Folge 11 - Musik von Lucy Landymore & Hans Zimmer

Shownotes

Wir treffen die vielseitige Multi-Percussionistin, Schlagzeugerin und Komponistin Lucy Landymore im Hotel Imperial in Wien. Die Engländerin erzählt Ihre Geschichte und träumt davon die Welt zu bereisen, um die internationale Vielfalt des Percussion kennenzulernen. Erfahrt im Podcast mehr über das Leben von Lucy Landymore und ihrem Manager Dominik Joelsohn, mit dem sie musikalische Projekte leitet und über die Bedeutung von Hans Zimmer für Ihre Musik.

Mehr über Dominik Joelsohn und seine Agentur: www.joelsohn.com

Weitere Informationen zur Veranstaltung am 25.06.025 "Lucy Landymore spielt Hans Zimmer" hier: papenburg-kultur.de

Transkript anzeigen

00:00:46: besonderer Gast heute in unserem Videopodcast Spoiler Alarm Lucy Landymore und am fünfundzwanzigsten sechsten in Parkenburg.

00:00:54: Wir freuen uns auf das Gespräch, we like to talk to you now!

00:00:59: Let's go!

00:01:23: Liebe Zuhörinnen und Zuschauer.

00:01:25: Heute möchten wir euch mit einem herzlichen Servus aus Wien begrüßen, nämlich zu unserer elften Podcastfolge vom Spoiler-Alarm.

00:01:35: Mein Name ist Ansgar Alas und wir haben heute eine besondere Folge an einem ganz besonderen Ort.

00:01:41: Wir sind hier im Hotel Imperial in Wien Die weiteste Reise, die wir sehr gemacht haben und hier waren schon Wagner.

00:01:47: Hier war Wilke, sein Lieblingscafé ist hier unten und da darf natürlich unser Podcast auch nicht in der Reihe fehlen.

00:01:53: also Wir sind ganz besonders stolz das wir heute hier sein müssen.

00:01:55: aber wir haben auch einen ganz tollen Gast bzw eine Gästin.

00:02:00: Sie ist so vielseitig sie spielt so viele Instrumente und komponiert Und hat eine powergeladene Bühnenpräsenz.

00:02:09: Sie wird bezeichnet als eine der vielseitigsten, fesselndsten Percussionistinnen ihrer Generation.

00:02:15: Und es gibt einen schönen Spruch, der über sie gesagt wird... Thank you, dass du bei unserem Podcast dabei bist.

00:02:31: Vielen Dank für die Einladung!

00:02:32: So we will do a little bit in German English... Wir werden immer mal wieder in Deutsch und Englisch den Podcast machen aber Lucy In the beginning We just start.

00:02:44: In dem Anfang sprechen wir immer genau über die Einstiegsfrage über den Ursprung.

00:02:59: Auf deiner Webseite steht, dass du fasziniert warst schon mit zwei Jahren von dem Schlagzeug.

00:03:06: Was ist passiert?

00:03:08: Ja eigentlich sogar noch früher als mit zwei Jahre.

00:03:11: Schon als ich noch im Bauch meiner Mutter war glaube ich, war ich völlig besessen vom Schlagzeug und jedes Mal wenn wir zu einem Gegner meines Vaters gegangen sind, war wie hypnotisiert von den Drums.

00:03:22: Ich habe diese Auftritte geliebt.

00:03:24: Ich hab es geliebts eine Big Band Spielen zu sehen.

00:03:26: in meiner Kindheit war Natürlich viel häufiger dabei als heute, weil ich inzwischen in Wien lebe.

00:03:32: Und meine Mutter ist klassische Flutistin.

00:03:35: Deshalb hatte ich von klein auf beide Einflüsse sogar noch bevor ich sprechen konnte.

00:03:40: Das hat mein Leben und meine späteren Interessen wirklich stark geprägt.

00:03:47: Also hast du immer beim Schlagzeug mitgespielt, wenn die Band gespielt hat?

00:03:51: Es gibt Bilder von mir wie ich meine Hand auf das Knie des Schlagzeugers gelegt habe.

00:03:56: Immer, wenn irgendwo ein Drama war bin ich sofort hingegangen und habe einfach zugeschaut.

00:04:00: Mit siebzehn hast Du bereits Deine ersten Preis gewonnen bei einem BBC Young Musician Competition als beste Percussionistin.

00:04:11: Ja, ich habe den Eindruck, dass gerade das Frank Zappa Stück der Grund war warum ich den Wettbewerb gewonnen habe.

00:04:18: Obwohl meine Eltern gesagt haben bist du sicher, dass du ein Drumset-Stück spielen willst?

00:04:22: Das ist doch ein Klassikwettbewerk!

00:04:25: Aber aus irgendeinem Grund war ich mir absolut sicher.

00:04:27: Dieses Stück hat mich unglaublich fasziniert.

00:04:30: Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich es spielen musste.

00:04:33: Zum Glück war Rive Sammons einer der Juroren des Wettbewerbs und er verstand, was ich wahrscheinlich durchmachen musste um dieses Stück zu lernen.

00:04:41: Aber es ist eben auch ein fantastisches Musikstück – alles ist exakt ausgeschrieben!

00:04:46: Die Hi-Hat läuft konstant durch und hält den Puls, während darüber diese völlig verrückten Rhythmen stattfinden.

00:04:54: Genau das hat mich fasziniert, den stabilen Beat zu halten nur eben für Drumset.

00:05:05: Und Frank Zapper war stark von Varés beeinflusst, es ist also klassische Musik aber eben für Schlagzeug.

00:05:11: und genau das bin auch ich!

00:05:13: Ich liebe es diese beiden Welten zu

00:05:15: verbinden.".

00:05:20: Aber das ist nicht üblich.

00:05:21: So ein Stück für so einen Wettbewerb, oder?

00:05:24: Ja es ist ungewöhnlich aber ich suche gern nach einzigartigen Dingen zum Spielen weil wir alle unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Wege finden sollten uns auszudrücken.

00:05:34: wenn es bereits eine Interpretation eines Stückes gibt die mich vollkommen zufrieden stellt dann habe ich nicht das Gefühl noch etwas eigenes hinzufügen zu können.

00:05:43: deshalb muss sich etwas finden mit dem ich mich selbst ausdrücken kann.

00:05:50: Aber dann hast du angefangen am Royal College of Music und er war da einer deiner Lehrer, oder?

00:05:55: Yes he was one my teachers.

00:05:59: Ja genau!

00:06:01: Und hat eine Menge Erfahrung mit Soundtracks oder mehr als hundertachtzig verschiedene Soundtrack Harry Potter usw.

00:06:08: Hat der dich in die Soundtrackmusik eingeführt?

00:06:15: Indirekt

00:06:15: schon, er hat im Unterricht oft über seine Sessions mit Handzimmer gesprochen und ich dachte immer wow das wäre etwas dass sich anstreben könnte wenn ich das College verlasse.

00:06:25: Und dann passierte es tatsächlich sofort nach meinem Abschluss.

00:06:29: Ich

00:06:29: war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wir hatten gerade unseren jährlichen Percussion Day im College beendet bei dem ich in der Big Band gespielt habe.

00:06:37: ein Mann namens Mike Dorber sah mich spielen und sagte anschließend Hans Zimmer wird seine erste Live-Show im Hammersmith Apollo in London machen und wir brauchen noch Perkationisten.

00:06:47: Kannst du uns Videos und eine Biografie schicken?

00:06:50: Das habe ich gemacht.

00:06:51: Und plötzlich stand ich im Hammersmith Apollo mit Hans Zimmer auf der Bühne.

00:06:56: Pharrell

00:06:56: Williams war auch dabei, und viele andere Leute zu denen ich aufgesehen habe – Ich hatte die ganze Zeit Sterne in den Augen.

00:07:03: Das war ein unglaubliches Erlebnis!

00:07:05: Von dort aus entwickelte sich alles weiter.

00:07:08: Seitdem bin ich auf Tour.

00:07:09: Da warst

00:07:09: du zweiundzwanzig nicht

00:07:11: wahr?!

00:07:14: War ich wirklich in den Jahr zweiundzwanzig?

00:07:17: Nein, nein.

00:07:18: Du kennst mich offenbar besser als ich mich selbst.

00:07:20: Ich habe natürlich etwas recherchiert.

00:07:24: Großartig!

00:07:25: Du warst so jung und dann gleich sowas.

00:07:27: Ich schätze dass du aufgericht warst mit all diesen Leuten zu arbeiten aber sie haben dich von Anfang an akzeptiert.

00:07:38: In mir war einfach eine riesige Begeisterung.

00:07:40: Heute ist das natürlich völlig normal, nein Spaß beiseite!

00:07:44: Es war wirklich wunderschön und total augenöffnend jedes Jahr Teil dieser Tour und dieser riesigen Produktion zu sein.

00:07:51: Das hat mich in so viele Richtungen beeinflusst über die wir wahrscheinlich gleich noch sprechen werden.

00:07:59: Wie

00:08:01: viele Turninen hast du gemacht?

00:08:03: Da hast du angefangen und dann noch viele Turnien gemacht.

00:08:07: Bist du dann bei The World of Hans Zimmer als Hauptböcker-Schonestin dabei warst?

00:08:11: Ja, The World of

00:08:13: Hans Zimmer begann in den letzten Jahren.

00:08:16: Seitdem gab es mindestens eine Tour pro Jahr, manchmal sogar zwei.

00:08:21: Wie viele Instrumente spielst

00:08:23: du?

00:08:24: Keine Ahnung!

00:08:25: Ich habe nie gezählt.

00:08:26: Wenn man einfach Percussion sagt dann ist das vielleicht nur eins aber innerhalb der Percussion sollte man versuchen möglichst viel zu lernen damit es einen Kreativ beeinflusst

00:08:39: Und du hast ein paar Studien durchgeführt.

00:08:41: Du hast in Kuba und Rio studiert, was ist da passiert?

00:08:46: Ich denke

00:08:48: das erste Mal war ich im Jahr zwei Tausend vierzehn in Rio.

00:08:51: Es war fantastisch!

00:08:52: Ich habe Samba gelernt, Maracatu, Pagode und viele andere brasilianische Stile.

00:08:58: Dort lernt man alles nach Gehör.

00:09:00: Das ist eine völlig andere Art zu lernen.

00:09:02: In vielen folkloristischen Traditionen auf der Welt wird Musik nicht langsam geübt.

00:09:07: Man lernt sie direkt im Originaltempo, ich musste in meinem Kopf also eine ganz neue Art des Lernens finden.

00:09:20: Brasilien ist das Land des Improvisierens und Brasilien isst beeinflusst von soviel verschiedenen Kulturen und Musik.

00:09:27: Das hab' ich auch gelernt als ich den Film Bach in Brazil gemacht habe bei dem wir Musik von Bach mit all den Klängen und natürlich den percussion Instrument neu gemischt haben.

00:09:37: Hast du da ein Lieblingsinstrument?

00:09:47: Ich liebe die Repinike, weil sie das Solo-Instrument ist!

00:09:52: Man lernt diese komplexen Grooves und improvisiert dann darüber – das gefällt mir.

00:09:57: Gibt es eine Anekdote aus Brasilien?

00:09:59: Oh

00:10:03: ja, viele großartige Parties.

00:10:05: Ja ich weiß quasi, da sind die besten wenn es um Party machen

00:10:08: geht.

00:10:09: Ich

00:10:09: erinnere mich noch an meinen ersten Tag in Brasilien.

00:10:12: Wir sind aus dem Flugzeug gestiegen und direkt auf eine Party gegangen.

00:10:16: Die ganze Nacht dauerte Samba, tanzen alles

00:10:20: Das ist ein guter Anfang.

00:10:26: In Cuba habe ich mit Chankito gelernt, dem legendären Timbalespieler der den Stil Songo entwickelt hat.

00:10:33: Er spielte bei Los Van Van.

00:10:35: Jeder kennt Bruno Vista Social Club, aber Los Van Van sind ebenfalls absolute Legenden.

00:10:41: Ich hatte jeden Tag mindestens zwei Stunden intensiven Unterricht bei ihm.

00:10:46: Er zeigte mir ständig seine eigenen Rhythmen und ließ mich alles wiederholen

00:10:50: – natürlich

00:10:51: im Originaltempo.

00:10:53: Langsamer spielen durfte ich nie!

00:10:55: Ich musste einfach irgendwie mithalten.

00:10:58: Das hat mein Gehirn wirklich

00:10:59: herausgefordert.".

00:11:01: Ich habe es geliebt.

00:11:02: Er war unglaublich streng.

00:11:04: Sein berühmtester Satz ist einfach, nein!

00:11:08: Das sagt er zu jedem.

00:11:09: Selbst zu Dave Weckel sagte er einmal nach einem unglaublichen Fill nur Nein.

00:11:14: Falsch.

00:11:17: Hast du all diese Instrumente Zuhause?

00:11:22: Die meisten davon schon.

00:11:24: Meine

00:11:24: Percussion hat mich sehr unterstützt.

00:11:26: Ich hab ihre Instrumenten schon lange benutzt Und seit zwei Tausend vierzehn habe ich ein offizielles Endorsement.

00:11:33: Darüber war ich unglaublich glücklich, weil sie wirklich hochwertige und robuste Instrumente bauen.

00:11:40: Dadurch konnte ich mehr Instrumnte bekommen – kubanische, brasilianische tolle Drums und fantastische Becken.

00:11:48: Ohne diese Unterstützung hätte ich viel weniger!

00:11:53: Es

00:11:54: gibt es noch andere Länder, zu denen du reisen möchtest um etwas Neues auszuprobieren oder dich inspirieren zu lassen?

00:12:01: Darüber

00:12:01: denke ich oft nach.

00:12:03: Ja... Ich möchte alles wissen!

00:12:05: Da kommt mir der Satz in den Kopf Je mehr Du weißt, desto weniger weißt Du.

00:12:10: Ich möchte mich auf die Dinge konzentrieren, die ich weiß.

00:12:13: Nach dem College wollte ich alles wissen.

00:12:15: Wollte in so viele Länder wie möglich reisen und deren Stile lernen... ...und kam dann irgendwann zu dem Punkt an dem ich dachte, oh Gott!

00:12:30: Aber du hast jetzt kein Land, bei dem du sagst das ist das nächste Land wo ich etwas Zeit verbringen und etwas Neues ausprobieren möchte?

00:12:37: Japan.

00:12:42: Jetzt

00:12:42: weiß ich ein bisschen über Kuba und Brasilien Aber ich würde nie sagen, dass ich viel weiß.

00:12:48: Denn je mehr man lernt, desto mehr merkt man wie wenig man weiß.

00:12:52: Jetzt möchte ich unbedingt mehr über Taikotrommeln lernen.

00:12:56: Diese Technik ist unglaublich präzise und die Art, wie sie ihre gesamte Körperenergie in den Schlag übertragen, ist

00:13:03: faszinierend.".

00:13:05: Das möchte ich unbedingt lernen.

00:13:07: Ich fahre im Dezember dorthin,

00:13:20: ich bin beeindruckt, wenn man dafür so viel Kraft braucht und deine Arme sehen jetzt nicht so riesig aus!

00:13:31: Ich trainiere tatsächlich viel.

00:13:33: Ich glaube, fast jeder Musiker hatte schon einmal Verletzungen.

00:13:37: Wenn man sich nicht kümmert und sich nicht dehnt oder trainiert, verletzt man sich irgendwann.

00:13:43: Deshalb mache ich jede Woche Sport, Radio-, Krafttraining- und Mobilitätstraining um meinen Üben zu unterstützen.

00:13:51: Es ist wirklich körperlich extrem anstrengend.

00:13:55: Eigentlich ist es

00:13:58: ein Sport!

00:14:06: Woher nimmst du die Energie?

00:14:08: Gibt dir Musik, die Du brauchst um sie wieder in die Musik zu stecken?

00:14:18: Gute Frage.

00:14:19: Jede Woche muss ich mein Gleichgewicht neu finden und entscheiden, wie ich meine Energie einteile.

00:14:25: Das ist nicht leicht aber ich schaffe es!

00:14:30: Aber

00:14:32: du machst ja auch noch ganz andere Musik mit deinem Vibraphon.

00:14:35: Ist das eines deiner Lieblingsinstrumente?

00:14:39: Schwer zu sagen, im Moment konzentriert sich mein Leben stark auf das Vibrafon.

00:14:49: Letztes Jahr lag der Fokus mehr auf dem Drumset.

00:14:54: Ich muss mich immer zeitweise auf bestimmte Dinge konzentrierend weil man nicht alles gleichzeitig machen kann.

00:15:01: Man muss einfach jede Woche ein bisschen spielen, damit man in Übung bleibt.

00:15:05: Letztes Jahr habe ich mich sehr aufs Drumset fokussiert und darauf neue Stücke zu schreiben und hab das Vibraphone nun ein bisschen gespielt aber ich liebe es heilende Musik zu komponieren.

00:15:17: Darauf wollte ich hinaus.

00:15:19: Das habe ich gespürt!

00:15:21: Erzähl uns ein bisschen darüber, wie du auf die Idee gekommen bist heilende Musik zu machen?

00:15:25: Ich dachte ja auch dass du vielleicht nach Bali oder so gehen willst da jeder natürlich Bali mit Yoga verbindet.

00:15:33: Es gibt

00:15:33: so viele Dinge zu entdecken und ich hab daran gedacht.

00:15:37: also dieses Jahr fahre ich nach Japan und nächstes Jahr oder danach muss sich dringend reisen und mehr heilnde Musik studieren.

00:15:44: Heilende Klangschalen die vibrieren in Frequenzen.

00:15:59: Das

00:16:00: entstand eigentlich ganz natürlich, eine Freundin von mir leidet am Elastanlos-Syndrom.

00:16:04: Sie muss jeden Tag Yoga machen damit ihre Durchblutung funktioniert.

00:16:08: Sie fragte mich ganz beiläufig Kannst du mir ein Musikstück schreiben?

00:16:15: Also schrieb ich Golden Meadows.

00:16:17: Das Stück wird auch am fünfundzwanzigsten Juni aufgeführt,

00:16:25: es

00:16:25: ist dem Elastanlos-Syndrom gewidmet und tatsächlich wegte die Musik sehr stark auf Menschen.

00:16:36: Dann hatte ich eine andere Freundin mit starken Zwangsstörungen.

00:16:40: Ich bin extrem stolz auf sie, da sie es geschafft hat das hinter sich zu lassen.

00:16:44: Das ist einer der schwersten Krankheiten.

00:16:46: um darüber hinwegzukommen Sie hat es geschafft.

00:16:48: Für sie schrieb ich das Stück Safe Plays.

00:16:51: Ich versuchte darin keine klaren rhythmischen Muster zu verwenden damit es sich möglichst sicher und fließend anfühlt.

00:16:58: Diese ersten Stücke entstanden rein intuitiv.

00:17:02: Danach begann ich intensiver zu erforschen, wie Klangtherapie, Musiktherapy und Vibrationsfrequenzen funktionieren.

00:17:09: Ich habe noch Freunde die Krankheiten und Ängste haben, die ihr Zuhause-Gefühl verloren haben.

00:17:14: Das nennt man kulturelle Trennung auch mit Schlafstörungen.

00:17:18: Und nach all diese Stücken, die ich ganz aus Intuition geschrieben habe, fing ich an hier mehr nachzuforschen.

00:17:25: Wie haben Menschen vibrierende Therapien genutzt?

00:17:28: Wie ist das im Vergleich zu Musiktherapie oder Klangtherapies?

00:17:32: Das sind alles verschiedene Dinge.

00:17:36: Kennst du Vera Brandes?

00:17:38: Sie hat das berühmte Keith Jarrett-Konzert organisiert.

00:17:40: Ich weiß nicht, ob du den deutschen Film Köln-Firmundsiebzig gesehen hast!

00:17:44: Ja,

00:17:46: ich

00:17:46: saß erst kürzlich mit Vera zusammen und sie erzählte mir, dass sie aufgrund einer Verletzung sich mit Musik als Medizin beschäftigt hat.

00:17:53: Sie hatte eine Menge recherchiert und erzählt mir, da Mozart einen Intelligent

00:18:00: macht.".

00:18:05: Weißt

00:18:06: du, wer Menschen meiner Meinung nach intelligenter macht?

00:18:09: Michael Brecker.

00:18:10: Den kann ich gerade nicht zuordnen!

00:18:23: Ich habe darüber nachgedacht, ich bin mit seiner Musik aufgewachsen und wann immer ich Musik schreibe lande ich bei komplizierten Taktarten und Rhythmen.

00:18:39: Vielleicht macht Mozart nicht direkt intelligenter, aber wenn man Michael Brecker oder Pat Methini hört trainiert das vielleicht einen anderen Teil des Gehirns.

00:18:53: Unsere Zuschauer wissen ja dass wir jetzt immer zu genau dem Moment kommen wo wir unser Entweder-Oder Spiel machen um eben unseren Gast noch näher kennenzulernen.

00:19:04: Du bist dafür bereit?

00:19:06: Nein,

00:19:08: natürlich bin ich darauf nicht vorbereitet.

00:19:10: Es ist eine recht lustige Sache!

00:19:12: Gib einfach eine schnelle Antwort ob du dich für das eine oder das andere entscheidest.

00:19:16: Los geht's!

00:19:18: Klassische Musik oder Filmmusik?

00:19:24: Ja, das ist nicht das Ende der Welt.

00:19:26: Bach or Rachmaninov

00:19:29: Rachmaninoff.

00:19:31: Naturklänge oder künstliche

00:19:34: Klinge?

00:19:35: Vibraphon oder Schlagzeug?

00:19:40: Improbisieren und komponieren.

00:19:47: Komponiert und arrangiert.

00:19:57: Solo or with orchestra?

00:20:00: Konzertsal oder Festivalbühne, Concert Hall of Festival Arena.

00:20:05: Emotion

00:20:05: und Präzision.

00:20:08: Musik für eine emotionale Szene oder eine Action-Szene.

00:20:14: Emotional Music for the action scene.

00:20:16: Emotionale Musik

00:20:16: für die Action-Scene.

00:20:17: Perfektanzer!

00:20:19: Interstellar oder Inception?

00:20:21: Oh stop it!

00:20:25: Musik auf Man of Steel oder Dark Knight?

00:20:29: Soundtrack ohne Film, oder Film ohne Soundtrack?

00:20:34: Soundtrack

00:20:34: ohne Film.

00:20:36: Musik hören oder Playing Drums?

00:20:40: Rio aus Singapur.

00:20:44: London or Vienna!

00:20:45: Oh, well I chose Vienna didn't i. Ich habe

00:20:49: Wien gewählt oder?

00:20:50: Okay so that's all already either.

00:20:54: or Das war wie gesagt jetzt unser kleines Spielchen.

00:20:57: Und jetzt ist immer der Part, wo wir nochmal genau drauf eingehen.

00:21:00: was findet für ein Event in Papenburg statt?

00:21:04: Du hast mit vielen Künstlern gearbeitet Wie Steve Copeland Andrea Bocelli oder Alexei Ingudismann.

00:21:10: Ich denke wir sprechen noch über einige Projekte und du hast mit vielen Orchester gespielt wie dem Beethovenorchester Bonn Der NDR Radiophalharmonie der tschechischen Philharmonien usw.

00:21:20: und nun in PapENBURG hören.

00:21:25: Wie kam es dazu?

00:21:29: Nun, mein Manager Dominic Jotzen hat mir sehr geholfen.

00:21:32: Wir haben über verschiedene Möglichkeiten gesprochen

00:21:34: wie wir

00:21:34: diese Vision umsetzen können.

00:21:36: Es ging darum Musik von Hans Zimmer gemeinsam mit meinen eigenen Kompositionen in ein Konzert zu integrieren weil Hans Zimmer so ein großer Teil meines Lebens geworden ist und deshalb haben wir überlegt ob ein großes Orchester oder eher ein Streichorchester sinnvoll wäre.

00:21:54: ist

00:21:54: nun das

00:21:55: erste

00:21:55: Konzert.

00:21:57: Die Premiere,

00:21:58: hier passiert es zum ersten Mal.

00:22:00: Ich finde es unglaublich passend die Arrangements von Hans Zimmer's Musik zusammen mit meinen eigenen Kompositionen in einem Konzern zu präsentieren wegen des großen Einflusses den er auf mich hatte.

00:22:11: Er war ein riesiger Teil meines Lebens.

00:22:13: jedes Jahr hatte ich irgendwie mit ihm zu tun

00:22:15: und ich habe

00:22:16: unglaublich viel daraus gelernt in Arenen zu spielen.

00:22:19: Außerdem hat mich immer fasziniert, wie diese riesigen Arena-Publikumsmengen im Grunde dazu gebracht werden, klassische Musik zu hören.

00:22:27: Denn ich finde wirklich, dass Hans klassischeMusik schreibt.

00:22:30: Manchmal schreibt er natürlich große Themen für ein breites Publikum aber eigentlich liebt er klassische Musik zu Teams und ich möchte seine wunderschöne Musik in einem klassischen Rahmen und vor einem klassischem Publikuum präsentieren.

00:22:45: Wir sind sehr geehrt, Papenburg!

00:22:48: ist ja Premierenort dieses wunderbaren Konzerts am fünfundzwanzigsten sechsten im Rahmen der gezeiten Konzerte.

00:22:55: Wir freuen uns da sehr drauf.

00:22:57: für unseren zweiten Gast dazu und was ihn gerade schon erwähnt, wir freuen uns jetzt deinen Manager näher kennen zu lernen.

00:23:03: Er sagt selber von sich er sei unmusikalisch vertritt aber zunehmend großartige Künstler und entwickelt unglaublich kreative Projekte um die Kunst wieder an die Menschen zu bringen.

00:23:12: also grade seine Agentur versucht immer wieder mit neuen Sachen, neun Ideen.

00:23:17: Ich bin ganz froh, dass er hiermit aufs Sofa gestiegen ist!

00:23:20: Vielen Dank, Dominik Joelsson.

00:23:22: Danke, danke, dass du nach Wien gekommen bist und dass ich hier sein darf.

00:23:26: Ja, du

00:23:26: hast das ja herorganisiert, dass wir in diesem großartigen Ort auch sein dürfen... Und wie habt ihr euch denn kennengelernt?

00:23:31: Das ist erstmal meine erste Frage.

00:23:32: Sehr gute Frage.

00:23:34: Wir sind tatsächlich schon lange her.

00:23:37: Ich glaube, es war wirklich die erste Tour, die du mit Hans gemacht hast.

00:23:40: Und zwar waren das zwanzig davon.

00:23:44: über zehn Jahre fast her, oder?

00:23:46: Über zehn Jahre.

00:23:47: Ja, da war sie dann in Wien und wir haben durch einen gemeinsamen Freund auch ins Gespräch gekommen.

00:23:52: Und über die Jahre ist Lucy öfters und öfter sind ... In Wien gewesen!

00:23:58: Ich hab sie natürlich verfolgt was sie für tolle Projekte macht.

00:24:02: Auch auf der einen Seite mit Hans auf Tour aber auf der anderen Seite auch ich aus Solo-Projekten.

00:24:07: Das ist ja natürlich fantastisch für mich wie du gesagt hast das sehr unmusikalischen diese Energie dann auch zu spüren.

00:24:14: Da ist es eher, wo ich reinkomme und das wertschätzen kann wie du diese tolle Musik zusammen mit der Energie harmoniert auf der Bühne siehst, da geht meine Augen auf und da verliebe ich mich in solche Projekte.

00:24:30: Aber das Unmusikalisch habe ich nicht gesagt!

00:24:32: Das hast Du selber im Interviews über Dich gesagt.

00:24:36: Du hast ja eigentlich vorher Architektur studiert und bist dann da reingerutscht?

00:24:42: Genau, da bin ich ... hab in Wien Architektur studiert und habe in meiner Zeit hier zwei Musiker kennengelernt mit denen ich es über Jahre gearbeitet hat.

00:24:52: Ich gute Spannenschuh, den auch Lucy jahrelang auf Tour war als Principal Percussionist und als Soloist auf der Bühne war und eben auch mit den größten Orchester in der Welt gespielt hat.

00:25:05: Und durch diese Musiker bin ich eben in die Welt reingekommen.

00:25:08: Die klassische Musik mit Comedy verbinden mehrere Zugänge zu klassischer Musik und das war letztendlich mein Zugang.

00:25:18: Lucy, ihr macht Projekte zusammen?

00:25:21: Richtig!

00:25:21: Magst du dazu oder möchtest du davon noch erzählen?

00:25:24: Yes we've had some other projects.

00:25:26: Ja wir hatten neben Igudesmann und Ju auch andere Projekten.

00:25:31: eines davon heißt Mambo Jumbo dass wir gemeinsam mit Yu Horiyuchi entwickelt haben.

00:25:37: Das Projekt besteht aus zwei Gravieren, Percussion und Violine.

00:25:41: Wir haben dieses Projekt wirklich geliebt aber leider haben sich Igu Desman und Ju offiziell zurückgezogen also eigentlich nicht ganz.

00:25:49: die beiden als Duo schon Aber einzeln arbeiten sie weiterhin.

00:25:52: Deshalb können Alexei und ich unser Duo-Projekt Chill and Thrill weiter hin machen.

00:25:58: Alexei & Ich spielen dort zusammen Und wir haben zwei kommende Konzerte Eines am Zweiundzwanzigsten Mai.

00:26:06: Ich liebe dieses Projekt, weil wir dort unsere eigenen Kompositionen spielen können.

00:26:12: Und er ebenfalls.

00:26:15: So können wir diese Duo-Stücke aufhören.

00:26:17: Natürlich sind auch einige Arrangements von Hans Zimmer dabei, weil Alexei jahrelang für Hans aufgenommen hat

00:26:23: Und ihr habt einige besondere Aufnahmen gemacht?

00:26:25: Verschiedene Versionen von Hanszimmerstücken.

00:26:27: Ja

00:26:28: Tatsächlich haben wir uns auf einer Hanszimmertour kennengelernt Und

00:26:32: für diese Dokumentation habt ihr verschiedene Sounds von Hans Zimmers Stücken gemacht oder?

00:26:39: War das das YouTube Video zu Rachmaninoff?

00:26:45: Sie haben so viele Sachen in der Vergangenheit gemacht.

00:26:47: Also fehlt mir manchmal auch die Überblickung.

00:26:50: gerade im Zusammenhang mit Hans Zimmer, wo Alex Say seit über zwanzig Jahren mit ihm zusammen komponiert hat und Lucy auch seit über zehn Jahren mit dem Projekt gemacht entstehen so viele tolle Sachen über die Jahre, dass man da echt ... bei so kreativen Menschen wie Lucy und Alexei.

00:27:10: Und Yankee Choo, die auch alle in Wien auch leben.

00:27:14: Da einfach diese Energie hier, die man hat, diese kreative Energie wo was Neues entsteht.

00:27:19: Wo Lucy dann nicht nur normales Repertoire spielt sondern auch sagt ich will meine eigenen Sache machen.

00:27:24: Ich möchte selber komponieren natürlich mit den Einflüssen, glaube ich, die sie halt dann gesammelt hat über die jahre auf Reisen mit Hans Zimmer, dieser Ausdurchschnitt.

00:27:33: Alex Seyder ausdurchschmitt der Stadt Wien wie man da ja wenn man durch die Stadt geht das ist wie ein Museum.

00:27:38: ich glaube da wird man automatisch inspiriert.

00:27:40: und nicht umsonst sind die größten Komponisten der Welt in Wien gelebt damals und ich glaub dass es kein Zufall ist dann sicher auch die tollen Leute zweiter hier sammeln und das du sie sich entschieden hat in Wyn zu leben und und ihr musikalisches Leben und ihre Karriere weiterzuentwickeln und hier auch dann die tollsten Werke komponieren wird.

00:28:01: Du

00:28:02: hast auf deiner Webseite stehen von der Agentur, Classical Music Re-Invented.

00:28:07: Du hast gerade die ganzen Klassiker angesprochen oder kleine klassische Musik?

00:28:10: Lucy, du kommst aus der Klassischen Musik.

00:28:13: Und so, talked about re-invention of classical music.

00:28:17: Wie wollt ihr die klassischen Musik neu erfinden?

00:28:19: Wie wollte vielleicht gerade eine andere oder junge Publikum damit ansprechen?

00:28:24: Ich fange einfach an und du machst weiter.

00:28:28: Das ist eine gute Art, miteinander zu arbeiten!

00:28:32: Ich glaube Domi und ich sind über all die Jahre Freunde geblieben weil wir ein gemeinsames Interesse an Konzerten haben genauso wie Alexei und Jungi.

00:28:42: der Grund warum sie tun was sie tun ist dass wir in der klassischen Konzertwelt ein wenig fest gefahren sind In der art wie wir klassische Konzerte erleben auf harten Holzstühlen ohne Polster, das Licht bleibt während des ganzen Konzerts gleich.

00:28:58: Keine anderen Sinne werden angesprochen.

00:29:01: Die Streichersitzen alle nach innen gerichtet man hat keinen Blickkontakt und oft wird immer wieder dasselbe Repertoire gespielt.

00:29:08: Und wir fragen uns wie können wir all diese kleinen Dinge verändern die uns leicht irritieren?

00:29:14: Auch

00:29:14: die Kleidung!

00:29:16: Immer nur schwarz Viele kleine Elemente, bei denen wir denken

00:29:20: vielleicht

00:29:20: gibt es eine andere Möglichkeit.

00:29:23: Und Domi denkt genauso wie können wir klassische Musik neu erfinden?

00:29:28: Jetzt versuchen wir verschiedene Wege zu finden und auszuprobieren aber es ist ein Prozess.

00:29:34: Es

00:29:34: ist wichtig dass wir selbst wirklich an das glauben was wir tun.

00:29:38: Es muss natürlich wirken.

00:29:40: Deshalb suche ich immer nach Menschen, mit denen ich arbeiten kann und bei denen dieser Wunsch nach Veränderung ebenfalls ganz natürlich vorhanden

00:29:51: ist.

00:29:51: Ich

00:29:52: würde mich hundertprozent zustimmen und ich glaube das sind auch diese Leute mit dem wir uns umgeben haben die oftmals neue Formate kreiert haben.

00:30:02: Und jetzt sehen wir natürlich auch diese Problematik.

00:30:06: Das Publikum wird nicht jünger.

00:30:09: Leute, die vielleicht nicht ins klassische Konzert gehen, die aber das lieben würden.

00:30:14: Und so wie ich zum Beispiel der auch sehr spät mit der Klassik eigentlich in Kontakt gekommen ist und mittlerweile Kopfhörerinnen und Torjax neunter Symphonie dann durch die Stadt gehe und freue mich.

00:30:27: Aber früher hätte ich das nie gemacht.

00:30:28: Aber es geht darum den Einstieg für Leute zu finden.

00:30:31: Wie kann man die Musik auch ein bisschen anders erfahren?

00:30:34: Und eben nicht dieses Neunzig Minuten Frontalbeschallung.

00:30:39: auch ein bisschen überlegen, was gibt's mehr?

00:30:42: Auch von den Musikern her.

00:30:43: Wie können die Musiker anders Programm gestalten?

00:30:46: Sie können vielleicht zwischen dem Konzert mal reden so wie Lucy auch machen wird in Papenburg wo sie zwischen den Stücken auch erzählen wird wieso Hans Zimmer diese Musik dann auch komponiert hat.

00:30:56: und auf ihre Art und Weise werden die Leute etwas mehr mitnehmen als nur diese Filmmusik.

00:31:01: Und ich glaube die Leute sind auch bereit offen zu sein besser gesagt für neue Formate.

00:31:08: Manchmal wissen sie es noch nicht, aber ich glaube wenn Sie da sind dann ist die Begeistung auf jeden Fall da.

00:31:14: Aber wir sind natürlich wie Lucy gesagt hat ein Prozess.

00:31:17: Wir arbeiten daran und haben verschiedene Formate auch hier in Wien entwickelt wo man sich vielleicht frei bewegen kann in den Räumen Und ich glaube da gibt's Möglichkeiten auch verschiedenes Sinne anzusprechen.

00:31:29: so wie Lucy gerade gesagt hatte

00:31:31: Ja das wollte ich dich nochmal darauf folgen oder euch beide weil du warst ja auch dabei bei Symphony of Senses Das war jetzt ja am fünfundzwanzigsten April hier das erste Mal.

00:31:39: Es soll ja mehrfach gemacht werden, magst du oder mögt ihr uns kurz davon erzählen?

00:31:43: Oder wie ihr da genau das was ihr gerade beschrieben habt... Was war die Idee und was habt ihr daraus gemacht?

00:31:49: Ja ich als Manager der über die Jahre viele, viele tolle Musiker um sich geschadet würde ich jetzt vielleicht gar nicht sagen sondern einfach dieses Netzwerk aufgebaut hat und Musiker wo ich selber inspiriert bin als Nicht-Musiker zusammenzubringen und einem Ort auch zu überlegen, was können wir in Addition machen.

00:32:13: Zu anderen klassischen Konzerten die sowieso hier in Wien stattfinden, wo wir auch keine Konkurrenz sein wollen.

00:32:18: Wir wollen nur eine Erweiterung geben um neuen Publikum die Chance zu ergeben so etwas zu erleben.

00:32:24: Und dann haben wir gesagt, wir bringen klassische Musik aber auch mit anderen Musik-Genres zusammen, auch mit Popmusik, mit elektronischer Musik.

00:32:33: Wir hatten dann insgesamt acht Music Acts, die in verschiedenen Räumen hintereinander ihren dreißig Minuten Konzert gespielt haben.

00:32:45: Und zwischen den Konzerten gab es dann die Möglichkeit sich auch frei zu bewegen oder auch während den Stücken.

00:32:53: Lucy zum Beispiel hat angefangen an einem Saal und wurde dann auf einem ... vielleicht kannst du sagen was passiert ist?

00:33:00: Das hier war etwas, das ich noch nie zuvor gemacht habe.

00:33:03: Es war Dommys Idee – obwohl er kein Musiker ist!

00:33:06: Ich bin immer wieder erstaunt über seine Ideen Aber er hat so viel gesehen.

00:33:10: Er war bei all diesen Konzerten dabei und hat uns ständig begleitet.

00:33:14: Eigentlich ist er deshalb die perfekte Person um neue Ideen vorzuschlagen.

00:33:19: Sie haben eine fahrbare Plattform gebaut Groß genug für mich und das Vibraphon.

00:33:24: Zum Glück habe in letzter Zeit mein Gleichgewicht trainiert Denn ich musste gleichzeitig spielen und balancieren.

00:33:30: Beim Vibraphon steht man ohnehin schon halb auf einem Bein wegen des Pedals.

00:33:34: Niemand hat bisher eine bequemere Spielweise erfunden, also stand ich auf einen Bein, spielte – und gleichzeitig wurde ich in den nächsten Raum geschoben.

00:33:44: Beim ersten Mal musste ich so lachen!

00:33:46: Ich musste dieses ganze Kichern erst los werden, weil ich während der eigentlichen Aufführung ein unglaublich sensibles Interstellar-Arrangement gespielt

00:33:54: habe.".

00:33:55: Ich musste also gleichzeitig fokussiert bleiben und balancieren, während ich bewegt wurde.

00:34:00: Aber ich glaube es war unglaublich wirkungsvoll!

00:34:04: Ich habe es geliebt.

00:34:05: Ich finde die Idee fantastisch das Publikum von Raum zu Raum zu bewegen.

00:34:10: Dadurch werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen.

00:34:14: Neue Räume, neue Perspektiven, Musik die sich beim Gehen weiterentwickelt und ich glaube wirklich dass wir Musiker mehr auf Nichtmusiker hören sollten.

00:34:24: Für wen spielen wir denn?

00:34:26: nicht nur für Musiker.

00:34:28: Ich denke sogar das Nicht-Musiker oft die wertvollsten Meinungen haben.

00:34:32: Wenn unsere Musik bei ihnen nicht ankommt dann haben wir unser Ziel verfehlt.

00:34:37: Deshalb schätze ich Dommys Meinung sehr, auch wenn er mittlerweile schon zu viel Ahnung

00:34:42: hat.

00:34:43: Ich höre mir seine Ideen immer gerne

00:34:45: an.".

00:34:47: Das

00:34:48: ist perfekt!

00:34:48: Dass du das so sagst?

00:34:50: Natürlich!

00:34:51: Du hast

00:34:51: Recht!".

00:35:06: dass man auch Visuals mit rein nimmt, mit Licht arbeitet.

00:35:10: Verschiedene Instrumente zusammenbringen, wo man sagt funktioniert das?

00:35:14: Während den Konzerten gab es zum Beispiel bei diesem Event jetzt Wine-Tasting.

00:35:18: Es gab Essenstasting, es gab Eiscreme, die Leute probieren konnten, wo die Leute ein bisschen miteinander ins Gespräch kommen können.

00:35:25: weil ich glaube auch dieser Austausch ist wichtig, dass sich Leute aus verschiedenen Gesellschaftsschichten treffen und Musiker mit Nichtmusikern.

00:35:33: Auch du, sie war dann das ganze Event auch da und hat mit anderen Musikern gesprochen.

00:35:37: Und ich glaube dieser Austausch, dass man sich auf Augenhöhe begegnet ist einfach so wichtig um diese Barrieren abzubauen.

00:35:43: Und jungen Leuten auch zu zeigen hey klassische Musik ist nicht nur für die alten Leute!

00:35:49: Und auch ein großes Highlight war wird am Ende von diesem Event werden einen Elektronik-DJ aus Estland war sie da eine DJ'n und bei diesem DJ Set haben zwei achtzigjährige Damen zum Schluss haben sie geraivt, die haben getanzt.

00:36:03: Weil durch den ganzen Abend, durch diese Stimulation im Kopf auch... ...durch die klassische Musik, durch die verschiedenen Sachen, die passiert sind,... ...haben die so eine Energie gehabt in sich und die wollten einfach tanzen!

00:36:15: Und es war auch ein Zeichen ist funktioniert.

00:36:17: Auch die junge Leute fanden die Klasse gut.

00:36:20: Die ältere Leute fand musikrichtung gut, die sie noch nie davor vielleicht die Berührung hatten.

00:36:25: Und ich finde das ist die Magie von Musik, egal welches Musikschore du kannst, dass einfach alles Alles hat seine Daseitsberechtigung und du kannst es einfach genießen.

00:36:34: Ich habe dir ein Geschenk mitgebracht, weil der Dominik heute Geburtstag hat.

00:36:39: Und ich hab das mal als Einleitung genommen, woher genau das was ihr schreibt?

00:36:43: Wie kann man junge Leute unserer Reihe versuchen?

00:36:45: wir auch immer wieder mit anderen Sachen und deswegen habe ich dir ein T-Shirt von unserem Projekt mitgemacht, Klassik versus Pop!

00:36:54: wo wir genau das versuchen, jung und alt zusammenzubringen.

00:36:58: Two different sounds like classic part and the pop-part.

00:37:01: der Abend entwickelt sich zwischen sechs verschiedenen Gruppen usw.

00:37:05: Und in den sechs Gruppen ist es so dass wir unterschiedliche Gruppen haben, dass wir sehr klassisch anfangen und am Ende bei Electropop Rock oder was auch immer sind.

00:37:12: und das sind alles Studenten von mehreren Musikhochschulen.

00:37:16: Wir haben bis zu letzten mal glaube ich drei zu fünf Zündationen auf der Bühne und die dann ein unterschiedliches Konzert machen Touren mit denen auch und so weiter.

00:37:24: Und deswegen liebe ich ja eure Projekte und Ideen, weil das genau die Sache ist wie wir immer wieder versuchen sollten, genau an ein neues Publikum und anderes Publikums mit ranzukommen aber auch die alten mitzunehmen sei es alte PublikUM nicht die Alten sondern das alte Publikum mitzunimmt.

00:37:38: Darum geht's glaub' ich auch und ich sehe gerade Vol.Six.

00:37:41: also ihr habt es wirklich schon damals

00:37:42: gemacht Wir sind schon weiter

00:37:45: Und dann freu ich mich auch, ein bisschen zu lernen wie ihr das umgesetzt habt.

00:37:47: Da werd' ich mir das noch mal ganz genau anschauen.

00:37:49: Ihr seid

00:37:49: natürlich herzlich eingeladen bei Classic vs Pop als Gäste einfach zu kommen und so weiter.

00:37:54: also wir entwickeln das ja auch immer weiter aber... Das schaffen wir alles gar nicht!

00:37:57: In unserem Podcast gibt es so viele Sachen ist es so spannend mit euch aber wir kommen ja gar nicht rum.

00:38:02: Aber weil du ja Geburtstag hast wollen wir natürlich auch eine Geburtstorte haben wir hier eine ganz besondere Torte nämlich die besonders berühmte Imperialtorte Hier vom Hause Und die wollen wir gleich bei dem Spiel natürlich mitgenießen.

00:38:16: Sehr

00:38:16: gut, ja!

00:38:17: Ich glaube es gibt nichts besseres als hier im Hotel Imperial zu feiern und dann kriegt man natürlich den Kuchen ist tatsächlich meiner Meinung nach auch der beste Kuchen in der Stadt.

00:38:26: also da bin ich gespannt auf deine Meinung.

00:38:29: gleich

00:38:29: Ja aber das Hotel bietet ihr auch?

00:38:33: Ich hatte sie gerade am Anfang schon erwähnt.

00:38:34: Wagner war hier, Rilke war hier weitere Künstler waren hier und es bietet hier auch nochmal Programme richtig

00:38:40: Genau, also die sind sehr aufgeschlossen.

00:38:42: Also ich habe unten auch gerade gesehen Anpris Nelson war hier vor ein paar Jahren natürlich die Nähe zum Musikverein um die Ecke.

00:38:49: Das ist natürlich prädestiniert und das Konzerthaus ist gleich um die ecke Und selber machen ja auch viele, viele Vents hier und ich finde auch solche Häuser find' ich tolles, die z.B.

00:38:58: eine Chess Night machen wo die Leute eingeladen werden auch des lokale Publikums Auch mit jungen Künstlern die hier auftreten.

00:39:08: In solchen Häusern wird einiges in Zukunft auch noch passieren.

00:39:12: Also wir sind ja sehr, auch Wien ist wahnsinnig spannende tolle Stadt und mit euch natürlich auch spannend euch hier kennen zu lernen.

00:39:20: Seid ihr bereit?

00:39:21: Wollen wir mal einen Stückchen Kuchen probieren und dazu jetzt das schöne Zitate-Spiel spielen?

00:39:25: Weil das kennt

00:39:25: unsere Publikumkenders!

00:39:27: Jetzt kommen wir schön zu den Zitaten und ihr müsst entscheiden.

00:39:30: also ich nenne Zitate und zwei Namen und ihr musst entscheiden wer.

00:39:35: Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Klätzen der Seele.

00:39:39: Music and rhythm find their way to the secret places of this soul.

00:39:43: Wer hat das gesagt?

00:39:44: Platon oder Wagner?

00:39:48: Kannst du das kurz auf Englisch übersetzen?

00:39:49: Hab ich gemacht, natürlich!

00:39:53: Ich hab gleichzeitig Kuchen gegessen.

00:40:04: Vielleicht tragt es, wenn wir sie auf Deutsch übersetzen.

00:40:22: Das hat er schon vor langer Zeit gesagt,

00:40:34: oder?

00:40:39: Ich glaube es ist Morikone, aber wahrscheinlich ist es Einstein.

00:40:43: Beide sind diese Köpfe.

00:40:47: Wenn er Morikonne sagt sage ich Einstein.

00:40:52: Es

00:40:53: ist wirklich schwer zu antworten wenn Kuchen vor allem steht sehr schwer.

00:40:58: Wir machen jetzt eine Kuchenpause und konzentrieren uns auf die Fragen.

00:41:03: Music is powerful, as people listen to it they can be effected.

00:41:07: Musik ist mächtig.

00:41:08: Menschen können von ihr beeinflusst werden.

00:41:11: Beethoven or Hans Zimmer

00:41:14: Das muss Hans Zimmer sein.

00:41:18: Was denkst du?

00:41:20: You're

00:41:20: right.

00:41:22: Wahrscheinlich hat er es ursprünglich von

00:41:28: Beethoven geklaut.

00:41:35: Es gibt keine leichte oder ernste Musik, es gibt nur gute und schlechte Musik.

00:41:39: Glenn Miller oder Leonard Bernstein?

00:41:44: Glaubst

00:41:45: du?

00:41:46: Dann

00:41:46: nehme ich Glenn Miller!

00:41:52: Das ist so wahr.

00:41:58: Ich mache keinen besonderen Unterschied zwischen hoher Kunst und niedriger Kunst.

00:42:04: Musik isst für alle da!

00:42:06: War das Andrew Lloyd Webber oder John Williams?

00:42:11: Beide großartige Leute...

00:42:13: Ich würde John Williams sagen.

00:42:16: Ah, I'm

00:42:18: getting

00:42:20: better.

00:42:21: But it's a funny game, come

00:42:23: on!

00:42:24: Also so smarte Leute... also gut Aussagen, ja?

00:42:29: I come from the background of experimental music with mingled real sounds together with musical sounds.

00:42:36: Ich komme aus einem Umfeld experimentellen Musik Die echte Klänge mit musikalischen Klängen vermischt.

00:42:41: Who said this?

00:42:42: Wer hat das gesagt?

00:42:43: Ennio Morricone oder Hans Zimmer?

00:42:47: Oh, das ist hart.

00:42:47: Das ist schwer, wirklich schwer.

00:42:52: Ja, Hans.

00:42:53: Ich

00:42:54: denke auch Morricone.

00:43:00: The job of film music is make you feel something.

00:43:02: Die Aufgabe von Filmmusik ist es Menschen etwas fühlen zu lassen.

00:43:05: Anyo Morricono oder Hans Zimmer?

00:43:08: Ich warte auf dich!

00:43:18: Das Gute an Musik ist, wenn es dich trifft spürst du keinen Schmerz.

00:43:21: Barbara Strysand oder Bob Marley?

00:43:25: Well I have a idea.

00:43:27: Go

00:43:29: for

00:43:30: it!

00:43:32: You're right... I know nothing about music in my line of work.

00:43:35: you don't have to.

00:43:36: Ich verstehe nichts von Musik und in meinem Fach ist das auch nicht nötig.

00:43:40: Wer war das?

00:43:41: Ian Gillen von The Purple oder Elvis Presley?

00:43:51: Ich würde eher die Purple sagen.

00:43:56: I have one last one.

00:44:00: Writing about music is like dancing, about architecture.

00:44:05: Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen.

00:44:08: Who said this?

00:44:09: Madonna or Frank Zappa?

00:44:13: Wirklich?

00:44:14: Bist

00:44:17: du nur

00:44:20: nett oder schenkst du mir einen

00:44:28: Punkt?

00:44:28: Wer

00:44:30: hat gewonnen.

00:44:32: Oh,

00:44:33: I don't know.

00:44:35: Weiß ich nicht!

00:44:36: Wir zählen am Schluss.

00:44:38: Super spannende Zitate.

00:44:41: Thank you very much.

00:44:42: Danke dass wir hier sein dürfen, danke für das wir in dieser Stadt sein dürfen.

00:44:46: Danke an euch beiden, danke an Lucy und Dominik.

00:44:49: Danke natürlich auch auf das Hotel Imperial wo wir hier seien dürfen.

00:44:53: Und das war leider schon unsere elfte Podcastfolge.

00:44:58: Und wie immer findet ihr natürlich den Videolink, da gibt es auch noch ein paar kleine Clips und Ausschnitte von einigen der Shows über die wir gesprochen haben.

00:45:06: Einige Sachen, die wir da einblenden werden.

00:45:09: Und weitere Informationen – auch natürlich die Konzertkarten – findet ihr in den Shownotes.

00:45:14: nicht verpassen.

00:45:15: am fünfundzwanzigsten sechsten.

00:45:17: Ein wirklich Special-Konzert im Parmenburg!

00:45:20: Mit Lucy, mit Lucy´s Musik, mit Lucys Interpretation und dem Deutschen Kammerorchester Berlin.

00:45:25: Wir freuen uns da sehr drauf im Rahmen der gezeiten Konzerte.

00:45:29: Schreibt uns sonst in die Kommentare!

00:45:30: Und wir freuen uns wenn ihr dabei seid denn ihr wisst ja deine Augen werden oren

00:45:54: worden.

00:45:59: Der Gastgeber ist Ansgar Alas.

00:46:02: Rekordingsschnitt und Mischung Tobias Zizjula Musik Niklas Erpenbach und Tobias

00:46:08: Cizjola.

00:46:09: Neue Folgen gibt es immer

00:46:11: am fünften jeden

00:46:12: Monats Parkenbohl Kultur Und deine Augen werden Ohren machen.

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