Folge 15 - Eine gute Gemeinschaft macht gute Musik

Shownotes

Eine gute Gemeinschaft macht gute Musik – 75 Jahre Blasorchester Aschendorf

Das sind 75 Jahre voller Musik, gemeinsamer Erlebnisse und echter Freundschaften. Doch wie hat eigentlich alles angefangen? Und was macht dieses Orchester bis heute so besonders?

In dieser Podcastfolge sprechen wir über die Anfänge des Blasorchesters, seine Entwicklung und die vielen Geschichten, die sich über die Jahre angesammelt haben. Eine davon führt sogar bis nach Washington, wo das Orchester vor dem Weißen Haus gespielt hat.

Doch es geht nicht nur um die Vergangenheit. Wir schauen auch auf die Zukunft und sprechen darüber, wie wichtig die Unterstützung der Eltern und die Nachwuchsförderung für das Orchester sind. Besonders schön: Die jungen Musikerinnen und Musiker erzählen selbst von ihren Erfahrungen und davon, wie sie ihr Wissen und ihre Begeisterung für Musik an andere Jugendliche weitergeben.

Eine Folge über Zusammenhalt, die Freude an der Musik und darüber, warum ein Orchester so viel mehr ist als nur eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam musizieren.

Jetzt reinhören und das Blasorchester Aschendorf von einer ganz persönlichen Seite kennenlernen!

Transkript anzeigen

00:00:21: Der Event-Podcast

00:00:22: aus Papenburg und deine Augen werden Ohren machen.

00:00:28: Ein herzliches Hallo an alle Zuhörerinnen und Zuschauerin unseres Papenburger Podcasts.

00:00:32: Spoiler Alarm!

00:00:34: Wir feiern ein kleines Jubiläum, wir sind in der fünftzehnten Folge aber wir feiern vor allen Dingen ein großes Jubilän mit dem ältesten Jugendglasorchester, dem Ältesten Orchester der Stadt.

00:00:46: Unser heutiger Podcast dreht sich rund um das Jubiläum des Blasorchesters Aschendorf.

00:00:53: Wir werden es versuchen und nicht schaffen, in fünfzehn Minuten komplett zu spiegeln, machen aber kleine Stationen und haben deswegen ganz besondere Gäste hier und ihre persönlichen Geschichten.

00:01:03: darüber wollen wir das Ganze ein bisschen näher bringen!

00:01:07: Wir sind natürlich heute hier in der Heinrich-Mittendorfschule, wo das alles gestartet ist.

00:01:12: Normalerweise starten wir im Podcast, wo wir unsere Gäste, unsere Künstlergäste in dem Sinne kennenlernen.

00:01:17: Hier würden wir das am Anderen mal belehren und unsere Gähste über die Geschichte des Orchester können.

00:01:22: Also zuerst einmal ein Hallo an Marion Funk, Christian Fräsel, Klaus Huth und Udo Rummel.

00:01:28: Schön dass ihr alle zusammen vereint seid!

00:01:31: Ja

00:01:31: hallo!

00:01:32: In der Gruppe.

00:01:33: Die erste Frage an euch... Hat einer eine schöne Anekdote, wie er seine Leidenschaft zur Musik entdeckt hat?

00:01:41: Bei mir war das zwangsläufig.

00:01:43: Mein Vater war ja Leiter und ich weiß der hat am Anfang immer Tuba gespielt.

00:01:47: Das war noch ne ganz kleine Gruppe und es gab keinen Tubisten und die brachte er sonntags nach der Probe immer nach Hause Und ich stand dann immer mit dem Trichter auf dem Fußboden.

00:01:58: Er zetzte diese so ab und ich stand immer vor dem Mundstück und hab da reingetutet.

00:02:01: Da muss nicht so fünf sechs gewesen sein Dass man so meine und dann wollte ich natürlich auch irgendwann einsteigen.

00:02:07: Aber ich glaube bei euch anderen war das wahrscheinlich ähnlich.

00:02:10: Meine früheste Erinnerung ist, dass meine Tante mir einen Keyboard geschenkt hat.

00:02:15: Ich natürlich überhaupt keinen Unterricht hatte und immer nur Lärm auf diesem Instrument erzeugt habe.

00:02:19: Meine Eltern wollen der Meinung waren, Joge muss mal Unterricht haben damit es vernünftig klingt.

00:02:25: Deswegen war meine erste Sozialisation mit Musik-Keyboardunterricht.

00:02:29: Und ich habe dieses Instrument so gehasst, dass ich es an den Nagel gehacken hab nach einem Jahr und gesagt hab, ich will nie wieder irgendwas mit Musik machen!

00:02:37: Das hat natürlich nicht geklappt wie wir jetzt wissen.

00:02:41: Ich weiß, wie ich begonnen habe hier, und zwar mit einem Meter Gartenschlauch auf der damelligen Mittelschule hier.

00:02:49: Jetzt ist sie noch hieß und angefangen bei der Musikunterricht... In dem ersten Musikunterricht wurden wir angefordert, doch in ein Orchester einzusehen.

00:02:57: Wir wollten doch blasen!

00:02:58: Wir sollten musikisch besonders blasen lernen und das war meine erste Berührung.

00:03:02: Da war es nachher nicht geblieben.

00:03:04: Ich habe mich dem Rhythmus mehr zugestanden.

00:03:06: mit dem Gartenschlauch kam ich dann doch nicht so weiter.

00:03:08: aber das ist der Start an

00:03:11: gewesen.

00:03:13: Aber da rennen wir jetzt einfach mal in die seventy-fünf Jahre rein.

00:03:17: Wunderbare Geschichtenerfahrungen.

00:03:19: schwerer Jahre leichte Jahre tolle Jahre wunderbare Jahre natürlich.

00:03:22: Also, laut der Geschichte heißt es im Herbst.

00:03:25: Ich wurde mit geliehenen Blasinstrumenten das Orchester gegründet in schwierigen Zeiten weil die Schule noch im Aufbau war so wie ich das richtig oder wie ich es gelesen habe und der damalige Musiklehrer Hermann Klassen hatte das gemacht damals noch nur Den.

00:03:39: beim ersten Auftritt waren es sechs Trompeten, dreite Nohrhörner und ein Bass.

00:03:43: Also eine ganz andere kleine Besetzung mit Trompete kostet der Achtzig-Demark.

00:03:47: Einen Nohrhorn in das Vierhundert neunzig Demark,

00:03:49: d.h.,

00:03:49: für zwei Hundert Demark heißt heute hundert Euro hatte man den Ersten Satz für das Orchester zusammen Und fünfundsechzig gewann dann das Sextet.

00:03:57: Beim Jugend musiziert im ersten Platz.

00:03:59: so war damals ja Der Einstieg.

00:04:02: und weißt du noch welches Jahr du reingekommen bist Udo?

00:04:09: Langsamer Geschichte

00:04:10: haben wir ja schon gehört.

00:04:12: Und

00:04:12: dann ... Mein

00:04:13: Vater zwei!

00:04:16: Es ist ja dann in dem Jahr... Fünfundsechzig war das erste Mal, dass Konrad Hut dein Vater mitgespielt hat und die Leitung dann in den Siebzigern übernahm.

00:04:26: Klaus wie hast du eben ... Du hast ja gerade schon erzählt mit deinem Dad oder dass du darüber an die Musik gekommen bist?

00:04:33: Wie hast du das sonst wahrgenommen, die Orchesterarbeit von jungen Jahren an?

00:04:38: Ja ich habe es auch in dem Grußwort in der Festschrift gesagt Ich war immer involviert seitdem mich denken kann, seitdem ich mich erinnern kann Wie gesagt, mein Vater kam, der hat den Osnabrück studiert und kam dann Anfang des sechziger Jahre, ich glaube, vierundsechzig oder so nach Aschendorf.

00:04:55: Und er hat dann fünfundsechszig, glaub' ich da auch mit Musik gemacht.

00:04:58: Und dann Herrmann Klassen wurde siebzig verabschiedet in Ruhestand und seitdem hat er es gemacht.

00:05:03: Da war ich dreieinzehnt zwanzigzig und seit dem setzt vielleicht auch meine Erinnerung ein oder vielleicht noch ein Jahr später oder so.

00:05:08: aber ich war immer... ...da hängen auch Bilder wo ich als Kind zu sehen bin gar nicht als Mitglied des Orchester sondern einfach weil meinen Vater begleitet habe, so wie meine Schwester das auch musste und meine Mutter war zwangsläufig auch öfter dabei.

00:05:21: Und ja das waren natürlich klar dass ich irgendwann kriegte ich zu Weihnachten seine alte Trompete und dann wurde ich auch angeleitet im Trompetisch spielen weil sie ein Blasorchester ist können nicht alle Schlachtzeug spielen.

00:05:33: und ja so bin Und mitgenommen habe ich das seit frühester Kindheit.

00:05:41: Das war immer auch ein großes Vorbild, die verschiedenen Stationen hier in der Schule erst in der alten Realschule dann in diesem Mittelbau-Dienst dann noch gab mitten auf dem Schulhof da war auch so'n alter Trakt und als hier die Aula gebaut wurde, das war ja phänomenal.

00:05:57: Da wurden die Bedingungen deutlich besser.

00:06:00: Aber dein Vater hat ja auch das Ganze ausgebaut.

00:06:02: Also der hat den viel größere Besetzer gemacht, Nachwuchsgruppen warst du dann noch was zu?

00:06:07: Ja also sein Credo war immer oder Udo kann ja auch dazu etwas sagen wir brauchen nachwuchs.

00:06:13: weil früher war es wirklich so die Realschule ging das waren Realschool Mittelschulorchester und mit sechzehn gingen die Leute weg und da konnten sie gerade einigermaßen spielen und deswegen musste immer Nachwuchshier und er hat dann alle drei Jahre so eine Nachwucksgruppe gestartet.

00:06:28: Man

00:06:29: muss das sogar unterher mal klassen, war so, waren wir eine kleine Bläsergruppe.

00:06:34: Da wurden paar Choreale gespielt, ein zwei Märche und mehr war das nicht und es war ne ganz kleine Gruppe.

00:06:41: Und nachdem Konrad Huthern kam der war wesentlich engagierter in der ganzen Sache und hat eigentlich aus dieser kleinen Bläsergruppe einen Orchester gemacht erst zwar nur Blech aber als orchestermäßig und später kam dann das Holz dazu wo er immer weiter so in dem heutigen Zustand aufgebaut hat.

00:06:58: Das ist halt alles unter Konrad Hut passiert

00:07:02: dann.".

00:07:03: Und dann gab es ja leider den, ich nenne das jetzt mal Unfall mit dem Wespenstich und dann mit dem Koma von deinem Vater?

00:07:10: Und dann hast du aber hier sofort übernommen, obwohl du gerade in Osnabrück angefangen hast zu studieren.

00:07:16: War

00:07:17: das für dich, musstest du lange drüber nachdenken oder...

00:07:19: Nein überhaupt nicht!

00:07:21: Erst war der Schock natürlich groß.

00:07:23: Es gab mehrere glückliche Faktoren damals zusammen, wir hatten erstens die große Amerikatur gemacht.

00:07:29: Wir waren also als Orchester total gefestigt.

00:07:32: Das war ein neunzig.

00:07:33: im Sommer haben wir eine achtzehntägige Reise durch die USA gemacht und das war im September danach.

00:07:40: Also wir waren eine total gefästigte wirklich homogene Truppe und jeder stand für den anderen ein.

00:07:46: und dann passierte es mit meinem Vater Und ich war, wie gesagt gerade angefangen zu studieren Musik unter anderem in Osnabrück auf Lehramt.

00:07:53: und dann hieß es vor allen Dingen von Udo zum Beispiel.

00:07:57: Mach du das erst mal wieder bis dein Vater wieder fit wird?

00:08:00: Und so musst du das eben überbrücken!

00:08:02: Das habe ich so gut als ging gemacht aber aus Machtasmal eben sind dann fünfzehn Jahre geworden weil mein Vater ist dann vier Jahre später ja doch leider gestorben und dann kriegt sich die Stelle hier usw.. Das waren glücklich.

00:08:16: jetzt Umstand dass ich da war dass ich ein bisschen Ahnung von Musik hatte und das das Orchester eben auch gut zusammengewachsen war.

00:08:24: Was war dir wichtig?

00:08:25: oder in deiner Handschrift dann, also zu übernehmen.

00:08:28: aber auf was Neues?

00:08:29: Ja, das Instrumentenrepertoire noch weiter aus und also auch die wirklich tiefen Stimmen wie zum Beispiel dann Baskleinette, Baritonsacksofon Das Schlagwerk haben wir da kamen dann Stabspiele dazu und so weiter.

00:08:41: Ich habe weil ich ja auch Bandmusik gemacht habe.

00:08:44: Ich hab auch E-Bass, Klavier, Gitarre solche Sachen und wir haben auch mal vokale Sachen gemacht.

00:08:50: Wir haben mehrere Gesangstücke dann auch mit Orchesterbegleitung gemacht.

00:08:53: ein bisschen moderner würde ich sagen.

00:08:56: aber auch die Literatur hat sich in der Zeit verändert.

00:08:58: mein Vater fing gerade an habe ich heute bei der Generalprobe noch gesagt die ersten holländischen Stücke schwappen so rüber.

00:09:05: In den Neunzigern kam dann sehr viel aus Holland.

00:09:08: So ganz moderne Blasmusik, die eigentlich viel schöner war als nur Marschmusik, was wir ja früher eigentlich nur gemacht haben.

00:09:13: Fünfundneinzig

00:09:14: die erste CD, gehen wir gleich noch drauf ein und dann kamen zwei Tausend Eins.

00:09:17: das große Jubiläum, fünfzig Jahre.

00:09:20: Das wurde auch groß gefeiert vor Vierundzwanzig Jahren so lange ist es hier schon her.

00:09:23: Zweitausend Sechs bist du dann weg!

00:09:27: Ich war doch mal weg, aber im Herzen immer hiergeblieben.

00:09:31: Das zeigt ja auch dass ich drei Jahre später schon mit meinem damaligen Orchester aus Südafrika hierher gekommen bin und ein Jahr später ihr dann... Und da habe ich Jörg zum ersten Mal kennengelernt.

00:09:41: Da habe ich damals schon zu Udo gesagt, weil da war die natürlich die Suche groß!

00:09:45: Und da hab' ich zu Udu gesagt, ihr habt da einen, der ist von euch jung aber das wird einer, der wird gut.

00:09:51: Den müsst ihr mal so... Ja, ich musste nicht, aber ich wollte gerne in meinem Leben noch ein bisschen was anderes machen und deswegen bin ich als Ausland-Schullehrer nach Südafrika gegangen.

00:10:04: Schweren Herzens, die Zeit endet, zum ersten sieben, bin ich da angefangen und ich habe einen glaube ich ganz intaktes gutes Orchester hinterlassen.

00:10:15: aber mir war klar dass die Nachfolge schwierig wird und da gab es ja auch Probleme das eben nicht jemand mit so viel Herzblut das macht.

00:10:23: der erste der wieder Herzblutt hatte das war Jörg.

00:10:26: man muss einfach Mehr machen als nur Proben.

00:10:29: Man muss wirklich die Gemeinschaft leben und das macht Marion heute auch, habe ich ja heute Morgen auch schon gesagt.

00:10:35: Die hält das zusammen jetzt so wie Jörg und ich dass eben auch gemacht haben und mein Vater hat es wahrscheinlich auch der hat ja auch die Fahrten eingeführt usw.

00:10:43: Eine gute Gemeinschaft macht auch gute Musik.

00:10:46: Das ist einfach so.

00:10:47: Aber damit sind wir schon bei Jörgg jetzt.

00:10:53: War das für dich auch eine Frage, dass du lange drüber nachdenken musstest?

00:10:56: Habt ihr das dann in Südafrika ausgeheckt irgendwie oder wie?

00:11:00: Zuvor so langsam ging der Schleichenklar-Prozess.

00:11:04: Ich hab ja erst Klavier gespielt im Orchester, weil für einen Stück eigentlich nur ein... Das ist das

00:11:09: Keyboard wieder!

00:11:10: Ja genau!

00:11:12: Für einen Stück ist Klavier benötigt worden und dann war da es an die Musikschule weiter getragen worden um mein Klavierlehrer Wolfgang Hochmann, der wusste ich komme aus Aschendorf hätte eventuell Lust.

00:11:22: Der hat mich dann gefragt.

00:11:24: Das hat sich relativ schnell gezeigt, dass mir das so viel Spaß macht, dass ich alle Stücke mitgespielt habe und da wo es keine Klavierstimmen gab aus der Partitur gespielt hab und mir das ein bisschen zusammengereimt habe.

00:11:36: An den

00:11:37: Start kann ich mich noch gut erinnern wenn ich da mal kurz eingreifen darf.

00:11:42: In der Zeit waren wir ja dirigentenlos eigentlich und haben uns selbst erhalten.

00:11:48: D.h.,

00:11:49: der mutigsten War durfte nach vorne kommen Und durfte dirigieren.

00:11:53: Man konnte aus dem Orchester nichts machen, aber aufrecht erhalten und mir war das nicht.

00:11:58: Dann kam ein siebzehnjähriger dann zu mir und sagte Udo tüft ich doch auf und mal da vorne?

00:12:06: Weil ich wollte auf und

00:12:07: Mal dirigieren!

00:12:09: Ich dachte warum klar hast du das wie alle anderen auch?

00:12:13: Das ist gut.

00:12:16: Warum willst du das denn?

00:12:17: oder was möchtest du denn?

00:12:18: Ja, ich wollte eigentlich mehr machen.

00:12:21: Ich wollte eigentlich richtig dirigieren.

00:12:23: Dann biete dich an und geh dahin und dann bleibst du lange da vorne.

00:12:28: Das war uns nur recht!

00:12:31: Von da an hat er beweglich, dann haben wir ihm ein schönes dickes Buch geschickt über die Regate... Wohl fühlte wohl darin und bestärkt in der Sache.

00:12:46: Und so ist er aus dem das geworden, was er heute ist bezogen aufs Orchester hier.

00:12:50: Er hat natürlich auch viel mehr gemacht.

00:12:51: aber beziehungsweise das Questa ist ja das was er dann geworden ist da.

00:12:55: Der Einstieg war super!

00:12:56: Ja das sparen Sprung mit

00:12:57: keinem Wasser.

00:12:57: Ich hätte nie gedacht dass es nerviert.

00:12:59: Du

00:12:59: wirst auch über die Südafrika-Fahrt dann gekommen, weil wir da ja auch keinen Dirigenten dabei hatten quasi.

00:13:04: Da wurdest du da ja schon als Dirigent

00:13:07: mitgenommen?

00:13:07: Ja mal eingesprungen genau.

00:13:09: Und du hast ja auch parallel dann studiert.

00:13:11: Ja,

00:13:12: richtig.

00:13:12: War das auch schwer?

00:13:13: Erstmal habe ich noch ein FSJ hier an der Schule gemacht.

00:13:19: Das hat sich relativ gut gefügt, dass ich kurz nach dem Einstieg einen Jahr lang im Gebäude war und die freien Zeiten genutzt habe um Noten zu sortieren und den Keller aufzuräumen und alte Instrumente auszubuddeln und bisschen in der Geschichte zugraben zu forschen.

00:13:37: Das haben wir viel Spaß gemacht.

00:13:39: Da hat man natürlich dann eine Ambition, vieles wieder mal auch zu der Größe zu bringen oder Stücke zu spielen die seit Ewigkeiten brachlagen und danach nach dem war ja schon soviel an einen Grundstock auch wieder angelegt dass wir wieder Porm Wochenenden gemacht haben und intensiv Stücke probt haben.

00:13:57: Genau für mich ging es dann zum Studium erst nach Münster.

00:14:01: von da aus hat man's noch ganz gut hindeln können.

00:14:04: Die Entfernung ist ja nicht so weit.

00:14:06: Zugverbindung war gut, dass ich da auch weiterhin zwei Proben in der Woche machen können.

00:14:11: Danach habe ich dann nach Hannover gegangen und allein die Entfernung dahin hat es natürlich dann schwieriger gemacht, das in dem Arm weiterzuführen.

00:14:20: Und irgendwann war mit dem Beruf den ich angetreten hab, wo die Kollision sowieso dauernd da waren zwischen Prüfverpflichtungen und dann die Inverpflichtung probenregelmäßig hier abhalten zu können.

00:14:34: Das war dann so groß, dass ich gesagt habe, ich kann das nie verantworten, das weiter zu machen.

00:14:39: Und da hab' ich auch schwer in Herzens dann gesagt... Ich muss mich leider dann verabschieden.

00:14:44: Das war ja die Zeit dann, zwanzig?

00:14:47: Genau!

00:14:47: Da wollte ich noch mal drauf eingehen, wie weißt du es für den Zwanzig, denn ein großes Neujahrskonzert in der Stadthalle gemacht haben Hatte ich euch damals ja zu eingeladen.

00:14:55: Dann haben wir auch da, weiß ich noch die Rede an die Golden-Zwanziger erinnert und dann kam Corona der große Einschnitt.

00:15:02: Da wollte ich nämlich mit euch darüber reden weil was hat Corona eigentlich?

00:15:06: Das war ja generell eine schwierige Zeit für Orchester und Vereine.

00:15:09: Da würde ich gerne euch nochmal nach den Erfahrungen

00:15:12: fragen.

00:15:13: Das war eine schwierige Zeit.

00:15:15: Wir haben ja in der Zeit fast gar nicht geprobt, wir haben ja im März gings glaube ich los wirklich alles eingestellt.

00:15:20: anproben weil es ja erst mal hieß über ihre Aerosole und man darf nichts keine Blasmusik machen usw.. Ich glaube zum Sommerhin haben wir dann oft draußen geprobt, dass wir auch gesagt haben, wir nutzen den Freiraum draußen.

00:15:31: Dann hatte man irgendwann die Möglichkeit wieder was draussen zu machen.

00:15:34: In den Sommerferien haben wir ganz oft uns getroffen und draußen einfach geprogt.

00:15:37: Wir haben auch in dem ganzen Zuschauerraum der Ola komplett verteilt gepropt.

00:15:41: also einer sah es oben in Reihe zehn und einer saß rein eins und an der Linkseiner rechts sodass wir dann wirklich über den ganzen Raum verteilt geprobt haben.

00:15:48: aber das waren wirklich... ich glaube in der ganzen Zeit hatten wir eben im Ganzen zwanzig-einzwanzig hatten wir sechs Proben oder sieben Proben weil da nicht mehr möglich war.

00:15:56: oder sieben Proben, weil er glaube ich gar nicht mehr möglich war.

00:15:59: Keine Auftritte, keine Veranstaltungen um gemeinsam was zu machen und auch dieses Wir-Gefühl zu überhalten.

00:16:04: Und darüber haben viele gemerkt es fehlt mir vielleicht auch gar nicht.

00:16:07: also das war halt so eine größte Punkt dass wenn man dann doch einmal nicht mehr hingeht, dass dann auch wirklich viele gesagt haben die vorher vielleicht auch schon nicht ganz so regelmäßig da waren aber so oh ich habe jetzt vielmehr freie Zeit ja mir fehlt nichts ich vermisse das nicht oder ich kann meine Zeit besser anders nutzen.

00:16:21: und dann sind natürlich dann haben wir aufgehört nach Corona Fast für fünfundzwanzig Leute geschrumpft

00:16:28: zu der Zeit.

00:16:29: Also wir hatten vorher ja konsequent zwei Proben in der Woche, also ursprünglich früh am Mittwochs abends und Sonntagsvormittag.

00:16:38: Dann haben wir das aufgrund meines Studiums auf das Wochenende geschoben dass wir freitagsabend und sonntags morgens geprobt haben und das ist natürlich eine gigantische Verpflichtung die man da hat zweimal in der woche sich dazu binden.

00:16:51: Das ging ja nicht nur uns so, dass Corona da viele Vereine wirklich hart getroffen hat.

00:16:57: Zweiundzwanzig hat Kerstin Hackling dann erst die Leitung übernommen.

00:17:00: Du warst aber auch manchmal eingesprungen glaube ich und... Ja so ein

00:17:03: bisschen zwischendurch, aber eigentlich hat Kirsten das übernommt.

00:17:05: Wir haben gerade schon so angedeutet, die Übergangszeit eben die große Herausforderung und die Nachwuchsgruppe denn auch zu erhalten.

00:17:12: Genau!

00:17:13: Also, genau.

00:17:13: Nachwuchs haben wir halt immer weitergeführt aber auch die haben natürlich ein Jahr Pause gehabt und dann um die auch länger gebraucht um wieder ins Orchester zu kommen und ja dann auf den Grundstock wieder raufzufüllen im Orchester.

00:17:23: Und jetzt gibt's ja seit vierundzwanzig den neuen Dirigent?

00:17:25: Genau!

00:17:26: Seit vierund zwanzig ist André van Hamm unser Dirigent.

00:17:28: Den haben wir ... das ist einer aus den Niederlanden der wohnt hier in Deutschland ist auf Rente und er macht das jetzt als Hobby und macht das wirklich ganz toll.

00:17:39: Der hat eine ganz tolle Art mit den Mitgliedern des Orcasas umzugehen, so eine typische holländische Mentalität kann man es vielleicht nennen.

00:17:48: Eine sehr lockere Art ist lustig und macht Witze.

00:17:51: Manchmal gibt's kleine Sprachbarrieren aber die sind dann auch ganz gut und lösen sich dann ganz gut auf.

00:17:56: Ich musste gestern Abend lachen, irgendwann sprichte er dann... Nur noch niederländisch, weil wir verstehen trotzdem alles was er möchte.

00:18:02: Genau,

00:18:04: also er kann es trotzdem gut darstellen, was er will, obwohl er fast moralisch spricht.

00:18:07: Also auch alle Wartseite von ihm bekomme ich all auf holländisch und muss dann halt sehen wie ich klack komme.

00:18:12: Google ist dein Freund!

00:18:13: Die hilft dich wenn man umgelegt Sprachli schreibt.

00:18:17: Also, dass er jetzt mal unser Schnelldurchläuft durch die fünfundsiebzig Jahre.

00:18:19: Ich komme daher auf ein zweites Thema.

00:18:21: da aber wollte euch noch einmal fragen welcher besonderste Moment ist euch im Gedächtnis geblieben in der ganzen Zeit?

00:18:27: Die ihr im Orchester verbracht habt hier unterschiedlich lang oder glaube ich die linksen Jahre auf dem Buckel im Orkesta oder mit Orchester.

00:18:33: Habt ihr da irgendeinen Moment, der euch auch vor allen Dingen beruflich dann begleitet hat?

00:18:37: Es gibt viele

00:18:37: Momente Ansgar das weißt du ja selber!

00:18:39: Du bist ja... Das kann ich den Zuschauern und Zuhörerinnen ja mal sagen, du bist ja selbst auch langjähriges Mitglied.

00:18:44: Aber mir schoss gerade, als du die Frage gestellt hast direkt etwas.

00:18:47: Wir haben auf dieser USA-Tour und ich meine das muss man sich überlegen.

00:18:51: Das war mal einundneunzig da gab es noch kein WhatsApp, da gab's noch keine E-Mails

00:18:55: usw.,

00:18:56: wir haben alles mit Telefonen und per Post gemacht diese ganze Vorbereitung.

00:19:00: Wir hatten auf jeden Fall erst geschafft dank meines Vaters und der Baharlichkeit, wir haben vom Weiß nach Haus gespielt.

00:19:07: Und das war so unfassbar heiß da!

00:19:11: Wir hatten schwarze Klamotten Und wir haben Wasser einmal zum Kühlen der Brächtblasenstrumente gehabt und unsere schwarze Kleidung war durchzogen mit weißem Salzstreifen vom Schweiß.

00:19:23: Es war unmenschlich, aber wir haben durchgehalten und haben dann so eine schöne signierte Urkunde Thanks for playing in the President's Park von George Bush Senior damals noch unterschrieben.

00:19:35: Das war ein schönes Erlebnis das fiel mir gerade ein.

00:19:38: Aber es ist was mir sofort eingefallen ist, das Jubiläumskonzert.

00:19:42: Das war mein erster Auftritt im Orchester, also jetzt vor ca.

00:19:45: zuvielundzwanzig Jahren und das war schon etwas besonderes mit der Anzahl an Leuten diese riesige Menge an Leuten die einfach mitgespielt haben im Orkester aber auch bei den ehemaligen so das ganze Wochenende das Ganze drum herum ich weiß nicht zwölf-dreizehn Jahre.

00:19:59: Das wars schon besonders ja!

00:20:02: Ja... Ich kann nicht Einhöhepunkt nennen, das waren so viele von Anfang an.

00:20:07: Und jedes, muss ich immer sagen zu seiner Zeit für ihm sagte das erste Beeindrucken ist immer das erste große Ereignis aber dann wird es immer größer und jetzt immer weiter.

00:20:16: wir haben viele Auslandsreisen gemacht.

00:20:17: da war jede Auslands Reise war ein Highlight auch die nach Südafrika die Fahrt und die ganze Fahrt USA.

00:20:24: klar gibt es mehrere Highlights die wir hatten.

00:20:28: Ich kann eigentlich keinen raus.

00:20:30: Dafür reicht die Zeit nicht.

00:20:31: Wir haben hier nicht glaube ich alle

00:20:32: Wahnsinn.

00:20:32: viel Erlebnisse hier und positive und so schöne Leblisse.

00:20:35: man sieht es Jetzt an wie viel noch wieder kommen von ehemaligen, die auch uns jetzt wieder besuchen hier und mit mitmachen.

00:20:44: Daran zieht man wie prägend sowas auch ist.

00:20:46: Ja ich müsste da auch die Südafrika-Fahrt nennen wo wir an einem Tag in mehreren Townships Konzerte gegeben haben.

00:20:56: Eine heftige Erfahrung.

00:20:57: Also, einmal da durchzufahren und diese Armut zu sehen ... Und dann in den Schulen dort zu spielen und die Begeisterung der Kinder zu erleben, die anfingen zu tanzen als wir gespielt haben.

00:21:08: Da hatten viele von uns Tränen.

00:21:10: Motionsreiche

00:21:10: sehr.

00:21:11: Das war

00:21:11: heftig!

00:21:12: Wir gehen gleich noch ein bisschen weiter drauf ein.

00:21:14: Ich würde mal mit einem Spiel kurz unterbrechen.

00:21:16: Wer würde er?

00:21:18: Schnell raushauen, nicht lange überlegen.

00:21:20: Wer ist perfektionistischer von euch allen?

00:21:22: Jörg.

00:21:25: Wer

00:21:25: würde er den Einsatz verpassen?

00:21:30: Mh.

00:21:30: Udo!

00:21:32: Das ist jetzt gemeint.

00:21:35: Wer übernimmt eher die Organisation?

00:21:36: Hat die

00:21:36: größte Folge, Marion.

00:21:39: Wer würde sein Instrumentenkoffer bekleben?

00:21:43: Alle glaube ich.

00:21:44: Wer hat die verrückteren Ideen?

00:21:46: Das ist vielleicht Klaus, der hat ganz viel Mist im Kopf.

00:21:53: Wer würde er zu spät kommen?

00:21:55: Ansgar!

00:21:56: Das ist

00:21:56: ja eindeutig.

00:21:58: Weil in der Runde alles...

00:22:01: Wer würde auf Orchester faden, alle anderen morgens mit Instrument wecken?

00:22:04: Jörg.

00:22:06: So.

00:22:07: Und wer würde nachts länger feiern?

00:22:10: Jürg.

00:22:13: Erwiesen.

00:22:17: Ich würde noch mal kurz auf ein paar Sachen eingehen.

00:22:19: Ihr habt ja so jährliche Auftritte, wo immer das Orchester komplett da ist.

00:22:24: Habt ihr da einen lieblingsjährlichen Auftritt?

00:22:26: Weil ich sagte nochmal Nikolaus Nordernai Ostermesse Weihnachtsmesse wie auch immer Konzert.

00:22:30: Früher war es so, ich spreche aus meiner Zeit jetzt das frühen Leichnamen besonders die Fahrt nach Norden, Norderni, das war einmal ganz beliebt.

00:22:38: und Weihnachtsmarkt, dass haben wir ja auch... Das war auch immer eine schöne Zeit, das sind jährlich wiederkehrende Sachen Hochfeiertage des Orchester.

00:22:47: Da kommen immer viele auch zum Wochenende, die dann nur noch vielleicht am Wochenende da sind.

00:22:51: Man trifft sich und trinkt ein Lüwein zusammen und man hat eben Gemeinschaft und Geselligkeit.

00:22:56: Und das gehört nicht nur Musik sondern diese Kameradschaft.

00:22:59: Das gehört auch dazu und das leben wir bei solchen Sachen aus.

00:23:02: Das wären so meine Highlights.

00:23:05: Ja doch der Weihnachtsmarkt ist wirklich immer allein vom Flair beim alten Kampf toll und ich finde es schön dass jetzt seit einigen Jahren ja auch Übereinkunft ist, dass ehemalige auch mitspielen dürfen.

00:23:18: Denn viele haben diese ganzen Stücke einfach in den Knochen.

00:23:20: allein aufgrund der CD-Aufnahme vor Jahren wo die dabei waren das ja bis zum Berechten geübt haben und von daher kann man bei den Stücken die da noch bekannt sind sich einfach hinsetzen und los spielen.

00:23:32: Das macht Freude.

00:23:34: Genau ich glaube im Archester sehr beliebt ist mittlerweile das Smyperm Aufstellen weil es auch eine schöne Veranstaltung geworden ist.

00:23:39: hier in Aschendorf Freuen sich auch mal alle drauf und da sind auch immer alle dabei.

00:23:44: Also das ist wirklich wenig, die da absagen, wenn dann haben wir wirklich einen wichtigen Rund.

00:23:48: Das Superhighland muss ich sagen, ist aber immer noch alle fünf Jahre das Kräfen mit den Ehemaligen.

00:23:53: Das ist glaube ich für alle.

00:23:55: Ist ja totalitionsreich.

00:23:56: Auf dem Ablauf.

00:23:57: Aber da kommen wir gleich noch zu Reisen wollte ich eben ansprechen.

00:24:00: Wir hatten das Ganze schonmal angesprochen.

00:24:01: Reisen Musik ohne Grönze.

00:24:03: Die erste Reise war an der neun zwanzigundfünfzigten in die Niederlande.

00:24:06: Habe ich nochmal geguckt.

00:24:08: Nordernar Jälli, ich glaub seit den Sechzigern?

00:24:10: Ich weiß es nicht.

00:24:12: Und dann gab es sehr viele niederländische Reisen.

00:24:16: Pony Park Schlahan war auch mal dabei.

00:24:18: und dann gab's den Austausch mit der Winkler Prinzharmonie, dem EDR-Orchester was über den Kultur verrenten seinerzeit ja irgendwie an das Orchester rangetragen wurde also zusammengesetztes EDRorchester und natürlich die vielen vielen... Also, legendäre, wie es überall heißt, Weise nach Österreich.

00:24:38: Das sind wohl die Highlights des großen Ereignisses des Orchesteres und das war auch der größte Reise in dem Umfang, den wir gemacht hatten.

00:24:45: Auch in dem Dostor war natürlich sehr beteiligt.

00:24:48: Er war während des Kriegs lange in der Gegend kannte alle und hatte viele Kontakte geknöpft.

00:24:54: Das waren die Highlights, die in der Zeit veranderten.

00:24:56: Weißt

00:24:57: du wie das entstanden ist?

00:24:58: Vielleicht darf ich das ganz kurz ergänzen!

00:25:00: Wir haben ja immer von Leichnamen gespielt und saßen danach bei Schmuck von Ohr.

00:25:04: Also ich nicht, da habe ich noch nicht mitgespielt.

00:25:05: Das war ein Siebzigender, sagte mein Vater zu Pastor.

00:25:08: Deswegen war Pastor nämlich früher auch immer mit auf den Orchesterreisen.

00:25:12: Ich will mal mehr im Orchester eine Reise machen.

00:25:15: Und dann sagt er Pastor, sondern damals so typisch trockene Leute, warum ich nach Österreich... Mein Vater, Wiener, er dachte eher an Deutschland irgendwo in Harz oder was weiß ich.

00:25:25: Und dann so kam das und dann sind die aber damals noch ... Das waren nicht mal zwei, ich glaub, neunzehn Leute erste Tour und da sind die nach Österreich.

00:25:32: ein Jahr später und deswegen ist Pastor Hauptmann bis zu seinem Tod hat der ... Ich weiß nicht, ob Ansgar, du kannst dich vielleicht sogar noch dran erinnern, bis Eighty ist ja auch mit nach Südtirol immer gefahren und so alle drei Jahre haben wir eine Fahrt gemacht und solange er gelebt hat, ist er immer mitgefahren.

00:25:48: Der Huberhof in Südtirol

00:25:50: gibt

00:25:50: es zu viele Geschichten, das schaffen wir jetzt nicht.

00:25:53: Gibt's so eine Reiserausch vor?

00:25:55: Die Reise USA haben wir schon gerade drüber gesprochen, Südafrika natürlich auch.

00:25:59: Was bedeuten diese Reisen eben für die Gemeinschaft des Orchesteres?

00:26:03: Riesen Zusammenhalt also da stärkt wieder das ganze Wir-Gefühl dass man hat gemeinsam was erlebt und hat gemeinsam etwas zu erzählen.

00:26:11: Dass Orchester wächst zusammen über eine Reis.

00:26:13: Das soziale Lernen ist ist so immens, was da passiert.

00:26:18: Also ich habe diese Reisen immer unterstützt auch wenn es anstrengend ist gerade wenn man dann in Verantwortung in Leitung ist aber man kommt musikalisch weiter und man kommt auch menschlich weiter.

00:26:28: das ist eine Bereicherung wenn du die Leute jetzt unten hörst die ehemaligen Kinder sind weißt du noch damals bei der reise wie als bahnjahr wenig viel unterwegs und das ist glaube ich ein erfolgsrezept von uns gewesen.

00:26:42: Diese Bindung zueinander, das sieht man dann gerade wenn in den Bergen ist.

00:26:45: Vielleicht erinnert ihr euch noch da erst mal dass Schlachtzeug jetzt natürlich immer das beschissenste weil die die Klamotten hier rauf schleppen müssen.

00:26:52: Dann ist der letzte drei vier Kilometer die wir dann berg aufen müssen wo ein die Instrumente getragen alles.

00:26:58: Da sind auch ein paar Leute da die müssen zentner Kartoffeln nach oben tragen wollen nix anders aber... Total kaputt angekommen.

00:27:05: und der Ausgleich einer dem anderen helfen will.

00:27:08: Einer was auf so einem Tal haben, weil wir da ein paar Tage oben waren dann muss er für den anderen was mitbringen.

00:27:13: aber das ist eine Bindung in dem Moment die man kommt sich da näher.

00:27:16: Man kommt in Situationen die man nicht mehr alleine bewählen kann und dann merkt man jetzt eigentlich wer hilft wer passt dazu wer passt in die Gruppe wer fasst da rein oder wer nicht?

00:27:25: Und dass es so prägend da kannst du hier alle fragen die da waren da erinnert sich jeder einzelner dran.

00:27:30: Kurz zu den Tonträgern.

00:27:31: man sieht sie hinter euch.

00:27:33: insgesamt sechs drei LPs und dann drei CDs.

00:27:36: Was bedeuten diese Aufnahmen?

00:27:38: Was ist da eigentlich dann, was die Dynamik des Orchesters angeht?

00:27:41: Weil ich hab von vielen Proben

00:27:42: gesprochen.

00:27:43: Ja, da erinnere ich mich noch sehr lebhaft dran.

00:27:47: Also bei der Aufnahme zwei siebzehn Da liefen wir alle irgendwann auf den Zahnfleisch, wenn man eine Stelle noch mal und nochmal spielt.

00:27:57: Und sich dann das Ergebnis anhört und völlig frustriert ist, weil man auf einmal Sachen hört die so nicht auffallen, dass man es im Raum unter völlig anderen akustischen Bedingungen mitbekommt.

00:28:08: Und da war ich an manchen Stellen wirklich soweit in Sakao zu sagen, das klingt doch alles furchtbar!

00:28:15: Mit etwas Abstand hat man dann die Sachen wieder in die Hand genommen.

00:28:19: nach einem Jahr ist doch gar nicht so schlecht geworden, ne?

00:28:24: Das ist glaube ich für alle Aufnahmen prägend dieses unfassbar lange und ausdauernde Üben.

00:28:35: Erst mal braucht man auch eine gewisse Kondition an einem Blechblasinstrument wenn du einen Freitagsamster-Sontag an drei Tagen von morgens bis abends da spielst und du hast eben auch schwierige Stellen bis zum wirklich Erbrechen geübt.

00:28:50: Und ich glaube, da sind wir uns auch alle einig und auch sehr ... Ja.

00:28:56: Wir wollten es natürlich so gut wie möglich haben.

00:28:59: Wenn man mit Amateur zusammen irgendwo muss man eine Reißlein erzielen.

00:29:03: Besser kriegen wir's jetzt vielleicht nicht hin aber das Ergebnis hat sich in allen Fällen immer ganz gut hören lassen.

00:29:10: Wie gesagt, ich empfehle allen gerne in die CDs und Schallplatten reinzuhören wobei die Schallplatten... Da war die Aufnahmetechnik noch nicht so gut.

00:29:19: Vielleicht war auch die Qualität einfach damals noch nicht so gut, weil vielleicht noch nicht dieser Klangkörper zur Verfügung stand.

00:29:29: Aber trotzdem sind das schöne Zeugnisse der Zeiten von dawarts.

00:29:33: Bisschen relativieren muss ich das etwas für das Schlagwerk war es nicht so anstrengend, sogar

00:29:38: ein bisschen.

00:29:40: Das war schon mehr genüsslich was einen natürlich bewegt hat, sieben und dreißig tausendmal die gleiche Stelle immer wieder das Stelbe aber Das Schlagzeug wurde gut eingestellt, damit war das Thema Entdeckung.

00:29:51: Da können viele nachregeln und wir haben eigentlich die Nacharbeiten hier der Dirigenten.

00:29:56: Die haben mir leidgetan, liebe Burschen!

00:29:58: Die sitzen viele Stunden danach und hören sich immer wieder den gleichen Mist an und immer wieder von ist noch nicht.

00:30:06: und nein und nochmal und hier Das ist zu bedauern, dass es eigentlich noch höher anzuschätzen als das spielende Aktiv.

00:30:13: Ja weil der Weihnachts-CD haben wir hier in diesem Raum gesessen nach der Aufnahme eine Woche lang mit Thomas Schmidt dem damaligen Tontechniker, das weiß ich noch.

00:30:21: Wir haben auch eine Woche lange geschnitten und

00:30:26: gemixt?

00:30:26: Wirklich ja!

00:30:27: Also es ist nicht nur Schneiden, es ist ja wenig auch auf Balance und Klang, an dem man dann feilt Und das hat wirklich enorme, ja nochmal Auswirkungen gehabt und man dann dachte wow es klingt wenig auf einmal so tief.

00:30:42: Und Abnutzungserscheinung

00:30:43: weil am Ende des Tages dann hörst du dir den am nächsten Morgen den ersten Take an und denkst was haben wir da denn gemacht?

00:30:50: Das Ohr ist ein Organ was dich auch irgendwie ablützt und wenn du den ganzen Tag so konzentriert hörst Am Ende bist du einfach satt und kannst nicht mehr.

00:30:59: Ja,

00:30:59: man hat das einzige Tuba-Spielstar bei der zweiten Aufnahme, dann bist du auch irgendwann vorbei mit Konzentrationen.

00:31:07: Das ist ja irgendwann nach... Weiß ich wohl, dass man, wir haben zwischendurch auf einen langen Mittagspause, weiß ich noch, da lag ich nur auf dem Boden einfach und wollte an den keinem was zu tun.

00:31:15: Da waren viele.

00:31:15: Man

00:31:16: musste komplett abschalten, weil man wollte auch nicht mal sich hier mit dem Milmant unterhalten oder sonst irgendwas.

00:31:21: für sich sein und klacken.

00:31:23: Aber das strahlen in den Augen, wenn man zum ersten Mal das Ding in der Hand hält und das hört, wenn es fertig gemixt ist und so, macht das alles Wett?

00:31:32: Das

00:31:32: ist ja auch einer der vielen positiven Effekte die so eine CD-Aufnahme mit sich gebracht hat.

00:31:37: Dass auf der einen Seite natürlich ein Motivationsschub ist zu üben und es bestmöglich vorzubereiten dass die Stücke, die auf den CDs drauf sind dann ja auch sitzen.

00:31:47: also auf Jahre hinweg ja sitzen bis in den letzten Ton was er sagt, dass man einfach etwas in den Händen hält und auch stolz ist auf das, was man geleistet hat.

00:31:56: Und diese wirkliche körperliche Arbeit, die da drin steckt Blutweiß und Tränen.

00:32:01: Es gibt jetzt eine Möglichkeit, dass wir ein kleines Sonderspiel machen, also um nur im verlängerten Cut zu hören sein wird es die Idee von Alvin.

00:32:08: Das heißt weil ihr jetzt sehr viele Stücke gut kennt würde ich jetzt die Beschreibung der Stücke vorlesen und ihr müsst mal erraten welches Stück das ist.

00:32:17: Eigentlich hätte der Kamera ist ja auch noch immer im Orchester.

00:32:21: Also, seid ihr soweit?

00:32:23: So.

00:32:23: Das erste Stück ist ein sicherer Publikums-Erfolg.

00:32:26: Ist dieses Medley das aus vier der erfolgreichsten Lieder einer schwedischen Popgruppe zusammengestanden?

00:32:31: Ja, aber da war

00:32:31: er auch nicht.

00:32:33: Jetzt fällst du vor, dass ich nur mal einen einstiefe!

00:32:36: Dieses Werk beschreibt musikalisch die verschiedenen Charaktereigenschaften zweier Mengen... Twins.

00:32:41: Ja, Twins,

00:32:43: ja.

00:32:45: Diese Stück besteht aus drei Parts Asian Rock, Reggae-Bade und... Die sieht überhaupt aus wie ich.

00:32:51: So!

00:32:53: Jetzt noch mal die Musik symbolisiert den Traum von einer Welt ohne Krieg.

00:32:58: Utopia.

00:33:00: Es handelt sich um das erste Weg in der Reihe... Glasnost?

00:33:04: Inspiration.

00:33:05: In welcher Unterhaltungsmusik und Ernstemusik zu einem Stilart vermischt werden, die an Filmmusiker ändern.

00:33:13: Dieses wehrkomponierte Jakob der Hahn macht sich im Auftrag genau.

00:33:22: Jetzt noch was Schönes Leichtes, diese zeitlose Filmmusik bringt sie in die Atmosphäre vom Wilden Westen.

00:33:28: Moment von Morikode.

00:33:32: Ging doch gut!

00:33:33: Davon merken das dieses Arrangements so viele Schwächen hat.

00:33:38: Moment

00:33:38: vor

00:33:38: Morikodet da sind so viele Fehler drin falsch arrangiert.

00:33:43: Aber das war eben die Übergangszeit, wie gesagt ab den neunzigern haben wir vorhin schon rüber kamen wirklich aus.

00:33:50: gerade aus holland kann viel bessere literatur

00:33:53: spielen auf fast nur noch stück von holländern um es gestellt.

00:33:57: so.

00:33:57: jetzt kommen aber zu dem einigen großen spiel was wir immer spielen entweder oder musik zu zweit oder mit mehreren entweder freitags oder sonntagsprobel

00:34:08: Freitags,

00:34:09: Sonntags.

00:34:10: Entweder Südtirol oder Norderney.

00:34:12: Südturol entweder spielen am Nikolausabend oder beim Maibaum aufstellen.

00:34:18: Nikolaustraus.

00:34:18: Da sind

00:34:20: die alle eigentlich!

00:34:20: Entweder dirigieren

00:34:21: oder Instrument spielen.

00:34:22: Instrumentspielen.

00:34:24: Entweder neues Lied einstudieren oder alte Schätze ausgaben?

00:34:27: Alt,

00:34:27: neu.

00:34:29: Zur Entspannung Musik machen oder Musik hören?

00:34:32: Musik hören

00:34:35: Das war jetzt das kleine Spiel, genau.

00:34:37: Es ist jetzt gerade die Frage an die nicht mehr ganz so jung, sagen wir mal so wie hat euch die Musik oder die Erfahrung des Orchester weiter durchs Leben begleitet?

00:34:45: Die Nicht-So-Ganz-Jungen fängt Udo an.

00:34:48: Wer fühlt sich jetzt angesprochen?

00:34:51: Die Musik hat man ein ganzes Leben beglitet.

00:34:55: ich bin ja nicht nur im Orchester Ich hab für mich so prägend Musik.

00:35:04: Ich glaube, wenn man würde wie eine Pflanze ohne Wasser eingehen, dann würde ich in meinen Augen die Welt zusammenbrechen.

00:35:12: Das würde gar nicht funktionieren mehr!

00:35:14: Kann ich mich nur anschließen?

00:35:16: Es gibt ein schönes Zitat von Furtwängler glaub' ich.

00:35:18: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.

00:35:21: Also ich habe auch ja ... Band, Rockmusik alles Mögliche gemacht.

00:35:25: Ich spiele jetzt gerade aktuell in der Jazzband im kleinen Sextet Blechblast.

00:35:29: Sextett mache Orchesterklassen noch auf Norderney.

00:35:33: Genieße auch dieses ehemaligen Treffen mal wieder zu dirigieren.

00:35:37: Ich kann nicht ohne Musik leben und diese ganz frühen Erfahrungen und besonders die getragen durch die dreißig Jahre Orchester.

00:35:45: Fünfzehn Jahre als Mitglied und fünfzehn jahre als Dirigent Das ist so prägend, das kannst du dir ja vorstellen.

00:35:51: Ich kann auch ohne Musik nicht leben!

00:35:52: Das ist wirklich ein wahrer Satz.

00:35:55: Das ist keine Tuisie oder sonst was sondern wirklich meine Meinung.

00:35:59: Musik brauche ich wie Atmen.

00:36:03: Ich hab eher einen gespaltenes Verhältnis zu Musik also auf der einen Seite wirklich ganz technischen und nüchternden Zugang.

00:36:10: Ich höre auch sehr wenig Musik.

00:36:13: aber das machen... einfach das, wo es interessant wird.

00:36:18: Wenn man mit Menschen zusammenarbeitet oder auch wenn man alleine spielt und sieht was die Reaktionen sind.

00:36:24: also da finde ich macht Musik Spaß und wird Musik erst zu dem was sie ausmacht.

00:36:30: Ich möchte mich erstmal bei euch beiden bedanken, denn jetzt machen wir gleich einen kleinen Wechseln und es wird jetzt gleich zwei neue Gäste geben wie in der

00:36:38: hessischen Traditionen.

00:36:39: Und die Tradition

00:36:40: ist ja dass das auch immer weiter geht.

00:36:42: So

00:36:42: soll's auch sein!

00:36:43: Auch über die Mitglieder, die das dann an ihre Kinder weitergeben.

00:36:47: so will ich dir zumal aber das lernen wir gleich nochmal kennen.

00:36:49: Das heißt vielen Dank an euch zwei.

00:36:51: schon mal Udo und Klaus?

00:36:53: Ja sehr gerne danke

00:36:55: dir natürlich darauf fürs Leben ist gefährlos.

00:36:58: Das Jubiläumswochenende ist jetzt vom neunten bis zehn Oktober.

00:37:02: Wir haben erst mal, dass unsere Folge eigentlich nachträglich ausgestrahlt wird und es war wichtig, dass wir diese Besetzung hier zusammenkriegen und alle auf einen Haufen die schönen Erfahrungen und Geschichten teilen können.

00:37:12: Magst du noch etwas zu dem Ablauf des Konzerts?

00:37:16: Wir haben gestern einen ehemaligen Treffen gemacht.

00:37:20: Es waren ungefähr achtzig ehemallige da, die sich viele Geschichten erzählen hatten und viele Worte getauscht haben.

00:37:28: Die wirklich einen schönen Abend miteinander verbracht haben.

00:37:30: Das Orchester selbst war auch dabei.

00:37:32: Wir haben ein bisschen die Theken bedient und haben viele Ehemalige kennengelernt.

00:37:36: Viele Geschichten gehört und wirklich einen Schönen Abend gehabt.

00:37:39: Heute Morgen ging es dann weiter mit der ehemalsigen Probe Sechzig Ehemaliger mitgespielt.

00:37:43: Heute im Morgen am E-Meiligen Orchester, die treten heute Abend auf als E-Mailigenorchester beim Konzert.

00:37:48: Ja jetzt sitzen wir gerade hier und nehmen Podcasts auf... Ja

00:37:51: heute Abend ist dann das Konzertenaufbuffel.

00:37:53: nochmal sagen?

00:37:53: Heute

00:37:54: Abend ist das Konzept!

00:37:55: Und morgen das Frühjobben.

00:37:56: und heute beim Konzept gibt es nicht nur die Ehemalingen, die wir hören sondern auch

00:37:59: ... Das Jugendorchester!

00:38:01: Und das ist eigentlich die ideale Überleitung für unsere beiden neuen Gäste denn sie leiten das Jugendorchestern.

00:38:07: Johanna Wim und Klaas Albers.

00:38:09: schön dass ihr auch gekommen seid.

00:38:11: Ja,

00:38:11: danke für die Einladung.

00:38:12: Danke!

00:38:13: Wie lange macht ihr das denn jetzt?

00:38:14: Wie lange seid ihr im Orchester und wie lange macht Ihr das mit der... Also

00:38:17: insgesamt ich persönlich war es Finger damals mit einer AG anderen hier in der HMO also dann von der AG aus.

00:38:25: im Prinzip zehn Jahre meine ich mittlerweile

00:38:27: schon

00:38:28: ungefähr müsste.

00:38:29: Also ab

00:38:30: mit der AG schon?

00:38:31: Mit der AG zehn Jahre und dann im Jugendorchester und Orchester acht Jahre bist du glaube ich ungefähr entkommen?

00:38:38: Ja, und dann dirigieren machen wir jetzt meine ich seit zwei

00:38:40: Jahren glaube ich.

00:38:42: Ich würde sagen vor zwei Jahren haben wir den Dirigentenkurs gemacht das waren ja auch insgesamt drei Termine und dann haben wir glaube ich seit eineinhalb Jahren übernehmen wir jetzt das Jugendorchester und letztes Jahr war auch unser erstes Konzert wo wir dann dirigeren durften.

00:38:56: Wie ist es denn?

00:38:57: Das habe ich anderen vorher gefragt.

00:38:59: wie seid ihr denn überhaupt dazu gekommen dass ihr zum Orchester gekommen seid?

00:39:03: Zum Erchester generell, also bei uns war das denk ich mal ein ehemaliger Weg.

00:39:06: Also generell über die Eltern dann, dass der Vater dann gesagt hat komm kannst ja auch mal ein Instrument spielen, kannst ja mal ausprobieren, kommen wir mit vorbei und dann haben wir halt ausprobiert, haben durchprobiert gab ja unterschiedliche Instrumente zur Auswahl.

00:39:20: Bei mir war es das Tenorhondern was mir am Ende angetan hat bei Johanna dann die Flöte

00:39:25: Und dann

00:39:25: habe man sich einmal durchprobiert.

00:39:27: Ja also ich hab früher ja auch schon Blockflöten in einer Grundschule gelernt und Gitarre habe ich auch gespielt.

00:39:32: Dann hatte ich in der fünften Klasse, war ich in einer musikalischen Klasse quasi.

00:39:37: Und da habe ich dann auch das Keyboard noch gelernt und irgendwann wollte ich natürlich auch ins Orchester.

00:39:41: Papa hatte immer erzählt wie es früher war.

00:39:44: Ja, und dann hab' ich die Querflüte entdeckt!

00:39:47: Aber genau darauf wollte ich hinaus weil es ist ja oft Traditionen, dass im Grunde genommen viele mit den Kindern gehen wieder rein.

00:39:54: also für euch ist sie auch so, dass mindestens ein Elternteil immer im Orchester gewesen ist und dann in Grunde genommen die Werbung gemacht hat.

00:40:02: Und so setzt sich das ja vor, habt ihr jetzt in der Jugendgruppe genauso viele oder auch viele dabei?

00:40:08: Die irgendwie von ehemaligen auch kommen?

00:40:10: Ist natürlich auch gemischt.

00:40:11: aber es sind auch viele

00:40:12: da bei, die jetzt

00:40:13: die Eltern auch bei den ehemaltigen mitspielen, sich dann im Prinzip abwechseln können.

00:40:18: mit dem Instrument zum Beispiel ist das dann ganz praktisch!

00:40:20: Wie viele habt ihr da

00:40:21: jetzt?!

00:40:21: Ja, also jetzt im Jugendorchester sind es glaube ich sieben Kinder.

00:40:25: Der Rest wird ja mit dem Orchester aufgefüllt.

00:40:28: das ist auch ganz gut weil dann haben wir noch eben die Unterstützung von den Älteren die die Noten alle schon seit Jahren kennen.

00:40:34: aber in der Nachwuchsgruppe haben wir so ungefähr achtzehn neue Kinder die wahrscheinlich auch im Laufe des nächsten Jahres dann mit ins Jugendorchester kommen.

00:40:42: Was sind da die größten Schwierigkeiten mit so ganz jung von neu aufzustarten?

00:40:48: Ich finde es schwer, den am Anfang die Töne beizubringen.

00:40:52: Also ich habe ja jetzt auch gerade im Moment zwei Kinder, die ich unterrichte und... ...ich find' auch heutzutage werden die Kinder manchmal auch immer frecher!

00:41:01: Und ja, die hören mir auch nicht mehr richtig zu.

00:41:04: also jetzt auch bei der Generalprobe fand ich auch dass sie manchmal gar nicht mehr so konzentriert dabei sind.

00:41:10: aber die haben natürlich auch total viel Spaß alle in einer großen Gruppe mit den Freunden alle zusammen.

00:41:16: für die Kinder ist das wirklich toll.

00:41:18: Also ich unterrichte jetzt auch drei Kinder.

00:41:20: Und ja, das ist ähnlich also zwischendurch dürfen die auch mal rumlaufen und dass sie sich ein bisschen auspowern zwischndurch.

00:41:25: aber sonst geht es natürlich eigentlich, dass Sie sich ziemlich darauf konzentrieren.

00:41:28: Es ist natürlich dann auch wichtig, dass irgendwo dann auch das Zuhause im Prinzip weitergehen muss, dass sie dann zu Hause eben auch weiter üben müssen.

00:41:34: Dann ist das natürlich auch praktisch wenn die Eltern selber ein Instrument spielen, dass die dann auch zu Hause weiter helfen können.

00:41:38: Da haben wir dann natürlich einen Vorteil gegenüber anderen Kindern was man in den Proben auch gucken wie man das da irgendwo ausgleicht.

00:41:44: Die Unterschiede dann am Ende in der Leistung

00:41:47: Ja, aber bei uns steht auch wirklich der Spaß im Vordergrund.

00:41:49: Also gerade beim Unterricht und beim Jugendorchester, da nehmen wir das jetzt nicht alles so ernst sondern eben dass die Kinder wirklich Spaß daran haben

00:41:57: Wie viele gibt es insgesamt?

00:41:58: Im Nachwuchsgruppe jetzt nicht Jugendorchesters, sondern in den Nachwuchsen wie viele bildet ihr aus insgesamt?

00:42:03: Das sind die achtzenden Kinder, die Joachim hat genannt und das Jugendorchester selber ist grade... Es sind nur noch sieben Kinder, die nicht im großen Orchester sind.

00:42:11: Deswegen ist es gerade sehr klein, weil ganz viele sind letztes Jahr ins Orchester gerutscht.

00:42:14: Also den haben wir alle mit hochgenommen in das Orchester, die waren so weit.

00:42:17: Letztes Jahr haben wir ja die neue Gruppe gestartet und dann werden die älteren Wechseln auch nach drei Jahren meistens, wenn die dann soweit sind.

00:42:25: Vor allem da war's länger bei einem schneller.

00:42:28: Also suchen wir neue?

00:42:29: Nee,

00:42:29: wir haben jetzt ja achtzehn in der Nachwuchsgruppe.

00:42:32: Und die Achtzehn haben vor einem Jahr angefangen und die brauchen noch ein bisschen.

00:42:35: Die kommen zwar jetzt ins Jugendorchester, aber eine neue Gruppe werden wir frühestens nächstes oder Anfang übernächstes Jahr starten.

00:42:42: Aber wir machen das ja alles mit eigenen Leuten, mit eigenen Mitgliedern des Orchesters bilden wir selber aus.

00:42:48: Da muss natürlich auch die Kapazität da sein, dass man vernünftige Leute hat, die auch fahrtungsbewusst sind.

00:42:54: Nicht jeder kann auch ne Jugendgruppe leiten.

00:42:57: Genau, aber dann auch auch selber das Instrument beherrschen.

00:43:02: Also wenn ich Kinder habe, die selbst erst drei, vierzehn Jahre alt sind und dann aber auch schon wieder unterrichten ist es halt manchmal auch ein schmaler Grad zwischen ja ich bin eigentlich noch zu jung zum Unterrichten oder ja ich kann mein Instrument selber noch gar nicht so beherrschen dass ich's weitergeben kann und ich muss ja dann auch wirklich viel Arbeit leisten um den kleineren Kindern das beizubringen.

00:43:22: Aber wie würdet ihr denn – das ist jetzt eine Frage an alle nochmal.

00:43:25: Wie würdet Ihr junge Leute motivieren, auffordern Musik zu machen?

00:43:30: Musik zu lernen und in so einem Orchester zu gehen natürlich hier in dieses Orchester?

00:43:35: Also ich würde erstmal sagen dass im Prinzip die Gemeinschaft am Ende des Attraktivste ist.

00:43:38: also wenn man da zusammen als Jugendorchester im Prinzip isst also deine Prinzipmusik durch Gemeinshaft sag' ich mal erleben.

00:43:44: also es ist ja auch direkt ein... Ja, Punkt wo man direkt auch ganz einfach Freunde finden kann.

00:43:48: Man hat direkt im Prinzip ein Gesprächsthema auf.

00:43:50: wenn man dann bisschen Schüchtern her ist jetzt man direkt neben jemand anderen hin ist man fast schon gezwungen sich zwischendurch mit dem auch mal zu unterhalten.

00:43:57: also da findet man schnell neue Freunde auch.

00:43:59: es ist natürlich praktisch fürs weitere Leben weil wenn man ein Instrument spielt und dann zum Beispiel in eine neue Stadt kommt wenn man jetzt weitergeht ins Studium kann man damit da auch neue Freunde finden und eben halt immer irgendwo einen Punkt haben wo man eben Leute kennen lernt.

00:44:12: Ja, und es macht dir auch einfach Spaß.

00:44:13: Wir spielen ja jetzt auch viele aktuelle Lieder.

00:44:16: Jetzt gerade auch im Jugendorchester.

00:44:17: die Kinder kennen ja teilweise auch die Lieder Und dann motiviert einen das ja noch viel mehr wenn man die Liedler schon kennt und hört.

00:44:23: Dann können sie das zuhause auch besser üben.

00:44:26: Ich gieße mal ein bisschen Wasser in den Wein.

00:44:28: Also natürlich ist die Motivation irgendwann ins Orchester zu kommen In der Gemeinschaft da drin so sein.

00:44:34: Da sieht man ja auch, dass manche da richtig stolz sind Dass sie jetzt so weit und alt sind.

00:44:40: Aber nichtsdestotrotz, also ein Instrument üben ist Arbeit.

00:44:44: Das braucht ganz alten modische Tugenden wie Fleiß und wie Ausdauer und Selbstdisziplin.

00:44:56: Ich möchte jetzt hier kein Kulturpessimismus betreiben, aber das sind nicht unbedingt aktuelle Fähigkeiten oder irgendwelche Dinge die unwohl sind.

00:45:05: Man muss so ganz klassische Tugenden da einfach mitbringen, dass man sich selbst entgriff hat und sie selbst auch zwingt zu üben.

00:45:12: und so strukturiert ist es auch zu machen.

00:45:15: Sonst kommt man leider auf dem Instrument nicht weiter.

00:45:17: Es macht erst wirklich dann Spaß wenn man Fähigkeiten hat, die man aufgrund dessen, was man sich zwingend zu übt er es erwärmen kann.

00:45:25: Ne, aber wie würdest du denn dann die jungen Leute motivieren wollen, dass sie diese Hemmschwelle überscheiden?

00:45:30: Also sprich wirklich disziplinend an den Tag legen um das zu lernen.

00:45:34: Das Instrument muss passen!

00:45:35: Die müssen sich selbst für das Instrument eben entscheiden.

00:45:38: und das habt ihr auch gerade erzählt, das konntet ihr also wenn schon mal nicht irgendwie von zu Hause was aufgedrückt wird Du lernst jetzt dies oder ich meine früher waren es ja auch ganz einfach die Möglichkeiten.

00:45:50: wir haben nur dieses Instrument zur Verfügung.

00:45:52: Für anderes ist kein Geld da Wenn man wenig sich für das Instrument entscheidet, dass ist sicherlich der eine Faktor.

00:45:58: Und das zweite ist, man braucht einfach ne gute Lehrerinnen und guten Lehrer die ein Händchen haben, die motivieren.

00:46:05: wenn man da an wem ist wo man merkt es passt nicht Die Chemie stimmt irgendwie nicht Der hat selber keinen Lust am unterrichten dann überträgt sich das natürlich auch nicht auf die Schüler, ne?

00:46:17: Das ist ganz klar.

00:46:18: Ja und es muss halt auch eine Regelmäßigkeit geben, dass man wirklich jede Woche mit denen übt, jede Woche die Termine macht mit denen... Wenn die mal nicht können, dann fällt doch ein Termin mal verschiebt.

00:46:27: Dass es einfach nicht so lange Leerlauf gibt, dass es nicht solange Lücken gibt, klar sind die Ferien dazwischen.

00:46:32: Dann ist es auch immer gut, mal Pause zu haben.

00:46:33: aber ja man merkt nach sechs Wochen Sommerferien fehlt auch wieder was!

00:46:37: Jetzt sind wir an dem Punkt wo ich mit euch nochmal das schöne abschließende Spiel machen möchte.

00:46:43: Das heißt ich nenne jetzt mal Ein Zitat und nennen euch zwei Namen.

00:46:47: Ich hoffe, dass ihr jungen Leute die Leute noch kennt.

00:46:50: Müssen wir mal ausprobieren?

00:46:51: Und hier geht es auch wieder darum mal zu schätzen wer könnte das gesagt haben.

00:46:56: natürlich steht alles wieder in Zusammenhang mit dem Podcast und dem heutigen wo wir gesprochen haben oder was sie vielleicht auch schonmal das Orchester gespielt hat.

00:47:03: ich fange mal an ohne Musik wäre alles nichts.

00:47:06: Mozart oder Sting?

00:47:08: Sting!

00:47:08: Mozart ist nicht mein Fachgebiet.

00:47:12: Ja ich denke auch Sting

00:47:14: Es war Mozart.

00:47:16: Es muss ...

00:47:17: Schade!

00:47:18: Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

00:47:22: War das von Bach oder von Ennio Morricone?

00:47:24: Moment vom Morricon der

00:47:25: Komponist.

00:47:26: Morriconey.

00:47:27: Bach.

00:47:28: Ich hätte auch Bach gesagt.

00:47:29: Ich hatte auch

00:47:29: Morriconi gesagt.

00:47:31: Bach... Musik ist mächtig.

00:47:35: Menschen werden von ihr beeinflusst.

00:47:36: War es Hansz Zimmer oder Beethoven?

00:47:40: Beethoven?

00:47:41: Hans Zimmer.

00:47:44: Gau ich in deinem letzten Podcast schon zu hören?

00:47:47: Wir Menschen sind so gestimpft, dass wir uns nach großartigen Melodien und großartigem Texten sehen.

00:47:51: War das ArtGafankel oder Udo Jürgens?

00:47:53: ArtGaFankel werde ihr jetzt wahrscheinlich nicht kennen...

00:47:56: Deswegen sage ich UdoJürgens!

00:47:57: Ja, ich auch.

00:47:58: Udojürgens ist aber ArtGaffankel.

00:48:03: Die Aufgabe von Filmmusik ist es, Menschen etwas fühlen zu lassen.

00:48:06: Ennio Morricone oder Hans Zimmer?

00:48:08: Morricona.

00:48:11: Ja, schließ mich an.

00:48:13: Jetzt, Morricone!

00:48:14: Hans Zimmern.

00:48:15: Das war ja schon.

00:48:18: Die Musik ist das einzige die mir immer treu geblieben ist.

00:48:22: Sie isst treuer als jeder Hund.

00:48:24: War das Peter Maffay oder Odo Jungs?

00:48:28: Ich hatte auch Peter Maffe

00:48:30: hier drin.

00:48:32: Das ist ja das Ziel des Spiels.

00:48:36: Es war Odo-Jungs... Trotz aller Höhen und Tiefen im Leben positiv zu bleiben, das Publikum zu berühren war immer das Ziel meiner Musik.

00:48:46: War das Phil Collins oder war das von ABBA die Frieda?

00:48:51: Von ABBA... ...Phil Collins!

00:48:53: Ich

00:48:53: hätte auch Phil Collins gesagt.

00:48:55: Phil Collins?

00:48:56: Nee, das war wieder ABBA.

00:48:59: Toll!

00:49:01: Ich habe keine Angst vorm älter werden.

00:49:03: Das ist für die Alten eine Frage, jede Falte in meinem Gesicht ist eine Erzählung aus meinem Leben?

00:49:08: Udo Jürgens oder Peter Maffay?

00:49:09: Udu Jürgens!

00:49:10: Ja, Udo-Jürgens... Nee, Peter Maffeidat.

00:49:13: So viele Falten.

00:49:14: Was sie sagt.

00:49:15: Was Sie sagt.

00:49:15: Da hast du recht

00:49:16: jetzt.

00:49:18: Das funktioniert.

00:49:21: Man findet seinen Platz immer zwischen den Leuten, die man liebt.

00:49:24: Phil Collins oder Billy Joel?

00:49:26: Billy Joel Phil Collins.

00:49:29: Phil Collins Letzter Versuch, Jörg.

00:49:31: Will Collins!

00:49:32: Richtig.

00:49:33: So

00:49:33: ist Will Collins.

00:49:35: Musik kann die Welt verändern?

00:49:37: Beethoven oder Bono?

00:49:38: Mit Bono...

00:49:40: Ja,

00:49:40: ja.

00:49:40: Ja, Beethoven.

00:49:41: Wo war das zu

00:49:42: sein?

00:49:42: Sie haben es beide gesagt.

00:49:45: Ähm...

00:49:47: Platituden.

00:49:50: Aber euch auch nochmal die Frage, weil das hat mir Freunde in der großen Runde auch noch mal gemacht.

00:49:55: Was bedeutet Musik für euch?

00:49:57: Ich denke mal, wir haben das schon ziemlich gesagt.

00:49:58: Am Anfang also im Prinzip Gemeinschaft am Ende auch irgendwo... Also im Prinzip ja ich habe ja auch schon gesagt Musik durch Gemeinschafterleben.

00:50:07: Das ist für mich auch Musik eben ein Punkt wo man Freunde findet, wo man Freunden kennenlernt und am Ende zusammen auf dem Ziel hinarbeitet dann zum Beispiel ein Konzert oder ähnliches.

00:50:18: Ja, ich finde Musik ist einfach also begleitet uns ja immer im Alltag.

00:50:21: Überall hören wir was auch auf dem Weg zur Schule und man hört ja überall Musik und es ist einfach toll dass man auch selber Musik machen kann!

00:50:29: Und das macht eben im Orchester riesigen Spaß.

00:50:32: So wo kann man denn noch mehr erfahren über das Orchester Wemmel?

00:50:35: zu ganz viele Sachen in Juma?

00:50:36: Es gibt eine neue Webseite.

00:50:38: Genau, es gibt ne neue Homepage die ist sie da aktuell mit ganz vielen neuen Inhalten gefüllt, die auch an der Festschrift stehen.

00:50:45: Also die Homepage heißt www.blasorchester-aschendorf.de.

00:50:50: Darüber könnt ihr uns finden.

00:50:51: für alle, die ehemalig waren, realschülerchester.de funktioniert auch noch.

00:50:55: Und Social Media folgen?

00:50:57: Auf jeden Fall!

00:50:58: Können wir uns bei Instagram folgen oder auf Facebook oder gibt es verschiedene?

00:51:03: TikTok haben wir jetzt auch, auch Tiktok haben wir doch.

00:51:06: Dann schalten wir auf TikTok

00:51:07: Super Weiter.

00:51:08: Die Geschichte des Orchesters verfolgen.

00:51:10: Wir gucken mal, ob wir das im fünfzehn Jahren ... Weiß ich nicht.

00:51:13: Ob er da noch zusammensitzt von uns?

00:51:15: Schauen wir mal.

00:51:15: Nein!

00:51:16: Aber es ist ja alle fünf Jahre traditionell dieses schöne Zusammenkommen wieder.

00:51:20: Wir ehemaligen.

00:51:21: Es freut mich sehr, dass ihr das mitgemacht habt.

00:51:23: Unser Podcast wird wieder zu hören sein in einer Musikpassung bei der EMS-Fächtewelle.

00:51:28: In einem Radio Edit.

00:51:29: Das ist am Montag den sechsten, zwanzigsten Zehnten um achtzehn Uhr und auf EMS TV laufen wir wieder in einer vierzwanzigstündigen Schleife.

00:51:39: Vom Mittwochabend an, abends bis in den Donnerstag, kann man diese Folge sehen.

00:51:47: Weitere Informationen findet ihr unter Schonots.

00:51:50: Musik macht Bars, sammelt Erfahrung und Emotionen über die Musik.

00:51:53: Das haben wir heute genügend geteilt.

00:51:56: Denn ihr wisst ja, deine

00:51:58: Augen werden

00:51:58: Ohren machen!

00:52:22: Der Gastgeber ist Ansgar Alas.

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