Folge 04 - Knabenchor Hannover & London Brass

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00:00:28: Ein herzliches hallo an alle Zuhörer zu unserem vierten Spoiler-Alarmfolge, nämlich.

00:00:33: mein Name ist Franz-Ghalas, wie zuvor freue ich mich, euch monatlich als Kulturferenterstatt Papenburg spannende zukünftige Events aus Papenburg vorzustellen.

00:00:41: Letztes Mal waren wir im Renaissance-Theater in Berlin und dieses Mal sind wir wieder verreist.

00:00:47: Wer sich jetzt durchs Programmheft wühlt, durch Dezember durchwühlt, kann vielleicht schon erkennen, welches Highlight wir heute, über welches Highlight wir reden.

00:00:54: Und vielleicht hört man auch ein bisschen heil, denn heute sind wir hier in einer Kirche, in der Heiliggeistkirche, in Hannover.

00:01:01: Und jetzt Achtung.

00:01:04: Das ist seit Zweiundzwanzig die neue Heimat des Knavenkorh Hannovers, der dieses Jahr seinen Sieb- und Sieb-Sieb-Sieb-Jubiläum feiert und seit vielen Jahren zu einem der herausragendsten Chöre zählt.

00:01:17: Nach dem tollen Konzert, was wir schon mal in Zweiundzwanzig hatten, wir schon mal ein Weihnachtskonzert in Papenburg, freuen wir uns natürlich auf ein Wiedersehen und vor allen Dingen wieder hören.

00:01:25: Vom Knabenkochanova und London Brass am vierzehnten, zwölften, fünfundzwanzig, nämlich das festliche Adventskonzert Noel in der Stadthalle in Papenburg.

00:01:34: Wir haben heute vier Gäste, wie beim letzten Mal, aber nacheinander haben wir Gäste.

00:01:39: Und bevor wir jetzt die zwei auch Jugendliche aus dem Klarenkort dazu holen, haben wir als ersten Gast natürlich den Core-Liter, Prof.

00:01:46: Jörg Reiding.

00:01:47: Schön, dass du da bist.

00:01:49: Wir kennen uns schon ein bisschen länger, ich glaube, zu drei, zehn, vierzehn haben wir uns schon kennengelernt.

00:01:54: Dazu fahren wir später noch was.

00:01:56: Aber bevor wir jetzt mal über deinen musikalischen Werdegang sprechen, Hätte ich mal eine kleine Einschießfrage, nämlich wie hast du die Leidenschaft zu Musik entdeckt?

00:02:05: oder was war da so das erste Erlebnis?

00:02:07: und am Weihnachtsbaum singen?

00:02:08: und dann oder wie kam das, dass du gesagt hast, das ist das, was ich mein Leben lang machen möchte?

00:02:14: Also ich bin in Hannover aufgewachsen und meine Mutter sang im Kirchenchor.

00:02:18: und die lustige Geschichte ist, dass ich immer sozusagen auf ihrem Arm oder bei ihr im Kirchenchor in den Gottesdiensten saß.

00:02:27: Und mich hat irgendwie die Kirchenorgel fasziniert.

00:02:30: Also wenn das gut lief, wenn ich mich gut benommen habe, dann durfte man zum Orgelnachspiel, durfte ich dann mich auf die Orgelbank setzen und da noch sozusagen dabei sein, dich dran.

00:02:40: Eine Anekdote ist wohl auch, damals hatte man anscheinend so ein Plastikkamm zum Ausziehen, also der Co-Leiter dirigierte damals mit Dirigierstock.

00:02:48: Und ich muss wohl, während der Corsang auf dem Arm meiner Mutter mitdirigiert haben, vermutlich hat das eher die anderen Bromaromen abgelingt.

00:02:56: In jedem Fall ist das so der Bericht meiner Eltern.

00:03:00: Dann gab es zu Hause auch ein kleines Instrument.

00:03:04: Und ich bin in Hannover aufgewachsen.

00:03:06: Leider sind meine Eltern nicht auf die Idee gekommen, weil ich, glaube ich, immer ganz schön gesungen habe, mich zum Knavenkurs zu schicken, also in jungen Jahren.

00:03:14: Damals begann man ja auch schon so mit sechs, sieben, acht Jahren hier.

00:03:18: Und ich erinnere noch tatsächlich auch einen Moment, wo ich, ich habe gerne auch durch diese Nähe zur Chormusik, durch das Singen in Körn.

00:03:25: auch schon vor dem Studium, vor dem Musiksturm, die eine Deidenschaft an Chorleitung entdeckt, bin da auf Chor so gefahren und so weiter.

00:03:32: Und ich erinnere noch, dass ich tatsächlich mal in einem Weihnachtskonzert des Knabenchorys in der Marktküche saß, Herrn Hennig, so aus dem Seitenschiff beobachtet habe.

00:03:42: Und das fand ich ganz faszinierend, weil er tatsächlich wohl in einem Stück bemerkt, er hat die falsche Brille auf.

00:03:48: Und während er dirigierte, wechselt er die Brille.

00:03:50: Das fand ich unglaublich cool.

00:03:52: Und ja, wann gab es noch so einen Moment?

00:03:55: Also, wie gesagt, das Singen, das Chorleiten war eine frühe Leidenschaft und dann in meinem Lehramtsstudium Musik auch durchaus ein Schwerpunkt.

00:04:04: Und ich weiß aber auch noch, dass es so eine besondere Musikstunde gab, also eine Klavierstunde bei meinem Lehrer.

00:04:10: Das war ein Stück von Mozart, wo ich eigentlich als jemand, der Lust hatte, eigentlich Grafikdesign oder Architektur zu studieren.

00:04:19: Bei mir legte sich da der Schalter um und ich merkte, ich will eigentlich Musik machen.

00:04:23: Das ist so eine Leidenschaft, die heute sozusagen immer noch da ist.

00:04:27: Viele sagen, naja, du hast ja dein Hobby zur Musik gemacht.

00:04:30: Das entzaubert natürlich auch ein bisschen, wenn du sozusagen hinter der Musik viel auch organisieren musst und so weiter.

00:04:37: Aber ich muss immer noch sagen, dass es mich bis heute beseelt, irgendwie mit Kindern, Jugendlichen, Studierenden.

00:04:45: und wunderbarer Musik umgehen zu können.

00:04:47: und die Arbeit, die man hinter den Kulissen macht und am Schreibtisch und mit vielen Mails und so weiter, die lohnt sich dann immer, wenn man dann in so einem Konzert steht und selbst ein Teil dieses wunderbaren Klang sein darf.

00:04:58: Das ist ja genauso, ich hatte beim Renaissance Theater, wo letztmal aufgenommen, man so ein T-Shirt gekauft, Kunst kommt von nicht anders können.

00:05:06: Das spiegelt das ja eigentlich wieder, dass man eben, wie gesagt, du das entdeckt hast und das spielt sich dann halt fürs Leben durch.

00:05:12: Man kann nicht anders, man muss es machen.

00:05:14: Ja, es ist auch interessant, wie man zu Musik kommt.

00:05:17: Also meine Eltern waren jetzt nicht so Klassik-Hörer und ich habe mir damals lieh man sich noch CDs aus in der Stadtbücherei und man konnte die dann zu Hause am Kassettenplayer überspielen.

00:05:31: Und ich habe tatsächlich eine CD, wahrscheinlich war mir das Covergefühl, Einrichtschutz, geistliche Konzerte mit Sebastian Hennig, also dem Sohn meines Vorgängers, der dort singt mit einer alten Musikbegleitung.

00:05:47: Und irgendwie ist das schon verrückt, dass man da als dreizehn- und vierzehnjähriger Schutzmusik hört.

00:05:52: Aber irgendwie muss da ja da was da gewesen sein.

00:05:54: Und ich kenne auch von Kollegen oder Studierenden solche Geschichten.

00:05:58: Da ist irgendwas in den Menschen drin, was dann irgendwann auch rauskommt.

00:06:01: Also so eine Leidenschaft, die dann entdeckt wird.

00:06:03: Und zwar nicht durch Sozialisation unbedingt, weil Eltern einen immer sozusagen in die Klavierstande schicken, sondern da muss mehr da sein.

00:06:11: Und das denke ich auch bei unseren Jungs hier im Knamkor.

00:06:14: Man kann hier keinen Herd zwingen, man kann ihn was anbieten, man kann schöne Unterrichte machen, man kann ihn schöne Musikstücke servieren, aber letztendlich muss die das innerlich berühren, sonst funktioniert das nicht.

00:06:27: Dann bist du aber nach... Hier in Hannover, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, hast du, glaub ich, bist du gewesen?

00:06:34: Hab ich das richtig gelesen?

00:06:35: Genau, hier hab ich schon Musik studiert.

00:06:37: Weil da haben wir auch immer Talente bei Klassik, war das Pop-Format, was wir ein paar anbieten.

00:06:41: Und dann Lehrbeauftragter für Chorleitung in Lübeck.

00:06:45: Also ich will jetzt jetzt irgendwie nur mal ganz kurz, bevor du dann eine Assistent warst und das von dem Chorleiter-Gründer Professor Heinz Henning übernommen hast.

00:06:54: Genau, es war halt so, dass Heinz Henning ... einen Nachfolgersuchte.

00:06:58: Er hat diesen Chor ja gegründet und das ist schon was ganz Besonderes und ein großer Respekt vor dieser Lebensleistung, muss man sagen.

00:07:05: Er hat den Hannoverischen Knabenchor, auch den Mädchenchor und das Land ist den Phonierorchester gegründet.

00:07:10: Der Mädchenchor hat er dann relativ schnell abgegeben und er hat den Knabenchor, also ein Fünfzig Jahre lang geleitet und das ist ja schon natürlich geprägt über Generation.

00:07:20: Das heißt, Besondere ist, dass ich der zweite Chorler der Erste bin.

00:07:23: Das ist das seventy-fünf Jahre alten Chorus.

00:07:26: Ich mache das jetzt auch schon fast fünf, zwanzig Jahre.

00:07:29: Und damals war ich gerade noch Musikstudent.

00:07:32: Und Herr Hennig sucht so einen Nachfolger.

00:07:35: Es hat da auch gerade jemand abgesagt.

00:07:37: Es ist nicht ganz so einfach für dieses spezielle, für dieses Amt jemanden zu finden.

00:07:42: Also für die Musik.

00:07:44: Man braucht ja jemanden, der zugleich künstlerisch auf sehr hohem Niveau.

00:07:48: aktiv ist und aber auch pädagogik mag und kann.

00:07:54: Wie gesagt, kann man hier keinen Zwingen mitzumachen.

00:07:56: Es muss den Leuten Spaß machen.

00:07:57: Das ist sozusagen die Belohnung für die vielen Proben.

00:08:00: Und damals hatte ich dann einen Lehrauftrag in Lübeck, wo ich Montags immer hinfuhr.

00:08:06: Und Herr Hennig hatte mich dann mal eingeladen zu einer Probe, Probe, Probe, wenn man so will.

00:08:12: Und irgendwie hat es gefallen.

00:08:13: Und dann war ich ein Jahr lang sein Assistent.

00:08:16: In dieser Zeit gab es tatsächlich auch das erste Mal eine Tournee mit London Brass, also wo ich ihn als Assistent unterstützen konnte.

00:08:24: Ihm ging es damals auch gesundheitlich nicht ganz so gut.

00:08:27: Also wir bankten immer, dass er auch die Konzerte direkt einsingen, ansingen proben und so habe ich damals immer übernommen.

00:08:34: Und ja, und dann kam es so, dass ich hier gewählt wurde für das Amt und mache das jetzt seit fast fünfzehnzig Jahren.

00:08:42: Der Gnamenchor hat ja ein ganz besonderes Jubiläum, wie wir schon sagten, in den Fünfzigern praktisch hier angefangen.

00:08:50: Was waren so die Highlights der Chorgeschichte?

00:08:53: Fällt dir da was ein oder auch?

00:08:56: Ja, auf jeden Fall.

00:08:56: Also der Durchbruch war eine Oper eines anofaschen Komponisten, Alfred Körpen, Vigilius de Maria.

00:09:03: Da hat der Chor damals auf dem Frankfurter Sänger fest.

00:09:07: Ich glaube, es war Fünfzig oder so eigentlich.

00:09:09: Russ für Aufsehen gesorgt.

00:09:11: Und das war im Grunde der Staat, dass der Chor das erste Mal wahrgenommen wurde.

00:09:14: von den großen anderen Chorren.

00:09:17: Also zu nennen, sind ja in diesem Zusammenhang Tomala Chor Leipzig, Restner, Kreuzchor, Regensburger, Domspatzen, Winzbacher, Knamchor.

00:09:25: Alle die genannten sind Internate.

00:09:27: Das heißt, dort sind Kinder, Jugendliche den ganzen Tag in der Schule und auch verfügbar und proben jeden Tag.

00:09:33: Anders ist es ja bei uns, kommen wir ja vielleicht noch drauf zu sprechen.

00:09:37: wo die Kinder zu Hause wohnen und seltener, aber auch oft hier zur Probe herkommen, damit wir dieses schöne Niveau auch anbieten können.

00:09:46: Und ja, das war ein Heiler, glaube ich, wo der Knabenchor das erste Mal so wahrgenommen wurde.

00:09:50: Dann waren die achtziger Jahre prägend.

00:09:53: Ich meine, der Hennig hat immer schon sich für alte Musik, für Schütz, für Bach und so interessiert.

00:09:58: Und es gab Aufführungen schon mit alten Instrumenten, auch schon in der Zeit.

00:10:04: Der Siebzigerjahr bei Hanon Kurs Gesamteinspielung der Bachkantaten war der Knabenchor beteiligt, auch mit so Listen.

00:10:11: Dann in den Achtzigern hat der Knabenchor nur für als erster Knabenchor eine Gesamteinspielung schon kürzschützgeistlicher Chormusik vorgelegt, die bis heute immer noch eine tolle Aufnahme ist.

00:10:22: Es gab den Preis für den ersten deutschen Chorwettbewerb, ersten Preis für Knabenchor, verschiedene andere Preise.

00:10:33: Und das waren natürlich besondere Dinge, besondere Ehrungen.

00:10:38: Und jetzt in meiner Zeit, als ich hier anfing, war so der erste anerkennende Preis, der Echo Classic für unsere Hammer Schmidt Einspielung.

00:10:48: Und die Platter ist nach wie vor, finde ich, sehr schön zu hören.

00:10:52: Und obwohl man ja immer selber auch sehr kritisch ist, aber dann habe ich nochmal reingehört, wirklich eine schöne Aufnahme geworden.

00:10:59: Und ja, das waren so besondere Momente.

00:11:01: Und natürlich Wenn man jetzt die Sänger fragen würde, so viele besondere Momente, also Reisen, zwei Monate war der Chor auch unterwegs einmal, also dabei so was ist heute ja nicht mehr möglich, aber insgesamt schöne und eindrucksvolle Konzertreisen, wo jeder Einzelne sehr viel mitnimmt, besondere musikalische Erlebnisse, aber auch am Rande des gesamten Miteinanders.

00:11:26: Ja, habt ihr jetzt ja viele, weißt du, wie viele CD-Aufnahmen ihr insgesamt irgendwie gemacht hat?

00:11:30: Gibt es ja irgendwo so einen Schätzwert?

00:11:32: Weil bei einigen CDs habt ihr natürlich komplett, aber bei einigen wart ihr mit dabei oder so weiter.

00:11:36: Hast du da eine Idee?

00:11:38: Ach, gute Frage.

00:11:40: Also, das müssten schon fast fünfzig sein.

00:11:43: Aber ich glaube, in meiner Zeit vielleicht so zehn, zwölf.

00:11:47: Also, gibt es zwei Porträt-CDs, wo unsere Querschnitt drauf ist.

00:11:51: Aber da waren schon einige Projekte dabei.

00:11:54: Auf jeden Fall.

00:11:55: Und darüber reden wir ja heute auch zwei Weihnachtsplatten mit London Brust.

00:12:00: Also Christmas carols heißt die eine.

00:12:03: Eine heißt Christmas Around the World, also mit Weihnachtsmusik aus der ganzen Welt.

00:12:10: Und eine schöne dritte Weihnachtsmusik, finde ich, kann man auch noch oder CD, ein Album mal reinhören.

00:12:16: Gloria, Nick Chels, es ist Deo.

00:12:18: Einfach mit deutschen Weihnachtsmelodien für Chor und Orgel.

00:12:22: Also, dieses Dreierpack, finde ich, ist sehr festlich.

00:12:25: Und gerade jetzt so in der bevorstehenden Adventszeit kann man da schön mal reinhören.

00:12:30: Ihr habt auch Filmmusik gemacht?

00:12:31: Ja, wir waren tatsächlich gerade hier auf der Bühne mit vielen Hannoverischen Körnern und in der Radiophilharmonie.

00:12:38: Im Rahmen der Abo-Konzerte haben wir Musik von Star Wars, Avatar, Herr der Ringe, fantastische Tierwesen.

00:12:47: Und das war natürlich für die Kinder und aber auch für uns Erwachsene.

00:12:51: Wirklich ein Highlight, also bei so einem riesen Klangkörper, die ganze Bühne im Kuppel war voll.

00:12:55: Zwei Tausend Fünfhundert Menschen haben zugehört.

00:12:57: Aber

00:12:57: selbst auch schon mal im Soundtrack teilgenommen.

00:13:00: Ja, am Soundtrack haben wir ja teilgenommen an bei deinem Film Bach in Brasil.

00:13:06: Das war für uns.

00:13:08: Auch ganz herausragend, einfach hinter die Kulissen zu gucken und mal zu schauen, wie viel Arbeit, wie viel Zeit in so einer Produktion drinsteckt.

00:13:14: Für wie viele Stunden in wenigen Minuten sozusagen der Dreh passieren muss.

00:13:22: Also da haben wir uns, wie gesagt, hier kennengelernt.

00:13:24: Das war so zwischen zwei, drei, zehn, vierzehn, die Dreharbeiten und Aufnahmen.

00:13:28: Ich glaube, wir haben es schon vorher da.

00:13:30: Langsam daran gearbeitet, es wäre eine spezielle Version von Schafe Können sich erweiden, ja, aufgenommen, mit dem Barockorchester.

00:13:35: L. L. Arco, habe ich das richtig ausgesprungen?

00:13:37: L. L. Arco.

00:13:37: L. Arco.

00:13:38: Okay, sprechen Sie aus.

00:13:40: Nur, was ja sehr traurig war, ist, im Film ist der Chor ja auch zu sehen, aber du durftest nicht dirigieren.

00:13:46: Das war meine Schuld, weil ich durfte dich ja nicht dirigieren lassen, weil den Zepter, das Zepter mussten wir ja an Peter Loma ja abgeben.

00:13:53: Das tut mir heute noch leid.

00:13:54: Ach,

00:13:54: ganz schlimm.

00:13:55: Also, dafür konnte ich ihn in die Regieren unterrichten, weil er war ja nicht so gut vorbereitet, was das die Regieren angeht.

00:14:03: Und da wir das ja irgendwie möglichst authentisch rüberbringen wollten, weil er ja den Chorleiter des Namen Chors Hannover spielte, haben wir ja am Set nochmal tatsächlich den Vierer-Takt ein bisschen geübt und dann kam es ja zu einer sehr schönen Version.

00:14:14: Die

00:14:14: hast du ja wahrscheinlich?

00:14:15: Na klar.

00:14:16: Ja, aber die hast du nicht.

00:14:17: Ich habe dir nämlich extra nochmal eine... ZD mitgebracht, das ist die brasilianische Auskupplung, die wir im letzten Jahr gegeben haben, als ich letztes Jahr auch die Kinder noch mal in Brasilien getroffen habe, wieder nach zehn Jahren.

00:14:28: Ich habe gedacht, ich bringe mal eine die brasilianische Fassung, das wird da ja Filius Gebach genannt.

00:14:34: Aber wo ich die wiedergetroffen habe, das wollte ich nämlich sagen, ich habe viele Filme mit Kindern gedreht.

00:14:39: und mit Kindern jugendlichen zusammen Projekte zu machen, ist was Besonderes und auch eine besondere Ahnungsweise.

00:14:47: Wie ... Motivierst du, wie gehst du mit denen um?

00:14:51: Ja, also wie ich ja schon sagte, kann man ja keinen sozusagen Zwingen mitzumachen und das funktioniert über eine gute Unterrichtsstruktur.

00:14:59: Also wir müssen mit den Kindern früh genug anfangen, damit sie dann im Konzertkorb, wenn sie so zehn, elf, zwölf Jahre alt sind, dann die richtigen Dinge können.

00:15:09: Also ein bisschen zu zwölfstimmigen Bachmotetten beispielsweise.

00:15:12: Hier kommen, wie gesagt, keine Wunderkinder an, die ich alles schon können und Noten lesen können.

00:15:18: Alles schon mehrstimmig singen, sondern wir fangen mit ganz normalen kleinen Jungs an, die hier im Alter von fünf oder sechs Jahren kommen und die erstmal nur Lust haben zu singen oder wo die Eltern sagen, das wäre doch was für unseren Jungen.

00:15:31: Und dann haben wir einfach in der Vorklassin, so nennen wir das, ganz tolle Pädagogin, die mit den Kindern zunächst spielerisch arbeiten, ihnen sehr schöne Lieder beibringen.

00:15:42: spielerisch Gehörbildungen lernen, also Intervalle wie Quinden und so werden dann im Rahmen von solchen Liedern setz dich stehe auf, setz dich hin und so weiter erarbeitet.

00:15:53: und es passiert sozusagen musikalische Bildung spielerisch bis hin zu einer Phase wo man dann irgendwann sagen kann okay jetzt ist so was dieses Wissen, diese Musikalisierung, der Umgang mit der eigenen Stimme.

00:16:06: abrufbar, jetzt können wir euch an schwierigere Literatur ranbringen und so weiter.

00:16:11: Und all das muss aber so passieren, dass die einfach immer Freude haben.

00:16:15: Also das ist das eine, also die Musik als Medium, die Musik, die wir auswählen, muss Qualität haben.

00:16:23: Das haben wir immer wieder gemerkt.

00:16:24: Also man merkt es,

00:16:25: dass

00:16:26: zum Beispiel Motetten vom Bach die einfach so gut sind und wo man selbst als Profi immer wieder noch neue Details entdeckt.

00:16:32: dass die einfach lange tragen, da verliert man nie die Lust dran, obwohl der Schwierigkeitsgrad hoch ist.

00:16:37: Es gibt Werke von eher so vielleicht Kleinmeistern, wo man dann so merkt, naja, gut, also nach einem Jahr ist es auch mal gut, wenn man dann mal andere Stücke wieder macht.

00:16:45: Also das heißt, der Inhalt muss gut sein, die Qualität hoch, die Art und Weise, wie das Team vom Knabencohr, die Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern arbeiten.

00:16:56: Und dann trägt natürlich noch etwas.

00:16:58: Die Kinder, die Jungs, die hierher kommen, die sind ja sozusagen nur unter sich.

00:17:03: Und meine Beobachtung oder die Beobachtung auch durchaus von Fachleuten ist die, dass in einem bestimmten Alter Mädchen weiter sind in der Entwicklung.

00:17:12: Und das Singen ist ja nicht unbedingt was Jungstypisches.

00:17:15: Da würde man ja eher denken, dass die Fußball spielen oder Hockey oder Tennis oder so.

00:17:21: Das heißt, dieses Trennen von Jungs und Mädchen macht Sinn.

00:17:25: weil die Jungs sich sonst zurückziehen oder halt vielleicht etwas schwächer sind als die Mädchen.

00:17:31: Und hier finden sie zueinander.

00:17:32: Hier sind sie unter sich.

00:17:33: Und da über die Zeit, die Projekte, die Konzertreisen entstehen hier Freundschaften.

00:17:40: Und man teilt eine gewisse Leidenschaft und Faszination für etwas.

00:17:45: Das ist schon was Besonderes.

00:17:46: Und es kommt hinzu, dass wir hier eine Gemeinschaft sind von vielen Chorsängern.

00:17:51: Also nehmen wir mal den Konzertchor.

00:17:53: Da haben wir Neunzehn, elf, zwölf, dreizehnjährige Jungs, die Sopran-Alting, aber auch Männer stimmen.

00:18:00: Die sind dann, sag ich mal, ab sechzehn, siebzehn Jahren alt.

00:18:03: Und wenn wir auf Konzertreisen sind, dann betreut ein Mann, zwei Jungs.

00:18:08: Das heißt, die gucken mal abends nach dem Konzert.

00:18:11: Wenn man eine Übernachtung hat im Hotel, ist der Anzug auch aufgehängt.

00:18:14: Dass das Hemd nicht kündelig ist am nächsten Tag.

00:18:17: Oder man ist auf Singenfreizeit.

00:18:18: Und einer hat mal Heimweh.

00:18:19: Oder einer hat sich mal gestoßen beim Fußball oder so.

00:18:23: dann übernimmt das jetzt nicht einen riesigen Pädagogen-Team, sondern das wird untereinander gelöst.

00:18:28: Und das ist natürlich so eine Sache, wo die älteren, also die jugendlichen Männer etwas weitergeben, was sie als Kinder gelernt haben und woüber die Generationen etwas zusammenwächst, ein Zusammenhalt.

00:18:41: Man hat da vielleicht auch jemanden, wo man zu dem man aufschaut.

00:18:44: und auch hier der, das ist doch netter, denn die wünschen sich auch ihre Betreuer.

00:18:48: Und das ist schon ... finde ich einen fasten Alleinstellungsmerkmal.

00:18:51: Das finden wir nämlich nicht in Sportvereinen und in Schulen und, sag ich mal, in anderen Freizeitaktivitäten dieses mehrere Altersgruppen zusammen.

00:19:00: Dann

00:19:00: holen wir doch jetzt mal zwei Knavenkorh hinzu.

00:19:04: Sehr gerne.

00:19:05: So, und jetzt haben wir zwei Korh-Mitglieder hier, den Anton Lippert, wenn ich das richtig ausgesprochen habe, in den Nicola Velker.

00:19:13: Richtig.

00:19:15: Schön, dass ihr da seid.

00:19:16: Kannst ruhig was sagen, damit wir dich auch hören.

00:19:17: Hallo.

00:19:18: Ja, jetzt haben wir beide.

00:19:19: Hallo, einmal gehört, ins Mikro.

00:19:21: Schön, dass ihr, wie gesagt, da seid.

00:19:22: Hört ihr überhaupt Podcast?

00:19:24: Ja, ab und zu mal.

00:19:26: Ja, vielleicht mal in der Freizeit oder zum Einschlafen, sowas.

00:19:30: Okay, dann wollen wir hoffen, dass ihr jetzt wach bleibt.

00:19:33: Wir würden uns ja noch ein paar Fragen stellen.

00:19:35: Und zwar, ihr seid ja schon eine Weile dabei.

00:19:38: Seit wann seid ihr beide im Knappenkorb?

00:19:41: Bist ihr das noch?

00:19:43: Also, ich habe angefangen im Sommer, das war bei meiner Einschulung ungefähr.

00:19:51: Und da habe ich angefangen bei Frau Joost in der Vorklasse eins.

00:19:57: Ich habe im Jahr zwei Tausend und achtzehn angefangen in der zweiten Klasse.

00:20:02: Da habe ich auch bei Frau Joost und Frau Schnaus angefangen.

00:20:05: Und

00:20:05: wie seid ihr darauf aufmerksam geworden?

00:20:07: Habt ihr früher unter Weihnachtsbaum gesungen und dann irgendwie gesagt, jetzt wollen wir das weitermachen?

00:20:12: Wie kam ihr drauf?

00:20:13: Oder habt ihr einen Konzert gesehen?

00:20:15: Ja, also ich hatte so musikalische Kurse beim Haus der Jugend.

00:20:20: Und dann dachte ich mir, dass da ein Chor um die Ecke ist.

00:20:24: Bei mir, weil ich hab da ganz in der Nähe gewohnt, im alten Chorheim.

00:20:28: Und meine Eltern dachten dann, ja, geh doch mal hin, probier's mal aus.

00:20:32: Das stimmt ganz interessant.

00:20:34: Und daraus sind dann viele immer geworden?

00:20:35: Genau, also hat sich gelohnt.

00:20:38: Damals hab ich schon im Kinderchor gesungen.

00:20:41: Also schon von klein auf, von zwei Jahren oder so habe ich schon gesungen.

00:20:45: Dann war ich aber schon der älteste da und die anderen waren dann alle so dreijährige oder so.

00:20:51: Und das war für mich ein bisschen langweilig.

00:20:53: Deswegen wollte ich etwas Anspruchsvolleres.

00:20:57: Und meine Eltern sind befreundet mit einem Mitarbeiter hier.

00:21:00: Und die haben dann gefragt, kann ich hier Aufnahmenprüfung machen?

00:21:04: Und dann bin ich halt da so reingekommen.

00:21:07: Und wir können eigentlich sagen, einen Glück.

00:21:09: denn das sind mit unseren besten So-Listen, die wir auch seit Jahren hatten.

00:21:14: Der Anton hat gerade bei einem dem benannten Filmmusik-Konzert mit der Radifinoni, man muss sich vorstellen, eine ganze Bühne voll großem Orchester, zweihundert Sänger und er singt das Solo von Hertha Ringe, war es, glaube ich.

00:21:27: Und Nicola war angefragt als So-List bei einem Händeloraturm in der Elbphilharmonie und hat da den Engel, glaube ich, ein Stück gesungen in einem Händeloraturm.

00:21:37: Es war im Jefta.

00:21:39: Wie ist das?

00:21:40: Ja, also kann man sagen, wunderbar, dass die Ausbildung hier bei den Kolleginnen so gut funktioniert, dass es dann zu so einer Steinsängerkorriere geführt hat.

00:21:49: Was habt ihr weiter damit vor?

00:21:51: Wie lange wollt ihr, habt ihr noch jetzt Musikkarrieren insgesamt geplant?

00:21:55: Also darüber denkt man natürlich nach, ob man, das wäre halt eine Möglichkeit, ob man Musik studiert, Gesang studiert.

00:22:02: Aber noch habe ich da keine Ahnung, was ich da noch machen möchte.

00:22:06: Ja, also es wird sich natürlich anbieten.

00:22:08: Ich werde wahrscheinlich als Männerstimme weitermachen, um die Option freizuhalten, dass man vielleicht mal eine Karriere anfängt oder irgendwas im Studio mit Musik macht oder nebenbei oder sowas.

00:22:21: Will du auch Instrumente?

00:22:23: Ich spiele gern Flavier.

00:22:25: Also ich habe Nimmachunterricht und ansonsten nicht.

00:22:29: Und wie ist das, weil ich das gerade so stimme?

00:22:33: oder so weiter, was passiert dann?

00:22:35: Weil ihr habt ja auch verschiedene Stimmen.

00:22:36: Also ihr seid jetzt beide Sopran, wenn ich das richtig habe, richtig?

00:22:39: Und ist das dann, geht man in eine andere Stimmlage oder wie läuft das dann ab?

00:22:45: Ja, so ganz kurz beantwortet wächst ja der ganze Körper, aber auch die Stimme, also das Stimmband beim Jungen um einen Zentimeter, deshalb wird die Stimme eine Oktape tiefer.

00:22:55: Und das kündigt sich so ganz individuell an.

00:22:57: Also der Nikola, neben mir, ist jetzt gerade, haben wir festgestellt, in den letzten anderthalb Wochen oder so, ist die Entwicklung so, dass wir sagen, na jetzt ist es mit zu prasen, singen nicht mehr so.

00:23:09: möglich, was uns allen natürlich auch leidtut, aber das ist halt so ein bisschen der Gang der Dinge.

00:23:14: Und dann bieten wir jetzt Kurse an, erst mal in der Zeit, wo die Stimme wächst und auch ein bisschen geschont werden muss.

00:23:20: Früher hat man gesagt, bloß nicht singen, das ist man jetzt auf einem anderen Kenntnis stand.

00:23:24: Also man darf schon singen, aber in einer Range, in einem Tonumfang, der nicht so beanspruchend ist.

00:23:30: Und dann freuen wir uns natürlich, wenn die Jungs dann im Tenor oder Bass, also in der tieferen Tonlage dann wiederkommen.

00:23:37: Und bei uns dann im Männerchor mitsingen, also Männerstimmen im Konzertchor.

00:23:42: Und das werden wir dann mal sehen.

00:23:44: Also die einen machen es, die anderen sagen, die Zeit als Knabe haben wir gereicht.

00:23:49: Aber wir haben anders als vielleicht andere gemischte Chore wirklich eher zu viele Männer, also keine Nachwuchsvorhaben in dem Bereich.

00:23:57: Lieblingsmusik?

00:23:58: Ja,

00:23:59: also man hört ja gerne mal ein bisschen die Stücke, die man sowieso schon im Chor singt.

00:24:05: Und das macht eigentlich ganz Spaß, aber in meiner Freizeit höre ich jetzt nicht so oft die Klassik.

00:24:12: Ja, ich höre auch gerne klassische Musik, aber halt auch dann in meiner Freizeit hat andere Musik, so Richtung Pop, ja.

00:24:20: Pop oder Deutschrap oder so was.

00:24:22: Oh, wow.

00:24:22: Okay, komm, leere paar Karriere jetzt.

00:24:27: Na.

00:24:27: Ich wollte nämlich mit euch jetzt ein Spiel spielen.

00:24:29: Ich habe euch das schon angedroht, euch.

00:24:31: Hätte ich jetzt gesagt, das ist immer bei unserem Podcast, dass wir das Spiel entweder oder spielen.

00:24:36: Ihr kennt das alle?

00:24:37: Ja.

00:24:38: Ich fange mal an.

00:24:39: Wir

00:24:39: antworten alle gleichzeitig?

00:24:40: Genau.

00:24:40: Okay.

00:24:41: Lesen oder Musik hören?

00:24:42: Musik

00:24:43: hören.

00:24:44: Podcast oder Musik?

00:24:46: Musik.

00:24:47: Musical oder Theater?

00:24:49: Theater.

00:24:50: Wow.

00:24:51: Lieber entspannte Musik oder tanzbare Musik?

00:24:54: Entspannte

00:24:54: Musik.

00:24:57: Laufen, also joggen oder tanzen gehen?

00:24:59: Joggen.

00:24:59: Laufen.

00:25:01: Barock oder Klassik?

00:25:03: Barock.

00:25:03: Klassik.

00:25:05: Alt oder neu?

00:25:05: Neu.

00:25:06: Neu.

00:25:08: Also wie jetzt?

00:25:09: Ja, war echt.

00:25:10: Ich habe extra so gefragt.

00:25:12: Ich habe extra gefragt.

00:25:13: Musikalz.

00:25:14: Genau.

00:25:15: Kann man auch

00:25:16: mehrere Sachen machen.

00:25:17: Ich habe es bewusst so gestellt.

00:25:20: Jacket, Blazer also oder T-Shirt?

00:25:22: T-Shirt.

00:25:22: T-Shirt.

00:25:23: Ja.

00:25:25: Lieber allein oder zusammen singen?

00:25:26: Zusammen singen.

00:25:28: Ein Jahr nicht singen oder ein Jahr nicht zur Schule?

00:25:30: Ein Jahr nicht

00:25:33: zur

00:25:33: Schule.

00:25:33: Das muss sich jetzt anstellen.

00:25:36: In Dauerschleife, dein Leben lang im Ohr folgende Musik.

00:25:39: Entweder Geburtstagslieder oder Weihnachtslieder.

00:25:42: Weihnachtslieder.

00:25:43: Wow, okay.

00:25:44: Das kam jetzt auch ziemlich einstimmig.

00:25:47: Man hört, ihr seid aufeinander schon eingestimmt, hätte ich jetzt gesagt.

00:25:50: Jetzt aber noch eine Frage, bevor wir in die Weihnachtsmusik gehen, wenn ihr euch eine Musik aussuchen könntet?

00:25:56: Also eine Musikrichtung, die euch den ganzen Tag begleitet, war allen was ihr macht, was würdet ihr hören?

00:26:01: Ist immer im Ohr, ohne Pause.

00:26:04: Also eine Musikrichtung, das ist ja nicht der selbe Track, aber eine Musikrichtung.

00:26:08: Also, wenn man jetzt vom Schulalltag ausgeht, fände ich jetzt so Deutschrap oder sowas auf die Dauer auch ein bisschen anstrengend.

00:26:17: Ja,

00:26:17: deswegen frag ich ja, genau.

00:26:18: Deswegen

00:26:19: entweder klassische Musik, also Erdbarock oder sowas oder so.

00:26:26: Entspannte, also wirklich ganz entspannte, ganz leise Musik.

00:26:30: Also ich würde auch so sagen, entweder klassisch oder halt so Jazz, so was man so nebenbei hören kann.

00:26:37: Ich bin bei Jazz dabei, aus Kapitel sind Trio, geht immer.

00:26:41: Super.

00:26:42: Also das heißt, habt ihr dann eine besondere Situation im Kopf, wo ihr sagt, da hätte ich jetzt gerne die Jazzmusik dabei, wenn ich jetzt laufen gehe, wenn ich jetzt irgendwie Hausarbeiten mache oder sonst was, gibt es irgendwie Szenen, die euch einfallen.

00:26:54: dazu, was Lustiges.

00:26:55: Nein, das ist halt immer ein Sport im Hintergrund.

00:26:57: Man kann es, also wenn man einschlafen möchte, wenn man Hausaufgaben macht.

00:27:00: Ja, gar nicht mit Zustimmung.

00:27:04: Ja, ich finde zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Musik.

00:27:08: von daher zum Sport machen, was aufpushen, das ist zum entspannen, was Rögeres, so was Kontemplatives oder um mal so die Seele baumeln zu lassen.

00:27:17: Habt ihr jetzt Freunde oder so, die ihr auch begeistern konntet und sagen, komm doch auch mit, weil ich will auch mitmachen?

00:27:22: Oder wie könnt ihr die für die Konzerte begeistern?

00:27:25: Wie macht ihr das?

00:27:27: Also meistens sage ich dann, also ich konnte keine Freunde für den Kinderamkor begeistern.

00:27:32: Leider, aber manchmal sage ich dann, ja, das ist toll, da singe ich vielleicht ein Solo oder so.

00:27:38: Und dann kommen die dann auch manchmal aber eigentlich eher nicht.

00:27:41: Ja, bei meinen Freunden ist es eher so, dass ... Die einmal da waren bei die zufällig auf dem Weihnachtsmarkt waren und die haben so ein Plakat gesehen von meinem Chor und haben mich dann danach gefragt.

00:27:52: Und dann habe ich den angeboten, dass meine Eltern mir den Tickets kaufen und dass sie zum Konzert kommen können, wenn die wollen.

00:27:59: Und dann sind ich auch gekommen.

00:28:01: Wie müsste man den Werbung machen jetzt auch an dich noch mal?

00:28:03: Oder wie geht der an junge Leute ran, dass sie die begeistert?

00:28:07: Gute

00:28:07: Frage.

00:28:07: Also wir haben gerade gestern Abend noch der Männerprobe darüber geredet, aber wir haben zum Beispiel überlegt, wieso Also heute ist es, glaube ich, sind die Jungs in meiner Wahrnehmung selbstbewusster als noch vor zwanzigdreißig Jahren, wo auch Leute erzählen, habe ich eher meinen Freunden nicht gesagt.

00:28:23: Aber die Frage ist ja, wie kriege ich mal eure Altersgruppe in ein Konzert oder wie muss ich ein Konzertformat auch vielleicht verändern oder auch Literatur, das es zum einen noch zu uns passt und zum anderen aber auch die anderen anspricht oder auch die Altersgruppe jetzt der Männer stimmen.

00:28:40: Wir hatten jetzt auch noch schon mal gedacht, vielleicht kann man ja sagen, wenn zum Beispiel ein Konzert, wenn ihr beteiligt seid, hat jeder eine Karte, wo man sagen kann, die ist besonders günstig oder wenn man merkt, der Verkauf klappt nicht so.

00:28:55: Da kriegt man eine Freikarte für einen Freund, aber viel schönerfändiger noch, wenn wir es schaffen, Klassik oder Chormusik so erlebt oder so interessant zu machen, dass auch... Leute in eurem Alter haben gesagt, da gehe ich mal hin.

00:29:08: Ein Chor aus Hannover hat gerade einen Abendkonzert angeboten, wo man zum Beispiel in einer dunklen Kirche auf chilligen Liegensitzecken und so weiter lag und dann wurde halt so Abendmusik, Nachtlieder und sowas gesogen.

00:29:22: Vielleicht muss man solche Wege heutzutage gehen, um erstmal den Eingang oder den Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen, um dann im nächsten Schritt sagen, ach, dann höre ich mir auch mal ein Weihnachtsoberturm oder ein normales Chorkonzert dann.

00:29:35: Ihr seid jetzt ja schon ein paar Jahre dabei.

00:29:37: Was ist das Beste am Knabenkorr?

00:29:39: Was machst du euch am meisten Spaß?

00:29:42: Ich würde sagen, die Gemeinschaft.

00:29:45: Dass man halt immer jemanden hat, mit dem man zusammen Spaß haben kann.

00:29:49: Vor allem die Konzertreisen sind immer sehr schön, wenn man dann immer zusammen in Gruppen unterwegs ist.

00:29:54: Also ich hätte da auf jeden Fall die Korrfreizeiten.

00:29:58: Also da bist du wirklich ja mittendrin, drei Tage auf Hochtouren.

00:30:03: Du hast die ganze Zeit Leute um dich.

00:30:05: bei den Freizeiten auch so wie in den Proben und Konzertfahrten ist ja fast das gleiche, nur dass du danach Konzerte singst und Spaß hast.

00:30:14: Was ist denn das am Mass?

00:30:15: Hörst du euch bei der Konzertfahrt?

00:30:17: Gibt es eine kleine Anekdote?

00:30:18: oder freut ihr euch jetzt auf die Weihnachtstournee, die ansteht?

00:30:22: Weihnachten ist natürlich immer toll.

00:30:24: Also immer Weihnachten.

00:30:26: Natürlich ist da Klaus-Wund-Phase, aber dann mal ablenken und dann mal ein Wochenende irgendwo in einer anderen Stadt sein.

00:30:32: Schon cool.

00:30:34: Und das macht natürlich auch mal Spaß jetzt.

00:30:36: Genau dieses Jahr mit London Brass ist natürlich wieder super.

00:30:40: Vor zwei Jahren war ja das letzte Mal da und das war auch richtig toll.

00:30:44: Ja genau, also das kann ich nur zustimmen.

00:30:46: Könnt ihr euch noch an Parkenburg erinnern?

00:30:49: Ja.

00:30:49: Nee.

00:30:52: Na dann müssen wir was tun, damit ihr euch nicht zu mal erinnern könnt am Parkenburg.

00:30:56: Also eine Stadt nicht mehr so gut, aber das Konzert noch.

00:30:59: Wie seid ihr immer kurzfristig da?

00:31:02: Und gar nicht so viel Zeit, um jetzt irgendwie eine Stadtbesichtigung an der Seite zu machen.

00:31:05: Das müsste man ja länger planen und so weiter.

00:31:07: Klar.

00:31:09: Gibt es ein Lieblings-Weihnachtslied?

00:31:10: Jetzt in dem Programm oder auch?

00:31:12: Entweder im Programm oder auch generell.

00:31:14: Also ich mag das Christmas Medley, das so ein bisschen Jessica ist.

00:31:19: Also finde ich auf jeden Fall ganz cool.

00:31:21: Und ist ja auch mal so eine Abwechslung.

00:31:24: Und wie Herr Breiden gestern gerade angesprochen hat, kann uns ja auch die jüngere Zuhörerschaft damit anziehen.

00:31:31: Und das machte ich sehr Spaß.

00:31:33: Also meins, weil, glaube ich, der Klassiker einfach Maria durch Herrn Dorwald ging, weil das war bei meinem ersten Konzert, also mit meinem ersten Weihnachtskonzert als Nachfusskorn noch.

00:31:42: Da war ich da und habe zugehört, wie die das gesungen haben.

00:31:45: Und das war einfach, einfach faszinierend.

00:31:48: Aber die sind beide im Programm.

00:31:49: Habe ich das jetzt richtig neu in Erinnerung?

00:31:51: Genau.

00:31:51: Also, dass Maria kann man sogar auf CD hören.

00:31:54: Und das andere Stück ist tatsächlich jetzt eine Auftragskomposition, eine Urführung für diese Tour.

00:32:00: Da drin sind die Stücke, Have yourself a little Christmas, was ist da noch drin?

00:32:07: Santa Claus is coming

00:32:08: to town.

00:32:09: Genau.

00:32:10: Also drei Weihnachtsstücke, so ein bisschen Jesse Garber in Big Band Style.

00:32:17: Super.

00:32:18: Vielen Dank an euch und wir freuen uns, dass ihr nach Papen

00:32:20: mitkommt.

00:32:21: Und wir sehen uns da und viele Zuhörer, Zuschauer, wenn ja dem, die auch mal den Video-Podcast sehen, wir freuen uns sehr darauf.

00:32:29: Und bis bald in Papenburg.

00:32:31: Dankeschön,

00:32:32: dass Sie mir mit uns diesen Podcast gemacht haben.

00:32:35: Ja, danke an euch.

00:32:36: Es macht ja auch Spaß, oder?

00:32:37: War's jetzt schlimm?

00:32:38: Nee,

00:32:38: es hat Spaß gemacht.

00:32:40: Es war Spaß gemacht.

00:32:42: Siehst du, machen wir jetzt öfter.

00:32:43: So.

00:32:44: Gut,

00:32:45: vielen Dank an euch.

00:32:46: Danke.

00:32:46: Danke.

00:32:47: Danke.

00:32:47: Wie witzig, dass doch alle die Gemeinschaft als Erstes nennen.

00:32:51: Also ich hatte neulich einen Seminar hier mit Andreas Felber von Mädchen Coa und... Florian Lohmann, der bei uns sagt, auch beide sind Professor für Kohleitungen.

00:32:59: Und ich sage, was war sozusagen in eurer Zeit, in euren Knaben gehören, so das Ding, irgendwie, was hat euch da am meisten geprägt?

00:33:06: und alle nennen die Gemeinschaft.

00:33:08: Und das ist aber so ein wichtiges Tool, weil das trägt einen auch mal über so Phasen, wo du sagst, oh, ich hab heute nicht so Lust oder ist es so stressig, Klausurenphase.

00:33:17: Da gehst du dann auch hin, um die Jungs zu treffen.

00:33:20: Ihr habt ja auch immer neue Mitglieder.

00:33:22: Das heißt, pro Jahr, glaube ich, ca.

00:33:23: ca.

00:33:23: um zwanzig, die irgendwie dazukommen, habe ich

00:33:25: gehört.

00:33:26: Ja, bis zu dreißig, so, ja.

00:33:27: Wie geht das los?

00:33:28: Also, ich glaube, die Möglichkeit wird für jeden gegeben, dass er da irgendwie eine Chance hat.

00:33:33: Genau.

00:33:34: Also, wir haben uns jetzt auch von dem Terminus Aufnahmeprüfungstag oder so getrennt, sondern es ist ein Kennenlerntag.

00:33:41: Es gibt einen Tag, der auf einem Tür.

00:33:43: Und wir nehmen im Grunde, kann man so sagen, fünf bis sechs Jahre erst mal alle und bringen dann die Dinge bei, die man so lernen muss.

00:33:51: Und dann wird sich über die Zeit zeigen, ob das verfängt, ob die dabei bleiben wollen oder ob sie dann irgendwann sagen, so nach zwei Jahren reicht, habe hier genug gelernt, ich mache jetzt doch was anderes.

00:34:01: Und wir haben jetzt gerade die Entscheidung getroffen, eine halbe Stelle für den Bereich Education, Nachwuchsarbeit, Nachwuchsforderung einzurichten.

00:34:12: investieren da auch Geld sozusagen und gehen jetzt regelmäßig in Kindergärten und stellen uns auch bei Grundschulen vor.

00:34:19: Einfach, damit das nicht passiert, was mir ja passiert ist, dass Eltern nicht auf die Idee kommen, weil sie einfach nicht wissen, da gibt es einen Knamenchor in der Stadt.

00:34:27: Und also, wir sind schon bekannt, irgendwie auch bei Liebhabern der Chormusik, aber ich sag mal so, wenn man jetzt auf die Straße gehen würde in Hannover, da wüsste nicht... Unbedingt jeder, da gibt es einen Kornofa und die nehmen eigentlich jeden und man muss mit sechs Jahren anfangen, weil du siehst ja den Concertcore, da sind die ja schon zehn Jahre alt.

00:34:47: Und wenn die mit zehn Jahren erst kommen, ist es zu spät.

00:34:49: Also da heißt da, wir machen jetzt ordentlich Alarm und haben da auch investiert und wollen unser Netzwerk gerade in dem Bereich Kitas, Kindergärten, Schulen, auch was die Multiplikatoren angeht in dem Bereich.

00:35:03: Wollen wir da intensivieren?

00:35:04: Wir sind da schon voll dabei, arbeiten auch mit der NDR-Radie-Födermonie zusammen.

00:35:08: Also da gibt es dann Konzerte im NDR oder auch bei uns die Weihnachtskonzerte für Familien.

00:35:14: Da ist die Markköche voll mit jungen Familien.

00:35:17: Und wir wollen noch weitergehen.

00:35:18: Wir wollen eigentlich hier auf dem Campus-Nabenchor einen Eltern-Kind-Sing anbieten, weil wir merken ja, also ich merke oder ich merke, das ist in meinem Freundeskreis.

00:35:28: Die unsere Generation hat ja das Singen auch ein bisschen verlernt und viele sagen, ich bin ja nicht musikalisch und singen kann ich ja nicht und so weiter.

00:35:35: Und ich muss sagen, ich fand es toll, dass meine Mutter mir ein Schlaflied vorgesungen hat oder ich glaube, ich fand es toll.

00:35:41: Ich kann mich hier direkt dran erinnern.

00:35:42: Aber Singen, Musik machen war in unserer Familie immer existent und da würden wir uns freuen, dann möglichst viele in diesen Genuss kommen.

00:35:53: Und deshalb wollen wir jungen Familien, die dann vielleicht mit ihrem Säugling hierher kommen, das Ding wieder beibringen, die richtigen Lieder, die richtige Tonarten, bisschen die Technik.

00:36:02: Und da wollen wir dafür sorgen, dass hier in unserer Stadt sozusagen dieses Gut, was uns alle sehr erfreut und beseelt, dass das auch in die Breite geht.

00:36:11: Und wo kann man sich dann melden, wenn wir jetzt zuhörige haben?

00:36:15: Gibt es da irgendwie, dass man sich direkt hier anklopft an der Tür?

00:36:18: Ja,

00:36:18: man kann, als wenn man jetzt Kita ... Binhaberin sagt, das wäre was für uns.

00:36:23: Dann einfach Mail an das Skamenchorbüro.

00:36:26: Diesen Kurs für junge Familien, den gibt's noch nicht.

00:36:31: Da arbeiten wir gerade aus.

00:36:32: Aber das kann man sicherlich dann auch auf unserer Website alles nachlesen.

00:36:36: Oder in den Show-Notes.

00:36:37: Wir können ja nur was unterschreiben.

00:36:38: Genau.

00:36:39: Das sind der Lassen wir.

00:36:40: Aber wir gehen nochmal zurück.

00:36:41: jetzt zum Konzertprogramm.

00:36:43: Ihr seid wieder in Begleitung von London Bras.

00:36:45: Wir haben jetzt schon gehört, habt ihr schon öfter Konzerte gemacht.

00:36:48: Wie oft habt ihr denn schon zusammengespielt und wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

00:36:51: Wie es genau dazu kam, kann ich gar nicht so sagen.

00:36:53: Auf jeden Fall, in den Jahren des Jahrhunderts, gab es die erste Tour mit denen und unter meiner Intendanz, wenn man so will, gab es die erste Tour, wo ja auch gleich die CD Christmas Carols entstanden ist und da haben wir uns... Tendenziell um die englische Koal-Traditionen bemüht.

00:37:12: Also da sind die großen Carrots drauf in den Arrangements, die für den Kings College Choir komponiert wurden.

00:37:21: Noel Noel, so Dinge wie Hark the Herald, Oh Come You, Faithful, also zur Deutsch Herr Bayer Gläubigen.

00:37:28: Und in der zweiten Zusammenarbeit haben wir mal geguckt, was wird auf der Welt so für Weihnachtslieder gesungen und haben die für uns zum Teil auch arrangieren lassen.

00:37:37: haben das erste Mal den Schritt gewagt, auch so etwas Jessica-Klingel mal anzubieten.

00:37:41: Also Winter Wonderland ist dabei, Jingle Bells in so einer Big Band Version.

00:37:46: Und in diesem Jahr das erste Mal das Christmas Jazz Medley, was jetzt erstmals erklingt, mit its beginning to look like Christmas.

00:37:54: Have yourself a little Christmas or the Santa Claus is coming to town.

00:37:57: Also ganz fröhliche Lieder, aber auch sehr besinnliche Lieder.

00:38:00: Es ist ein rohes Entsprung.

00:38:03: etwas von Händel und da kommen wir auch auf so eine Besonderheit.

00:38:06: Dann Hannover und London verbindet ja, wenn man mal in die Geschichte guckt, in die Geschichtsbücher, dass wir hier, oder die Hannoverischen Welfen, drei Könige von England gestellt haben.

00:38:19: Also Händel war damals Hofkomponist, wurde auch abgesandt nach London, hat dann ja für George II die berühmten Coronation Anthems geschrieben und einen Coronation Anthem, also einen Krönungs, eine Krönungsmusik haben wir auch im Programm und das verbindet ja so ein bisschen London und Hannover, auch heute, also London Brass, Knamco Hannover und somit haben wir da ein also wirklich ein buntes Programm zusammengestellt, eigentlich so ein bisschen das Best of der letzten drei Turnäen.

00:38:52: Zurück jetzt nochmal die Frage, was ist das Besondere?

00:38:55: Gibt es ja ein Stück, was besonders schwer ist, eine Besonderheit?

00:38:58: Ja, also der Chord, ist jetzt ja nicht so gewohnt, Jazzklänge, Close Harmony zu singen.

00:39:04: Das heißt, das ist auch was Neues, aber das ist auch sehr reizvoll.

00:39:08: So eine Variante aus Handelsschöpfung stemmt an die Seiten für Brass, ist auch für die Bläsern neu.

00:39:14: Also das heißt, dieses Ensemble London Brass imitiert da ja ein Sinfonieorchester oder ein klassisches Orchester.

00:39:22: Es gibt auch Aka Pellersetze, die durchaus sehr anspruchsvoll sind, wie zum Beispiel Noel Nouvelle, was eigentlich für die Kings Singers geschrieben ist.

00:39:31: Ein sehr schnelles, feines Stück.

00:39:34: Und wir sind ja auf Tour.

00:39:36: Das heißt, mit Anspielproben singen wir in verschiedenen Orten Deutschlands und haben immer sozusagen eine kurze Probe am Tag selbst, wenn wir anreisen und singen dort.

00:39:46: Das heißt, das ist so die Herausforderung, aber da sind alle Beteiligten gut drauf trainiert.

00:39:52: Und das wird, glaube ich, ein schönes Konzert-Erlebnis.

00:39:55: Und genau dafür für diese Konzertjournee haben wir einen weiteren Gast.

00:40:01: Und zwar ist es der Wolfram Pfette.

00:40:03: Der Wolfram Pfette hat früher Konzertjournänen organisiert.

00:40:08: und war für München Musik zuständig für Künstler wie Bobby McFerrin und Canadian Brass bei Turnien.

00:40:14: Er war Mitglied im Beirat des Chors, der ist Deutsche Musikrat und Mitglied bei der Jury beim Deutschen Chorwettbewerb.

00:40:20: Und seit Jahr zwei Tausend Siebzehn übernahm er dann das Korn.

00:40:24: Konzertmanagement des Knabenkochanophas.

00:40:26: Hallo Wolfram.

00:40:27: Hallo Ansgar.

00:40:28: Wolfram, schön, dass du wie gesagt da bist und du hast aber auch angefangen, weil ich das richtig gelesen habe, im Knabenkochanopha.

00:40:35: Jetzt ist es raus.

00:40:37: Genau.

00:40:37: Ich habe hier als Knabe auch gesungen von neunzehnundachtzig bis achtenachtzig und nach einer Phase der Genau, also das Stimmbruchs, nämlich nicht sagen, bin ich da als Männerstimme wieder eingestiegen, habe noch mal vier Jahre als Männerstimme mitgesungen.

00:40:52: Hast du Herrn Hennig noch kennengelernt?

00:40:53: Ja,

00:40:53: ich habe nur unter Hennig Scoreleitung gesungen.

00:40:57: Was ist dir von dieser Zeit in Hinderung geblieben?

00:40:59: Na ja, grundsätzlich das, was alle anderen Gesprächsteilnehmer ja auch schon gesagt haben, das ist die Gemeinschaft.

00:41:04: Also Ein großer Teil meines männlichen Freundeskreises besteht noch aus dieser Zeit.

00:41:10: Hingehen zu Paten, Ämtern und Trauzeugen.

00:41:13: Das ist alles Knabencoa-Based.

00:41:18: Das ist die Gemeinschaft, die gemeinsam reist, die gemeinsam auf der Bühne steht.

00:41:21: Tolle Erlebnisse hat, von Anekdoten, großen musikalischen Erlebnissen ist alles dabei.

00:41:27: Und darum geht es jetzt, die Reise.

00:41:29: So eine ganze Tournee, ich glaube, ich habe, glaube ich, Turnänen gemacht oder in über vierzig Ländern oder so weiter.

00:41:36: Also

00:41:36: der Chor in seiner Gesamtheit in den fünben siebzig Jahren, das kommt ungefähr hin.

00:41:41: Ja, da waren natürlich also in siebziger Jahren, war dann teilweise achtwöchige Turnänen durch Südamerika dabei.

00:41:47: Das wird es heute gar nicht mehr kriegen, also Schulerlaubnis, Finanzen.

00:41:52: Also das ist ja alles großes Paket, was es da zu wuppen gibt.

00:41:55: Und wie organisiert ihr das dann?

00:41:57: Weil heute, sagst du, ist das dann Wochenendreisen, macht ihr auch längere Reisen, Auslandsreisen gibt es gar nicht mehr

00:42:02: oder?

00:42:02: Also der Knavenkoornover versucht, sage ich mal, alle zwei Jahre eine Auslandsreise zu organisieren.

00:42:10: Das gelingt mal, mal gelingt es nicht.

00:42:13: Voraussetzung ist, dass es eigentlich in der Region immer ein Partner braucht, der mit unterstützt, der sein Netzwerk mit einbringt, der der Kontakte hat, um Partner zu finden, die man eben von Hannover aus nicht so leicht findet.

00:42:25: Wie oft seit dem Jahr dann ungefähr unterwegs?

00:42:27: Wie viele Reisen macht dir das ungefähr?

00:42:29: Also Konzerte, würde ich mal sagen, sind das knapp fünfzig pro Jahr.

00:42:36: Die bundesweit aufgestellt sind.

00:42:38: Wir müssen halt gucken, nach Papenburg geht ein Tagesausflug rein, theoretisch.

00:42:42: Nach Stuttgart, da brauchst du schon eine Übernachtung.

00:42:44: Also hin und zurück wird nicht funktionieren.

00:42:47: Insofern alle zwei Jahre eine Fernreise, einmal im Jahr eine kürzere Deutschlandtour.

00:42:51: Das ist so das, was man im Schnitt.

00:42:54: hier erleben kann.

00:42:56: Aber wie du schon sagtest, also hier war das schon öfter das Thema oder dass diese Reisen eben besonders sind und besondere Erinnerungen.

00:43:03: Da bleibst du eine besondere Erinnerung, eine besondere Anekdote in der Zeit, wo du jetzt hier Reisen hier organisierst.

00:43:08: Naja, eine Anekdote ist immer dann eine gute, wenn es persönliche Dinge betrifft.

00:43:14: Also ich erinnere mich mit Freude an die Südafrikatur, Da war ich selber irgendwie ein, zwanzig.

00:43:21: Ach Gott,

00:43:21: jetzt ist das Alter raus.

00:43:23: Und das war einfach eine enorm gute Zeit und natürlich ein Kulturkreis, der völlig neu war für viele von uns.

00:43:31: Zumal, um das politische Material zu bringen, das war das Jahr eins nach der Appartheit.

00:43:38: Das heißt, wir haben mit Menschen gesprochen, die ... viele Dinge eben noch mal mit uns durchgekaut haben und das war schon eine sehr bewegte Zeit damals da unten und für uns eben mit sehr viel prägen in Erlebnissen.

00:43:54: Es wird dann spannend, wenn plötzlich ein Bodenpersonal am Flughafen streikt und man irgendwie einen Chor dann plötzlich umbuchen muss auf Maschinen, die es gar nicht so gibt und es ist einfach sehr sehr viel Logistik und so logistische Fragen.

00:44:10: Da kann ich einige Anekdoten hier erzählen, aber wir wollen ja den Rahmen des Podcasts auch nicht sprengen.

00:44:16: Dann noch mal ganz kurz die Frage, ihr habt diese Kirche hier gekauft und seid jetzt umgezogen hier komplett mit der Arbeit des Knamenkors, also mit Büro und einem.

00:44:28: Wie kam dir auf die Idee und wie habt ihr das finanziert?

00:44:31: oder seid ihr noch am Weiterfinanzieren, braucht ihr Unterstützung, müssen wir noch Werbung machen?

00:44:36: Also Werbung machen ist grundsätzlich immer gut.

00:44:39: Wir sind nicht staatlich finanziert.

00:44:41: Wir sind auch nicht kommunal.

00:44:43: Wir sind kein Kulturbetrieb der Stadt, sondern wir sind auf eigene Mittel angewiesen.

00:44:47: Das heißt, Werbung für den Klamkorn machen ist immer Werbung für eine gute Sache machen.

00:44:52: Wie sind wir darauf gekommen?

00:44:54: Also tatsächlich notgedrungen.

00:44:56: Unser alter Standort nach Hannoverischen Südstadt, der ist tatsächlich stand jetzt dem Erdboden gleichgemacht.

00:45:01: Wir haben einen Teil einer Schule nutzen dürfen.

00:45:04: haben den zu unseren Zwecken in den Achtzigerjahren umbauen dürfen.

00:45:08: Und diese Schule wurde, glaube ich, gebaut in den Sechzigerjahren und wurde jetzt platt gemacht, um einem Schulneubau zu weichen.

00:45:17: In dem ist kein Platz mehr für uns gewesen.

00:45:19: Das heißt, wir mussten auf die Suche gehen nach einem neuen Standort, die für uns glückliche Lage ist, für die Kirche nicht so glücklich ist, dass die Gemeindezahlen rückgängig sind und einfach dieser Kirchenstandort geschlossen wurde.

00:45:33: Geboten, wir wurden erwählt und wir durften kaufen.

00:45:39: Die Finanzierung, das möchte ich jetzt gar nicht ins Detail gehen.

00:45:41: Aber letzten Endes, wir sind jetzt hier.

00:45:43: Das fühlt sich alles richtig an.

00:45:44: Wir haben noch viele Umbaumaßnahmen vor uns.

00:45:47: Da ist jeder Euro gerne gesehen.

00:45:50: Auf der Webseite und den Show Notes?

00:45:53: Webseite, Show Notes.

00:45:54: Man kann uns bei Instagram folgen.

00:45:57: Wir sind bei Facebook natürlich auch.

00:45:59: unterwegs und grundsätzlich versuchen wir jedem, der irgendwie Kontakt zu uns sucht, auch eine sehr schnelle Antwort zu geben.

00:46:06: Man kann auch mit kleinen Beträgen schon bei euch in die Förderung einsteigen, habe ich gesehen.

00:46:10: Jeder Euro hilft.

00:46:12: Also, also, wir hoffen, wir konnten ein paar noch mit Ansprechen dazu gewinnen und kommen jetzt zu unserem letzten Spiel.

00:46:19: Das heißt, ich nenne euch jetzt Zitate und nenne euch dann jeweils zwei Personen, die das gesagt haben könnten und ihr müsst mal schnell los schießen, was ihr denkt, wer war es.

00:46:30: Seid ihr bereit?

00:46:31: Auf jeden

00:46:31: Fall.

00:46:32: So, ohne Musik wäre es, wäre alles nix.

00:46:36: Mozart oder Mendelssohn?

00:46:39: Mendelssohn,

00:46:40: würde ich auch

00:46:40: sagen.

00:46:42: Händel ist der größte Komponist, der je lebte.

00:46:45: Beethoven oder Bach?

00:46:48: Beethoven, Beethoven.

00:46:49: Stimmt.

00:46:51: Händel ist der größte

00:46:52: und fließte aller Komponisten.

00:46:53: Von ihm kann ich immer noch lernen.

00:46:56: War das Händel oder Bach?

00:46:59: Händel,

00:47:00: nochmal.

00:47:00: Entschuldigung.

00:47:03: Händel ist der größte und fähigste aller Komponisten.

00:47:06: Von ihm kann ich immer noch lernen.

00:47:08: War das von Händel oder Bach?

00:47:10: Bach,

00:47:10: Händel.

00:47:11: Du hast recht, es ist Händel.

00:47:13: Was?

00:47:13: Ja, das ist Händel.

00:47:15: Der

00:47:15: war so von ihm überzeugt.

00:47:19: Tricky?

00:47:19: Ja, ich weiß.

00:47:20: Ich weiß.

00:47:22: Tricky question.

00:47:23: Geht zwei zu zwei.

00:47:25: Das geht zusammen.

00:47:29: Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt.

00:47:31: War das Haydn oder Mozart?

00:47:34: Mozart Haydn.

00:47:36: Das war Haydn auf den Einwand Mozarts.

00:47:39: Er spreche zu den Sprachen, um nach Nordenreisen zu sein.

00:47:41: Okay.

00:47:43: Fand ich auch ganz nett.

00:47:44: So, jetzt mal ein bisschen was.

00:47:45: Wer nicht liebt, wein, weib und gesang bleibt ein nah sein Leben lang.

00:47:50: War das Wilhelm Tell oder Martin Luther?

00:47:53: Luther.

00:47:53: Ich bin auch mein Luther.

00:47:55: Stimmt.

00:47:57: Schon

00:47:57: ein ganz kleines

00:47:58: Lied kann viel dunkel erhellen.

00:48:01: War das Franz von Assisi oder der Papst Franziskus?

00:48:06: Franz von Assisi.

00:48:09: Franz von Assisi war es.

00:48:11: Respekt.

00:48:15: Günther, ich auch will mich nicht.

00:48:18: Ja, Liebe ist, wenn man Tag und Nacht singen möchte, unhonorar on manager.

00:48:23: War das Edith Piaf oder Frank Sinatra?

00:48:27: Edith Piaf, würde ich auch sagen.

00:48:28: Nee, das war Frank Sinata.

00:48:31: Zumindest das immer, was man das Internet ausspricht.

00:48:34: Und nimmst du das nur her?

00:48:35: Fies, ne?

00:48:36: Er war dabei.

00:48:39: Hier habe ich noch einen schönen.

00:48:40: Singen ist eine Art, der Seele und dem eigenen Innern Ausdruck zu geben.

00:48:45: War das Montserrat-Caballier oder Joachim Gauck?

00:48:50: Montserrat-Caballier.

00:48:51: Ich traue es beiden zu, aber ich würde Montserrat sagen.

00:48:55: Nein, das war es.

00:48:55: Ich habe es dann nicht gefunden und fand es schön, weil wir am neunzehnten ihn zu Gast in Papenburg haben.

00:49:01: Da sprichte er die Schütterung der Demokratie und er dachte, ich nehme das doch mal mit auf.

00:49:04: Und jetzt habe ich noch ein letztes, schönes Zitat aus einem Weihnachtsfilm.

00:49:08: Und jetzt sagt mir mal, was für ein Film das ist.

00:49:11: Das passt auch so schön.

00:49:12: Der beste Weg, Weihnachtsstimmung zu verbreiten, ist laut zu singen, damit es alle hören können.

00:49:18: Das einzige, was man gerade einfällt, ist The Grinch.

00:49:22: Ist es nicht?

00:49:24: Keine Ahnung.

00:49:24: Aber nah

00:49:24: dran.

00:49:26: Kevin allein zu Hause.

00:49:27: Das

00:49:27: war Buddy, der Weihnachtszeit.

00:49:29: Das ist er vorbeigegangen.

00:49:29: Das ist ja ein Klassiker der Filmgeschichte.

00:49:35: Gut.

00:49:36: So, leider kommen wir schon zum Ende des vierten Podcasts aus Hannover.

00:49:39: Unser Nächster soll wieder am fünftzehnten des Monats erscheinen.

00:49:43: Also auch jetzt am fünftzehnten und danach der fünftzehnten Dezember.

00:49:46: Auf der M-Sfechte-Welle wird es wieder diesen Radio-Edit geben mit tollen kleinen Ausschnitten, wo wir was vom Konzert hören und auch sonstige Musik vom Knabenchor.

00:49:55: Der läuft am vierentzwanzigsten, elften um achtzehn Uhr auf der M-Sfechte-Welle.

00:50:00: Wie gesagt, vielen, vielen, vielen, vielen Dank für diese tolle Partnerschaft und Kooperation.

00:50:04: Schreibt Kommentare rein zu unserem Podcast.

00:50:06: Hört rein in diesen Podcast und mehr Informationen sonst in den Schonots.

00:50:12: Danke an Wolfgang, danke an Jörg und nochmals Anton und Nikolas.

00:50:15: Wir wünschen euch nur das Beste für die weiteren Pläne und für die tolle Weihnachtsunni.

00:50:20: Viel Spaß und Erfolg.

00:50:22: Gerne.

00:50:22: Wir

00:50:22: sehen uns im Parkenburg.

00:50:23: Das Noel Adventskonzert in Parkenburg am dritten Advent, dem vierzehntzwölften in der Stadt.

00:50:28: Alle Parkenburg, also nicht verpassen.

00:50:31: Vielen Dank.

00:50:31: Wir freuen uns auf euch und eure Musik, denn deine Augen werden Ohren machen.

00:50:51: Spoiler-Alarm, der Event-Podcast aus

00:50:54: Parkenburg.

00:50:55: Eine Zusammenarbeit von Parkenburg

00:50:57: Kultur

00:50:57: und Peace Love Rock, der das Geber ist Ansgar Alas.

00:51:01: Recording-Schnitt und Mischung

00:51:03: Tobias Zizjula.

00:51:05: Musik Niklas Erpenbach und Tobias

00:51:08: Zizjula.

00:51:09: Neue Folgen gibt es immer am fünftzehnten jeden Monats.

00:51:13: Parkenburg Kultur und deine Augen werden Ohren machen.

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