch in der Schule einfach so gut, mir macht das so viel Spaß.
00:24:27: Ich habe wirklich noch keine Ahnung, was ich machen soll.
00:24:29: Also wirklich eine Richtung ist die Musik, so eine Richtung Gitarre.
00:24:33: Ja und die andere Richtung ist einfach wirklich mathematisch-naturistisch geschichtlich und ich kann mich wirklich nicht entscheiden.
00:24:39: Also das wird eine riesen Überraschung auch für mich.
00:24:42: Wenn dann Konzertgitarre eher oder wenn dann weiß ich nicht.
00:24:46: Band-Gitarre oder wie?
00:24:47: Nee,
00:24:48: ich will schon dabei bleiben.
00:24:49: Was müsste passieren,
00:24:49: um dich zu überzeugen, dass du Musikerin zum Berufsleben machst?
00:24:53: Ich schätze, mich würde mehr Zeit überzeugen, mehr Zeit, die ich dann nicht für die Schule aufopfern muss, sondern einfach dann üben und spielen kann.
00:25:01: Ja, ich glaube, dass das einzig was fehlt.
00:25:04: Weil wir haben ja noch so ein Projekt, das heißt Klassik, was ist das Pop?
00:25:07: Da stellen wir ja immer auch Studenten vor.
00:25:09: Das heißt, da haben wir Studenten ja von allen möglichen von verschiedenen Musikhochschulen und da kann man dann auch ins Gespräch kommen.
00:25:15: Das machen wir ja auch in Verbindung auch mit, mit der Musikschule, dass die Leute sagen, hört doch mal rein und ihr könnt dann ja auch mit Studenten mal reden.
00:25:22: Das ist deren Eindruck wie auch immer.
00:25:24: Also ich wollte es nochmal mal gesagt haben hier in dieser Runde, weil das ist ja auch Musiktalentförderung, die wir hier vor Ort machen.
00:25:30: Kann man noch bei euch kaum Mitglied werden?
00:25:32: Ja.
00:25:34: Es kommt tatsächlich jetzt echt super viele Anfragen rein, sei es über unsere Website persönlich oder über Social Media.
00:25:42: Genau, wir haben jetzt tatsächlich erst mal bis zu den Konzerten so einen kleinen Stopp reingemacht, weil es jetzt einfach musikalisch nicht mehr aufzuholen wäre, dass die Proben etc.
00:25:51: Danach kann man sich aber gerne wieder bei uns quasi melden.
00:25:54: und genau, da machen wir das meistens so, dass man zu zwei, drei Proben zum Reinschnuppern erst mal vorbeikommt und auch erst mal für sich schaut, macht mir das Spaß, habe ich da Lust drauf.
00:26:02: und wenn das dann für jemanden was ist, dann sinkt man einmal ganz kurz um knapp fünf bis zehn Minuten bei Patrick vor, das ist ganz entspannt.
00:26:10: Habe ich gehört?
00:26:11: Ich muss es ja nicht, ich war ja schon vorher da.
00:26:15: Genau, und dann schaut er einfach, ob das musikalisch reinpasst.
00:26:18: Bei der Musikstudie ist es, kann man sich da einfach so anmelden und sagen, ich möchte jetzt dies oder das oder geht das da auch noch mal in eine Prüfung rein?
00:26:25: oder wie ist das?
00:26:26: Ab wann sollte man denn anfangen, ab welchem Alter?
00:26:28: Das
00:26:28: hängt immer stark vom Instrument ab, aber auch vom Kind.
00:26:33: Weil natürlich Kinder in einem gleichen Alter trotzdem immer unterschiedlich weit entwickelt sind und unterschiedliche stärken haben.
00:26:40: und man könnte sagen, es macht auf jeden Fall Sinn, sich zu musikalischen Früherziehungen anzumelden.
00:26:45: Das geht schon ab zwei Jahren bei uns im Musikiergarten.
00:26:49: Dann ging es quasi weiter in die musikalische Früherziehung und sage mal, ein Instrumentalunterricht wirklich auf einem Instrument würde ich sagen, empfehlen wir eigentlich frühestens ab sechs Jahre.
00:26:59: Es gibt auch Schüler bei uns, die vier oder fünf sind, aber das ist schon eher selten so.
00:27:04: Ich persönlich als Gitarrenlehrer bin immer ein Fan davon, wenn die Kinder schon zur Schule gehen, schon ein bisschen lesen können und nicht unbedingt.
00:27:14: Ich habe auch Schüler, die sind sechs.
00:27:15: Ich freue mich immer ein bisschen mehr, wenn die sieben oder acht sind, weil es dann auch am Ende leichter fällt.
00:27:19: Und am Ende soll Musikinstrument zu erlernen Spaß machen und wenn es schon von Anfang an eher mühsam ist und nicht ganz so gut vorangeht, ist natürlich nicht so motivierend, wie wenn man mit acht anfängt und es fällt dann erst mal leicht und man kann entspannt starten.
00:27:35: Habt ihr so einen Tag der offenen Tür, wo man einfach mal reinschnuppern kann?
00:27:39: Wir hatten das eine Zeit lang, dass wir Tage der offenen Türen hatten.
00:27:42: Wir sind jetzt mittlerweile dazu umgestiegen, dass wir Schnupperstunden anbieten.
00:27:45: Das hatten wir bislang nicht.
00:27:47: Man kann sich zu einer kostenlosen Schnupperstunde bei uns anmelden.
00:27:50: und da verschiedenen Instrumente testen.
00:27:52: Wenn man aber schon weiß, ich möchte unbedingt Gitarre spielen, dann kann man sich auch einfach bei uns anmelden und kann dann zum Unterricht eingeteilt werden.
00:28:00: Heißt online anmelden, anrufen?
00:28:01: Genau, einfach auf unsere Website gehen, musikschule-des-amslandes.de und da stehen direkt zwei große Buttons, entweder Schnupperstunde oder direkt anmelden.
00:28:10: So, das waren jetzt die Werbeträger.
00:28:12: Ich muss jetzt mich schon mal bei euch beiden bedanken.
00:28:15: Eva, vielen, vielen Dank.
00:28:17: Und an Antonia natürlich auch.
00:28:19: Aber du wirst jetzt mit dem Patrick noch mal, das ist heute eine besondere Folge, eine besondere Weihnachtsbeuge.
00:28:25: Das heißt, wir werden noch einen Song hören, nämlich von euch beiden zusammen.
00:28:29: Vielen, vielen Dank, dass ihr da wart und hoffe, das hat doch Spaß gemacht.
00:28:33: Auf jeden Fall.
00:28:34: Natürlich hören wir jetzt ... Passend zur Weihnachtsfolge auch ein Weihnachtssong, und zwar Carol of the Bells.
00:28:41: Der Weihnachtssong hat seinen Ursprung in der Ukraine und es ist ursprünglich geschrieben für ein vierstimmigen Chor.
00:28:47: Aber heute hören wir es auf zwei Gitarren.
00:28:50: Antonia Riepe und Patrick Schütte, Carol
00:29:14: of the Bells.
00:30:42: Da
00:31:19: wir im leeren Theater hier sitzen, haben wir natürlich einen kleinen Applaus eingespielt, wie schön das Lied und diese Version so.
00:31:27: zu hören mit zwei Gitarren.
00:31:29: Das Stück war auch die Hauptmelodie für unseren schönen kleinen Weihnachtsfilm.
00:31:32: Wer zum Teufel ist der Weihnachtsmann, den wir vor zehn Jahren hier gedreht haben, den kann man auch noch online auf YouTube sehen, werden wir auch in den Schoen nutzen, kleine Verkehrungen hinterlassen.
00:31:42: Der ist halt auch zeitlos und jetzt müsste der Patrick eigentlich wieder zurückgekommen sein.
00:31:46: Ja, schön, dass du wieder da bist.
00:31:49: Also danke auch nochmal an das großartige Talent Antonia.
00:31:51: Wir sind sehr gespannt auf alles weitere, was ihr in den nächsten Jahren auch weiter aushäckt und haben ja darüber gesprochen.
00:31:58: Und bevor wir jetzt unseren Überraschungsgastin schönen möchte ich mit dir nochmal über Talentförderung reden.
00:32:02: Also wie kann man junge Menschen für Musik begeistern?
00:32:05: Haben wir ja gerade schon versucht anzufangen und was können wir noch machen in dem Sinne, um da vielleicht noch mehr junge Leute mit Musik in Verbindung zu bringen?
00:32:15: Es ist natürlich immer die Frage, wer man erreichen möchte und wer man erreichen kann.
00:32:20: Man kann natürlich total erstmal in die Breite gehen und sagen, wir wollen versuchen, jeden Menschen zu erreichen, weil am Ende... muss man natürlich eine grundlegende Masse haben, aus der man dann schöpfen kann und aus der man sich dann vielleicht am Ende auch Talente rauspickt.
00:32:34: Und ich glaube, dass generell ein sehr großes Interesse der Menschen an Musik vorhanden ist, was mir auch hier in Papenburg immer wieder begegnet, egal an welcher Stelle, ob das jetzt an einer Kooperation ist, wo ich in einer in der Berufsbildenden Schule bin oder ich war jetzt letztens an einer Splitting-Schule in Papenburg und hab dann Schulzungen aufgenommen.
00:32:51: Da haben insgesamt neunzig Kinder eingesungen.
00:32:54: Von Klasse drei bis vier und das war Wahnsinn, da waren richtig tolle Talente dabei und da muss es dann oder müsste es Ressourcen geben, die eben weiter zu fördern und mehr möglich zu machen und dann natürlich in der Spitze.
00:33:07: Es ist in der heutigen Zeit.
00:33:11: am schwierigsten die Zeit zu generieren.
00:33:13: Weil ein Musikinstrument zu lernen, benötigt natürlich Zeit.
00:33:16: Man muss üben, man muss zum Unterricht gehen.
00:33:18: Und gerade in der heutigen Zeit, in der die Schüler zur Ganztagsschule gehen bis vier Uhr in der Schule sind und danach noch ihr Instrument lernen, bleibt dann nach so einem Schultag meistens auch nicht mehr unbedingt die Kraft, sich eine Stunde oder vielleicht auch mal zwei Stunden ans Instrument zu setzen.
00:33:34: Ich meine, wenn die bis vier in der Schule sind, dann sind die um halb fünf zu Hause.
00:33:38: Und dann sind vielleicht noch Hausaufgaben zu machen und sich da noch eine Stunde ans Instrument zu setzen, ist eben Zeit, die fehlt, was wir an den Musikschulen merken.
00:33:47: Und es gibt aber natürlich trotzdem Leute, die das machen und Schülerinnen und Schüler, die das machen.
00:33:52: Und diese muss man nehmen und ihnen Möglichkeiten natürlich bieten, sich zu entwickeln, ob das Auftritte sind, ob das Wettbewerbe sind, in denen sie sich engagieren können.
00:34:03: Und am Ende müssen sie merken, dass das, was sie tun, am Ende ein Vorteil hat für alle anderen Menschen, um sie herum, aber auch für sie selber, dass sie einfach Spaß daran haben.
00:34:14: Und ich glaube, das ist mit der wichtigste Aspekte daran.
00:34:17: Und wir haben uns ja alle zusammengesetzt.
00:34:19: Der Tobi auch hinter mir.
00:34:20: Mit dem Tobi war ich auf einen Termin in Hannover und mit ihr bin ich in Osnabrück gewesen und wir wollen ja irgendwie so eine Art... Kontests machen.
00:34:28: Wir sind da ja noch am entwickeln.
00:34:31: Genau.
00:34:32: Wie wir das, wie wir praktisch verschaffen, um regionale Talente normal in einer Art Band-Kontest-Singer-Song-Rider-Kontest zusammenzubringen.
00:34:40: Da haben wir, glaube ich, Ideen.
00:34:41: Tobi, du kannst dich auch mit da einschalten.
00:34:43: Du hast ja mit bei der Entwicklung dabei.
00:34:45: Ja.
00:34:45: Da haben wir doch so ein paar Ideen schon gesammelt.
00:34:47: Was wollen wir denn schon verraten?
00:34:49: Ich würde sagen, dass das für, vor allen Dingen für unsere Jüngeren Menschen ist, ich sag mal, wenn es um Talente geht, schließt das vielleicht Menschen ab einem gewissen Alter aus, das wir jetzt noch nicht unbedingt festgelegt haben, aber ich würde mal sagen, jenseits vielleicht der vierzig, irgendwie so, vielleicht wird es noch weiter weiter tiefer sein und es sind, würde ich sagen, betrifft alle Leute, die entweder alleine oder oder zusammen Musik erschaffen und hier aus der Gegend kommen, oder?
00:35:17: Tobi, wir wollen ja auch den verschiedenen Möglichkeiten geben, also auch verschiedene Preise, nicht nur Auftritte, sondern auch eine Weiterentwicklung.
00:35:24: Ja, genau.
00:35:24: Also, dass sie verschiedene Auftrittsmöglichkeiten erhalten können durch diesen Contest, dass sie Studioaufnahmen bei mir machen können, bei der Pista Frog oder
00:35:34: ich
00:35:34: auch Musik für
00:35:35: die Produziere,
00:35:36: dass ich sie coache als Bandcoach, also alles, was ihre Musik weiterbringt.
00:35:40: Also wir sind noch in der Entwicklung, wir wollten es aber unbedingt ansprechen.
00:35:44: und deswegen alles, was ihr noch an Anregungen und Gedanken habt, bitte, bitte schreibt es uns in die Kommentare, schreibt uns, lasst uns kleine Nachrichten dazu, verbreitet es, gibt uns nochmal Ideen.
00:35:55: Wie gesagt, wir suchen gerade, wie wir das am besten zusammenbauen, dass wir möglichst vielen was anbieten, aber auch eben, wie du sagst, jungen Talenten.
00:36:05: Und daraus wollen wir dann ja auch mehr Musikbands und so weiter versuchen Auftrittsmöglichkeit zu geben, wo wir dann auch weitere junge Leute auch wahrscheinlich motivieren können für die Musik, aber auch gleichzeitig natürlich die auf Events bekommen, wo man junge Talente wieder hört.
00:36:22: Absolut.
00:36:23: Du hast ja viele, viele Talente hier jetzt vor Ort gemacht, gab es bei dir mal Gedanken zu sagen, ich will raus aus dem Emsland oder findest du das gerade großartig, dass man hier die Talente fördern kann?
00:36:33: Nee, also für mich war eigentlich immer klar, dass ich wieder hierhin zurück möchte.
00:36:37: Hier ist nicht nur meine persönliche Heimat, auch meine musikalische Heimat.
00:36:42: Ich glaube, ich könnte nicht mehr ohne meinen Chor und ohne meine Musikschule.
00:36:45: Und von daher stand das, ehrlich gesagt, auch nie zur Debatte.
00:36:48: Zum Glück.
00:36:49: Wir sind froh, dass du hier geblieben bist und dass du hier so viele verschiedene Arbeiten hast.
00:36:53: Du hast auch noch ein neues Projekt, glaube ich, für den neuesten Chorprojekt vor.
00:36:57: Genau, ich bin jetzt seit kurzem Chorleitung in Aschendorf, hab da die Liedertafel in Aschendorf übernommen.
00:37:03: Also die junge alte Talente.
00:37:04: Genau,
00:37:05: richtig.
00:37:06: Und ja, da bin ich auch gespannt, was sich da entwickelt.
00:37:10: Den haben wir zusammen gemixt mit dem Frauenchor vor Ort und machen dann gemischten Chor raus und singen jetzt aber Popmusik.
00:37:16: Und auch da freuen wir uns... über neue Menschen, die da teilnehmen.
00:37:20: Vor allen Dingen über Männer, weil das geht ja in der Schule nicht.
00:37:22: Da sind ja nur Frauen.
00:37:24: Und jetzt in dem neuen Kornarschendorf haben auch Männer die Möglichkeit, in einem Popcore hier in der Region zu singen.
00:37:29: Und das gibt es bislang noch nicht.
00:37:30: Jetzt ist es soweit.
00:37:31: Ich weiß, ihr wartet alle gespannt.
00:37:33: Wer ist denn jetzt endlich unser Überraschungsgast?
00:37:36: Wie musikalisch unser Überraschungsgast ist, werden wir gleich im Gespräch feststellen.
00:37:40: Und wir haben ja noch unser letztes Spiel.
00:37:43: Also, wer ist unser vierter Gast oder unsere Gästin?
00:37:47: Wir haben natürlich eine Weihnachtsendung aus Papenburg, also haben wir unsere Bürgermeisterin Vanessa Gattung eingeladen.
00:37:53: Schön, Vanessa, dass du die Zeit in dieser stressigen Weihnachtszeit geschafft hast, hier zur Aufnahme zu kommen.
00:37:58: Ja, vielen Dank.
00:37:59: Ich komme sehr gerne.
00:38:00: Sag mal, spielst du eigentlich selber auch Instrumente?
00:38:03: Leider nein.
00:38:04: Ich wünschte immer, ich könnte es.
00:38:06: Und ich wünschte auch, ich hätte als Kind es weiter verfolgt.
00:38:09: Damals habe ich tatsächlich mal, ich glaube, für ein Jahr Keyboard versucht.
00:38:13: aber bin dann auch nicht über My Heart Will Go On von Celine Dion hinausgekommen und von daher muss ich heute leider sagen nein.
00:38:21: Also wir haben diese ganze Sendung ja über Musik, Musikförderung gesprochen.
00:38:25: Ich weiß, dass es die auch ein besonderes Anliegen ist, also Musik vor allen jungen Leuten Musikangebot zu geben und ein Angebot Musik-Events, dass wir denen mehr anbieten, also nicht nur für ältere Klassik-Konzerte, sondern da was machen.
00:38:38: Magst du uns was dazu erzählen?
00:38:39: Ja,
00:38:40: genau.
00:38:40: Also es ist total wichtig für mich auch, dem Thema Raum zu geben in unserer Stadt.
00:38:45: Es ist natürlich nicht immer einfach in den turbulenten Zeiten auch da entsprechend den Fokus drauflegen zu können.
00:38:51: Aber ich bin total dankbar, dass wir hier in Papenburg in der gesamten Region wirklich so ein starkes Netzwerk haben, was gemeinsam immer wieder tolle Veranstaltungen auf die Beine stellt und Kindern und jungen Menschen generell auch die Chance geben, nicht nur etwas zu lernen, sondern auch einfach auch einmal zuzuhören.
00:39:09: Und dafür soll das Stadtparkfestival beispielsweise sein, was du erwähnt hast.
00:39:13: Das ist jetzt zum zweiten Mal, zum ersten Mal war Nullzehn neun neunzig dabei, speziell für junge Leute.
00:39:19: Jetzt war es Mako und das ist super gut angekommen.
00:39:22: Und wir haben jetzt gesagt, das muss eigentlich ein Festival für die jungen Leute sein, wo sie sich austoben können im Sinne von wir hören und wir entspannen einfach mal und klingen uns aus dieser turbulenten Welt aus.
00:39:35: Das finde ich wichtig.
00:39:37: Und genau, und mit der Musikschule des Emslandes, die Stadt Parkburg ist ja auch Mitglied und ich bin im Vorstand, das ist natürlich auch wichtig, weiterhin zu fördern und zu schauen, wie wir auch die Schülerinnen und Schüler natürlich begeistern können für Musik.
00:39:51: Wir haben ja da auch gar nicht mit so vielen Zuschauern oder sie sind ja mehr Zuschau als eigentlich erwartet, als das Ganze anfingen und als so gesagt, das machen wir, das können wir einfach machen jetzt.
00:40:02: Wir müssen da was anbieten und dann wurde das ja immer größer und immer mehr.
00:40:06: Wir hatten ja gar nicht mit so vielen Zuschauern gerechnet und wir wollen das aber ja auch weiterentwickeln.
00:40:10: Naja,
00:40:10: ich habe ja schon mit so vielen Zuschauern gerechnet.
00:40:13: Ich gestehe ja, es ist ja auch so ein bisschen meine Musikgerichtung, die ich gerne mal höre zwischendurch, insbesondere beim Sport.
00:40:19: Und dann war ich schon fest davon überzeugt und habe auch fest an die jungen Leute geglaubt, dass sie das Angebot auch annehmen.
00:40:26: Und von daher bin ich sehr froh, dass es auch so geklappt hat.
00:40:29: Das sind wir sehr.
00:40:31: Wir entwickeln das weiter, aber wir haben ja nicht nur ein reichhaltiges Kulturangebot, sondern wir haben auch ein reichhaltiges Weihnachtsmarktangebot.
00:40:39: Auch dies Jahr mit Neuerungen, glaube ich, magst du uns da noch was zu sagen, weil es ist ja eine Weihnachtsfolge, also sprechen wir das Thema natürlich an.
00:40:44: Ja, oh, wie lang soll es denn werden?
00:40:47: Das ist ja auch wieder das Schöne.
00:40:50: Wir haben ja unglaublich viele Angebote in der Weihnachtszeit, ganz viele Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Stadtteilen und klar mittlerweile jetzt auch zum vierten Mal den Weihnachtsmarkt am Hauptkanal mit in diesem Jahr einer ganz neuen Weihnachtspyramide.
00:41:03: extra für Parkenburg angefertigt.
00:41:05: Also sie ist jetzt fest der Bestandteil am Hauptkanal und damit ist das natürlich ein ganz wunderbares Ambiente und wenn auch der Weihnachtsmarkt an der Mühle mit stattfindet, dann finde ich ist das richtig schön und lädt einfach dazu einen auch mal in Parkenburg nach Feierabend einfach auf dem Weihnachtsmarkt zu gehen.
00:41:22: Und genau am Wochenende sind natürlich auch noch die Weihnachtsmärkte vom Schießverein Bethlehem.
00:41:27: Das ist jetzt am dritten Advent.
00:41:29: Und an der Birkenallee war ein Weihnachtsmarkt in Aschendorf natürlich am gut alten Kampf.
00:41:33: Also wir haben ganz viele Veranstaltungen.
00:41:35: Und ja, ich hab manchmal das Gefühl, ich bestehe aktuell aus Glühwein und Spekulatius.
00:41:41: Da haben wir heute nicht.
00:41:42: Wir haben nur Lebkuchen da.
00:41:43: Ja, gut.
00:41:46: Ich war nicht dabei.
00:41:47: Wir kommen zu unserem zweiten Spiel.
00:41:49: Wir haben ja normalerweise immer ein Zitate-Spiel und normalerweise gebe ich Zitate vor und dann müssen die Gäste raten, von wem das Zitat kommt.
00:41:59: Dieses Jahr haben wir ein bisschen was anderes, der Patrick bereitet sich schon vor.
00:42:02: Diesmal hat Patrick nämlich vorgeschlagen, so, diesmal muss ich mitraten, also wir zwei, Vanessa müssen jetzt raten.
00:42:09: Wir haben eine Weihnachtsfolge und der Patrick wird jetzt googeln.
00:42:12: Ich bin mal gespannt, wie leaderfest du mit der Google bist.
00:42:16: Ich
00:42:16: bin auch sehr gespannt, muss ich sagen.
00:42:19: Ich war vorhin kurz zu Hause und habe einmal Probe ge googelt in der Küche.
00:42:22: Das hat sich schon komisch angefühlt, in der Küche alleine Weihnachtslieder zu googeln.
00:42:26: und ja, würde ich das jetzt auch mal probieren wollen.
00:42:28: Muss ich Sicherheitsabstand halten?
00:42:30: Ja, nach links spritzt sich immer nur.
00:42:33: Dann hören wir mal rein, mal gucken.
00:42:35: Ja,
00:42:36: ich bin gespannt.
00:42:37: Ich auch.
00:42:38: Jetzt habe ich mich vollengleckt, ganz geil.
00:42:42: Last Christmas.
00:43:04: Okay.
00:43:05: Oh mein Gott.
00:43:08: Ich bin noch nicht so ganz im Weihnachtsfloh.
00:43:10: Man merkt es vielleicht.
00:43:11: Ich
00:43:12: dachte, der Glühwein hätte geholfen.
00:43:15: Ich spiele aktuell seit Oktober jeden Tag Weihnachtslieder am Unterricht.
00:43:18: Deswegen bin ich schon seit Herbst drin.
00:43:21: Aber das Gurgeln ist noch mal eine andere Hausnummer.
00:43:23: Okay, erster Punkt.
00:43:23: Du hattest
00:43:24: das vorgeschlagen.
00:43:26: Ich habe es kurz bereut gerade.
00:43:28: Aber ich war kurz davor mitzusingen, weil das viel leichter, aber ich
00:43:32: konnte mich noch zurückhalten.
00:43:32: Da hatte ich einen Blackout, das habe ich irgendwie nicht rausgekriegt, aber ich bin mal gespannt.
00:43:36: Vielleicht das
00:43:36: nächste.
00:43:41: Oh, du Fröhliche.
00:43:42: Ja.
00:43:46: Okay, eins
00:43:46: zu eins.
00:43:48: Ja, wir zählen jetzt keine Punkte aus.
00:43:50: Ach so, doch, ich mache immer Contest.
00:43:52: Also, für die würde ich sagen, oder?
00:43:53: Okay, ja, wenn du
00:43:55: das schaffst.
00:43:56: Das
00:43:58: ist jetzt nicht gut.
00:43:59: Doch,
00:43:59: wunderbar, wunderbar.
00:44:07: Kinderlein Comet.
00:44:11: Ich war übrigens die Tage noch auf dem Adventskonzert des Männergesangsvereins und da haben wir natürlich auch Weihnachtslieder gesungen.
00:44:18: Du bist schon eingehört.
00:44:19: Ja, doch eigentlich müsste ich voll in Weihnachtsstimmung sein.
00:44:23: Vielleicht war es auch ein bisschen zu viel schon.
00:44:32: Wie
00:44:32: heißt das Lied?
00:44:33: Jetzt komme ich gerade auch nicht drauf.
00:44:40: Wir lassen ihn jetzt einfach weiter googeln.
00:44:45: Ja?
00:44:46: Habt ihr Ideen?
00:44:47: Wie heißen das?
00:44:49: Tja.
00:44:53: Weihnacht überall, sowieso, die Weihnacht überall, wie heißt das noch?
00:44:57: So und so, Weihnacht überall.
00:44:58: Wie
00:44:58: ist die Weihnacht?
00:44:59: Fröhliche
00:44:59: Weihnacht, so einfach,
00:45:01: ach, scheiße.
00:45:02: Ich
00:45:05: hatte jetzt Angst gar auf weiter vorne gesehen, muss ich sagen.
00:45:08: Also wir bei zwei zwei,
00:45:10: ne?
00:45:10: Wir sind jetzt, ja, nee, wir waren ja... Nee,
00:45:13: zwei eins, ne?
00:45:13: Kinderlein Komet?
00:45:15: Nein, aber du hast jetzt fröhliche Weihnacht, du ausgesprochen, ich habe nur Weihnacht überall gesagt.
00:45:20: Wir können auch Gleichstand sagen,
00:45:21: das wäre auch fair.
00:45:22: Wir machen einen finalen, einen finalen letzten.
00:45:27: Ja.
00:45:28: We wish you a Merry Christmas.
00:45:31: Du
00:45:32: hast
00:45:33: eine eindeutige Zeit.
00:45:33: Zwei Tonne.
00:45:35: Also ich
00:45:35: würde sagen, das mit dem Chor hätte doch noch mal Potenzial.
00:45:40: Ja, okay.
00:45:40: Ja, sehr schön.
00:45:40: Die Kogestimme, die Kogestimme
00:45:41: bewerben wir uns.
00:45:44: Aber zum Abschluss nochmal, eine Frage.
00:45:47: Habt ihr ein besonderes Weihnachtserlebnis, was euch in Erinnerung geblieben ist?
00:45:51: Wenn ich
00:45:52: an Weihnachten denke, denke ich immer an Kartoffelsalat und Würstchen.
00:45:56: Das ist für uns nämlich immer ein heilig Abend.
00:45:58: Und das ist so, ja, die Abläufe.
00:46:00: Man hat ja irgendwie so seine festen Abläufe an heilig Abend.
00:46:02: Und so, wenn man Kartoffeln ist, weiß man, okay, danach gibt es dann Kartoffelsalat, es gibt danach Geschenke.
00:46:08: Und das ist so das, was ich irgendwie mit Weihnachten verbinde auch.
00:46:11: Ja, Essen ist eine große Erinnerung.
00:46:15: Wir haben nach wie vor dasselbe Essen, wie alt bin ich jetzt?
00:46:20: Na ja, ein paar Jahren noch.
00:46:23: Und gibt immer Rouladen und Spätzle und Rotkohl und so weiter.
00:46:30: Insbesondere aber aus der Kindheit ist mir noch eine Erinnerung geblieben, dass wir früher immer ganz klassisch, ich glaube, das kennen alle von uns irgendwie.
00:46:38: vom Wohnzimmer gewartet hat, die Tür war zu, und dann hat man immer wieder gefragt, wann war das Christkind schon da?
00:46:45: Und genau, und man hat dann ganz nervös gewartet vor der Tür.
00:46:48: Und als es dann endlich soweit war, haben sich alle gefreut.
00:46:52: Ich glaube, die Erinnerungen können wir alle teilen, dass wir die als Kinder gehabt haben.
00:46:56: Sehr schön.
00:46:56: Habt ihr noch ein schönes Weihnachts-Zitat zum Abschluss, weil eigentlich machen wir ein Zitat spielen?
00:47:01: Ein Zitat jetzt nicht spontan.
00:47:05: Ich kann mich aber daran erinnern, dass man... sagt und das kann ich nur unterschreiben, dass natürlich zu Weihnachten die schönsten Geschenke nicht unbedingt unter dem Weihnachtsbaum liegen, sondern auch am Tisch sitzen.
00:47:17: Das ist auch ein Zitat, was ich habe.
00:47:20: Aber anonym, das versteht nicht davon, wen was kommt.
00:47:22: Ich hätte noch ein schönes kleines Weiteres anzubieten.
00:47:25: Weihnachten ist voller Magie, am wichtigsten ist die Magie, die man selbst schafft.
00:47:29: Von Astrid Lincoln.
00:47:31: Leider sind wir schon beim Ende der fünften Podcast-Folge, Jubiläumsfolge.
00:47:35: Unsere letzten Folge auch in diesem Jahr.
00:47:37: Schön, dass ihr alle mitgemacht habt, dass ihr dabei seid, gewesen seid.
00:47:41: Und auf der MS-Fächtewelle werden wir diesen Radio-Edit auch wieder hören, diesmal sogar am fünften selbst, wenn wieder Podcast veröffentlicht wird.
00:47:49: Abends um achtzehn Uhr.
00:47:50: Weitere Informationen findet ihr immer in den Schonennots.
00:47:52: Wie gesagt, lasst uns Kommentare da.
00:47:54: Lass uns auch Kommentare da, wenn ihr den Podcast im Radio gehört habt.
00:47:58: Ihr wisst ja, auf Talentförderung haben wir jetzt ganz viel angesprochen.
00:48:01: Wenn ihr Informationen haben wollt, haben wir lassen wir auch ein paar Sachen in den Schurnutz.
00:48:05: Aber auch wenn ihr Ideen habt, wie wir diesen Contest, diesen jungen Contest hier gestalten sollen, lasst uns das einfach da.
00:48:12: Danke an Patrick, danke an Eva und Antonia.
00:48:15: Und wir wünschen euch ganz tolle großartige Konzerte für die Zukunft.
00:48:19: Und dass es so weitergeht.
00:48:21: Also ... Wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, noch mehr erinnern.
00:48:25: Am fünftzehnten Zweiten hast du ein Gitarrenkonzert hier.
00:48:29: Eine Solo-Gitarre, wo du noch mal von Bach bis zu Rock alles gehst.
00:48:33: Und am zwanziehnzehnten Dritten ist es schon so, weil es leider schon ausverkauft ist, haben wir gesagt, ihr müsst euch alle anmelden.
00:48:39: Viele, viele weitere Sachen, die man noch vor Weihnachten kleine Gutscheine bekommen kann oder die Weihnachtsmärkte besuchen kann und seid dabei, denn ihr wisst ja bei
00:48:47: uns
00:48:47: deine Augen werden.
00:48:49: hoch und machen.
00:48:50: Das ist immer der Schlussspruch.
00:48:51: Aber für das heutige letzte Wort gebe ich natürlich an unsere Bürgermeisterin in dieser Gattung ab für einen Weihnachtsgruß aus Papenburg.
00:48:57: Ja, vielen Dank, lieber Ansgar.
00:48:59: Ja, liebe Papenburgerinnen und Papenburger, ich wünsche Ihnen natürlich zur Weihnachtszeit alles Gute und eine wunderschöne Zeit mit Ihren Liebsten, mit der Familie und dass Sie gemeinsam wunderschöne Stunden verbringen dürfen, um vielleicht auch einmal ein bisschen den Alltag, Alltag sein zu lassen und Kraft zu tanken auch.
00:49:18: Und ich möchte vor allen Dingen die Gelegenheit auch nutzen, um mich zu bedanken bei allen, die tagtäglich dafür sorgen, dass wir so eine schöne Gemeinschaft hier in unserer Stadt haben, dass wir es immer wieder schaffen, ganz viele tolle Dinge auf den Weg zu bringen, sei es in der Musik, in den Festivals oder auch natürlich im Ehrenamt.
00:49:38: Und das weiß ich sehr zu schätzen.
00:49:40: Das wissen wir als Stadt sehr zu schätzen und von daher vielen Dank an alle, die hier tagtäglich wirken und unsere Stadt wirklich zu etwas ganz Besondere machen.
00:49:49: Vielen Dank und alles Gute auch für das kommende
00:50:15: Jahr.
00:50:18: Parkenbölkultur
00:50:32: und
00:50:35: deine Augen werden Ohren machen.
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