Folge 10 - Matthias Kirschnereit & Die Gezeitenkonzerte
Shownotes
Was macht Musik zu einer Lebensaufgabe? In dieser neuen Podcast-Folge spricht der renommierte Konzertpianist Matthias Kirschnereit über seinen Weg bei den Gezeitenkonzerten, seine Leidenschaft für klassische Musik und seine Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Eine inspirierende Folge über Klavier, Konzertleben, Musikvermittlung und die Kraft der Musik.
Erfahrt hier mehr über Matthias Kirschnereit: www.matthias-kirschnereit.de
Alles über die Gezeitenkonzerte und den Veranstaltungskalender findet ihr hier: www.gezeitenkonzerte.ostfriesischelandschaft.de
Mehr zu Papenburg Kultur gibt es hier: www.papenburg-kultur.de
Transkript anzeigen
00:00:21:
00:00:27: Alle Zuhörerinnen und Zuschauerin darf ich ganz herzlich begrüßen mit einem norddeutschen Moin zu unserer Jubiläumsfolge.
00:00:34: Ja, wir machen das schon so lange.
00:00:35: Jubilänungsfolge unser Spoiler Alarm Podcast läuft schon zum zehnten Mal.
00:00:40: mein Name ist Ansgar Alas Und in dieser Folge geht es wieder um Musik Um ganz ganz viel Musik und Ich freue mich heute über einen ganz ganz besonderen Gast den
00:00:49: man nur schwer kurz
00:00:50: beschreiben kann.
00:00:51: Ich versuche es mal!
00:00:52: Die Süddeutsche Zeitung hat ihn als Poet am Klavier bezeichnet, er ist einer der renommiertesten Konzertpianisten, der auf vielen Bühnen der Welt zu Hause ist.
00:01:02: Da er aber der künstlerische Leiter der Gezeitenkonzerte in Ostfriesland ist, hört man ihn am häufigsten mit in Ost Friesland.
00:01:09: Gleichzeitig fördert er neue Talente als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.
00:01:16: Er ist bleibt und ist herzlich offen.
00:01:19: Und ich würde ihn als ein Botschafter der Musik bezeichnen.
00:01:23: Schön, dass du da bist, Matthias Kescherald!
00:01:26: Ja, ich freue mich auch, danke!
00:01:28: Super, dass wir hier sein dürfen.
00:01:30: Wir sind heute in Emden, hier an der musischen Akademie in Emben.
00:01:32: Vielen Dank dafür.
00:01:34: eben genau nachwuchs reden wir gleich auch noch drüber.
00:01:37: es gibt wie gesagt vieles zu besprechen aber zu Beginn möchte ich immer unseren Gast so ein bisschen näher kennenlernen und unseren Zuhörern vorstellen.
00:01:43: deswegen fangen wir nochmal ganz von vorne an, nämlich am Anfang Wie hast du eigentlich die Musik und das Piano für dich entdeckt?
00:01:49: Was ist da
00:01:50: passiert?".
00:01:51: Ach, es war auf ganz selbstverständlicher Art und Weise.
00:01:55: Ich bin das Jüngste von fünf Kindern ... Und alle älteren Geschwister spielten ein Instrument!
00:02:03: Es stand ein Klavier und auch ein ziemlich schlechter Flügel bei uns im Wohnzimmer rum.
00:02:10: Offensichtlich ging ich immer mal so dran und spielte ... Ich weiß nicht, was ich gespielt habe.
00:02:17: Jedenfalls hab' ich vielleicht Klängen nachgeheucht... ...ich weiß es nicht und bekam dann im Alter von fünf Jahren den ersten Klavierunterricht.
00:02:27: Aber ohne wirklich großartige Ambitionen, geschweige denn künstlerische Ambitione?
00:02:36: Ich bin einfach wöchentlich zum Unterricht gegangen und hab' dann morgen kommt der Weihnachtsmann oder ich weiß nicht ,was ich gespielt habe Als ich neun Jahre alt war, nach Namibia übersiedelt.
00:02:51: Ich muss dazusagen geboren bin ich in Westfalen im Ruhrpot und dann im Wald von Schleswig-Holstein groß geworden wo eben diese ersten Versuche am Klavier stattfanden.
00:03:01: Dann kann Namibias und mit Namibian setzte eine dreijährige Pause ein.
00:03:08: Im Alter von neun bis zwölf Jahren habe ich nicht Klavier gespielt.
00:03:11: Aber du hattest so einen kleinen Ausbruch gehabt, du wolltest noch was anderes machen?
00:03:14: Das ist ein Namibiaetreo, wenn ich...
00:03:16: Das kam ein bisschen später.
00:03:17: Achso!
00:03:18: Du
00:03:18: hast gut recherchiert!
00:03:20: Ja ja das kam dann in meiner aufmöblichen Pubertätzphase jedenfalls Kein Unterricht und das ist natürlich super, super ungewöhnlich für einen Profimusiker.
00:03:32: Da sind die Wege ja genau wie bei einem Sportklar eigentlich sehr früh vorgezeichnet Und bei mir lief das irgendwie anders?
00:03:41: Im Alter von zwölf habe ich dann endlich wieder in Vintuck Namibia Klavierunterricht bekommen Und war dann recht schnell, denke ich mal so der Beste meiner Altersgehorte.
00:03:54: Ich will jetzt meinen namibianischen Alterskollegen wunderbar also nicht zu nahe treten aber vielleicht ist das jetzt auch Namibia nicht so.
00:04:01: das klassische Ausbildungsland für Konzertbären ist sagen wir mal so ja mit einem Augenzwinkern und ich war dann der beste in meiner Altersgehorte.
00:04:12: Und dann
00:04:12: hattest du ja irgendwie gesagt, jetzt irgendwo muss der die Entscheidung gekommen sein zu sagen ich will doch mehr?
00:04:17: Ganz
00:04:18: genau!
00:04:18: Da war glaube ich der Mann meiner ältesten Schwester.
00:04:23: das war ein japanischer Kunstmaler, der mich schon mit dem Alter von vier Jahren kennengelernt hat.
00:04:29: Der kam zu uns nach Plönen Schleswig-Holstein und wohnte eine Zeit lang bei uns.
00:04:35: Er hat irgendwie einen Talent in mir erkannt Druck auf meine Eltern in Namibia ausgeübt.
00:04:43: Herr Mann, der Junge braucht wieder Klavierunterricht!
00:04:46: Das kann ja so nicht weitergehen.
00:04:48: und dann habe ich wie gesagt mit zwölf wieder angefangen und hat mir auch den Flo ins Ohr gesetzt, Konzertpianist zu werden.
00:04:56: Ich fand die Vorstellung ewig ganz toll schöne Musik zu spielen um die Welt zu reisen und Menschen glücklich zu machen und viel von der Welt zu sehen so.
00:05:06: und es existierte wirklich ein unfassbar naiver Ausbruch meinerseits wo ich mal gesagt habe ich glaube da war ich so dreizehn Jahre alt oder so.
00:05:15: ja ja ich möchte ein großer konzert pianist werden und ich übe täglich zwanzig Minuten
00:05:22: Ist
00:05:22: sehr überschaubar, ne?
00:05:23: Also wenn ich jetzt in der Funktion als Klavierprofessor zum Beispiel mit jungen Chinesen zusammen arbeite.
00:05:31: Ich hatte kürzlich einen Kurs in Bayern und da war ein zehnjähriges Super-Talent!
00:05:38: Ein chinesischer Amerikaner oder amerikanischer Chinese wie dem auch sei... Und spielte sagenhaft Beethoven's Sturmsonate.
00:05:50: Und ich dachte, mein Gott!
00:05:51: Wie viel übst du?
00:05:52: Und der sagt so well I'm practicing four hours.
00:05:55: Ich sage what wie kannst?
00:05:57: Du musst doch zur Schule gehen.
00:05:58: Well the weekend i practice six hours.
00:06:00: Ich sag das gibt es doch nicht Im Alter von zehn Jahren ja unglaublich komponiert auch noch spielt auch noch Geige etc.
00:06:06: etc.
00:06:06: Also bei mir war das alles ganz anders.
00:06:09: Ich war gottenfaule aber sehr wahrscheinlich Von einem starken Ausdruckswiln beseelt und habe dann einen Tonband nach Deutschland geschickt, mit so leichten Klavierstücken und einem leichteren Mozart-Konzerteinsatz.
00:06:27: Und das an die Musikakademie in Deadbolt geschickt.
00:06:29: Die haben sich das anhört, haben gesagt wow talentierter Junge!
00:06:34: Dann wurde ich Jungstudent.
00:06:36: Das kannst du machen wenn nur noch zur Schule gehst aber bei einem Professor an der Musikhochschule Unterricht hast.
00:06:42: Das haben wir in Rostock auch, es gibt's an jeder Hochschule
00:06:45: Aber du warst alleine, ne?
00:06:47: Ja.
00:06:48: Das ist richtig!
00:06:49: Also es ist schon ein wahndes Schritt gewesen.
00:06:51: ich bin dann mit vierzehn Jahren von Namibia zurück nach Deutschland aber ich hatte immer Angst in einen Internat zu gehen.
00:06:59: Ich hab so...ich weiß nicht auch die Geschichten des jungen Turles oder Robert Musil keine Ahnung.
00:07:06: Es gibt ja so Storys und auch in der Literatur wo in in so Internaten dann gehänselt wird oder wo man gequält wird.
00:07:18: Oder wo man ausgestoßen wird, oder wo einem nachts irgendwelche Schlangen ins Bett gelegt werden und ich weiß nicht was.
00:07:26: Also irgendwie hatte ich mir so Horrorvorstellungszeichen.
00:07:27: No!
00:07:28: Also no way das Internat ist nicht meins.
00:07:32: Das kommt nicht infrage.
00:07:33: also was blieb?
00:07:34: mein nächst älterer Bruder hat in Detmold Kirschen Musik studiert Und ich war vierzehn, der war einundzwanzig und wie gesagt.
00:07:42: Ich habe die Aufnahmeprüfung in Detbold dann als Jungstunde entgeschafft ging dort auf ein musisches Gymnasium Christian Dietrich Grabe-Gymnasium in Detbolt und wir haben uns eine zwei Zimmerwohnungen geteilt.
00:07:54: mein lieber großer Bruder teilt im Alter von einund zwanzig Jahren mit seinem kleinerem Bruder und das war ja damals ganz spartanisch.
00:08:03: Dusche sackkalt im Keller bin in der Dusche und irgendwie Toilette auf dem Gang, aber immerhin an den Waschbecken im Zimmer.
00:08:12: Und wohnten wir ganz spartanisch.
00:08:15: Aber dann ist mein Bruder auch.
00:08:17: als ich sechzehn war, ist er auch ausgezogen.
00:08:20: da kann ich auch verstehen du willst in dem Alter das Leben auf andere Art erfahren und willst nicht deinen jungen Bruder permanent im Schleppzauch haben.
00:08:28: Du hast,
00:08:28: glaube ich auch dann die Schulausbildung trotzdem abgebrochen.
00:08:31: Du warst so ein bisschen rockermäßig drauf in der Zeit.
00:08:33: Ah, du wolltest es ja noch wissen?
00:08:34: Namibia Trio!
00:08:36: Ja das war...ja, du weißt wir waren in einer Zeit in Afrika.
00:08:40: Das war also...das war tiefste Apartheid-Zeit und eine schreiende Ungerechtigkeit.
00:08:48: Also wir kommen auch jetzt vergangenes Jahr wieder In meinem geliebten Namibia.
00:08:53: Ich war auch in Südafrika, in Kapstadt eine der für mich eindrucksvollsten Städte auf diesem Planeten die ich kenne und waren dann auch im Kapstadt im Apartheitmuseum District Six.
00:09:06: und da kommen die die Tränen also diese schreiende Ungerechtigkeit wie damals Menschen nur aufgrund ihrer Hautfarbe ihre Herkunft dazu gezwungen waren in bestimmten Stadtteilen zu leben.
00:09:17: sie hatten keinen Wahlrecht Sie durften nur bestimmte Busse benutzen.
00:09:23: Sie durfte nur bestimmten Parkbänke
00:09:25: benutzen.".
00:09:26: Man muss sich das vorstellen, da stand im Park von Windtuck, gab es Bänke.
00:09:31: Da stand darauf blankes, whites und auf der nächsten Stand nie blankes non-whites.
00:09:39: Und also wirklich pervers!
00:09:41: Das war ja dann die Zeit in den siebziger Jahren als auch im Norden des Landesbürgerkriegs losging Und auch im Süden Angolas Bürgerkrieg losging und die Swapos of West African People Organization sehr stark war, auch militante Opposition betrieben hat.
00:10:00: Auch im Norden des Landes wurden auch Farmer abgefackelt ja?
00:10:06: Es gab auch richtig Krieg.
00:10:07: also die südafrikanische Armee hat eben im Nordern des Landes da hast du in Windhoek nicht so viel mitgekriegt richtig auch gekämpft.
00:10:15: Und ich hatte zwei Freunde, die sehr liberal auch eingestellt waren und wir haben uns damals das Namibiatrio genannt.
00:10:26: Wir wollten eine Band aufmachen.
00:10:29: Das erste Stück, jetzt wo ich gerade am Kavir sitze... Ah Scheiße!
00:10:42: When I find myself in times of trouble Malabari comes to me.
00:10:47: Und so weiter, gut Beatles, das ist mein großes Vorbild war die Purple Hard Rock Aber immerhin, das Wettbeetles fanden wir einen guten Einstieg.
00:10:55: Haben wir schon richtig geprobt gehabt?
00:10:56: Ich war der Keyboarder und Namibiatrio als die so aufmüppigen ... Wir waren in Kapstadt und sind natürlich immer auf die Schwarzen Busse aufgeschwungen Und der Busfahrer war stocksauer.
00:11:07: Go out!
00:11:11: My lieber Freund, also ich bin da.
00:11:13: mit vierzehn hab' ich das Land verlassen und dann ging die Unruhen erst richtig los.
00:11:16: Mein lieber Freund landete im Gefängnis.
00:11:19: Das war auch nicht so lustig Aber schlussendlich wurde Namibia dann viel später, ich glaube im Jahre in der Jahrhunderten und neunzig.
00:11:28: Dann unabhängig auch, ne?
00:11:30: Also das war ein Namibiatrio Das war ja so pubertär aufmüpfig Und du hattest nach der Schule gefragt Ja Meine ganzen Defizite die Ich aufarbeiten musste weil ich so spät angefangen habe richtig richtig intensiv zu üben erforderten zeit.
00:11:50: Und dann hab ich im Alter von sechzehn Jahren gesagt, Leute.
00:11:54: Ich geh jetzt vor der Schule!
00:11:56: Ich war in der elften Klasse und das hat an der Schule am Christian-Dietrich Grabe-Gymnasium einen kollektiven Skandal ausgelöst.
00:12:05: Und ich werde nie vergessen, es brennt sich tief in die Seele ein.
00:12:09: Irgendwann hieß es im Biologieunterricht gegen die Tür auf Herr Kirschner-Reit der ... Matthias, der Direktor will dich sprechen?
00:12:26: über den ehrwürdigen Gang ins Direktorenzimmer und ich saß dann da in diesem schweren Eichentisch.
00:12:31: Und gegenüber saß der Direktor, der sprach so ein bisschen nasal um... Ja, kirsch bereit!
00:12:37: Also solche Leute wie Sie kennen wir.
00:12:40: also sie werden später Klavierle reinbar am Frub.
00:12:44: Also man muss sagen, Bahntrupp ist so dreitausend viertausend Seelendorf.
00:12:50: Dagegen ist Emden Chicago in der Nähe von Detmold und der Direktor fühlte sich also bemüßigt mir zu sagen, ey du Spinner!
00:13:01: vergiss den Scheiß, ja.
00:13:03: Geh gefälligst zur Schule, mach deinen Abi du wirst später Klavierlehrer im
00:13:06: Bahnthub.".
00:13:07: Wobei let's face it!
00:13:08: Ich meine das ist nicht das schlechteste Klavierler in der Bahnthube zu sein wenn ich dir das überlege rückblickend was für eine Arroganz auch ne?
00:13:15: Aber ich bin dann gegangen und hab eigentlich nur schon erwähnten Schwager und meine älteste Schwester und meine Eltern mein Vater war Pastor die hatten von Musik nicht so wahnsinnig viel Ahnung aber haben aber dem Jungen das Vertrauen geschenkt und mit viel Gott vertrauen.
00:13:34: Und meine Lehrerin, die sagten, dass es richtig ist.
00:13:37: Dann hab ich mit sechzehn so richtig losgelegt.
00:13:40: Ich würde sagen, ich bin auf den aller, aller, allerletzten Zug zu einer Pianistenkarriere aufgesprungen.
00:13:47: Heute eine wie gesagt der geschätzesten, renommiertesten ... Das
00:13:51: sagst du!
00:13:52: Nein, es ist ja auch so.
00:13:53: Weil das Spannende ist, unterschiedlich, natürlich die Komponisten sind.
00:13:59: Du beschäftigst dich ja sehr damit auch eben mit was für Gefühlen und Emotionen die Kmponisten umgehen.
00:14:05: Und da gibt es selten jemanden der so unterschiedlich auch diese Emotion der einzelnen oder unterschiedlichen Kompонisten so ich sag mal über die Hände, übers Klavier dann als Ton veröffentlichen kann.
00:14:18: und wo holt du diese ganzen Gefühle her?
00:14:20: Also sie sind ja mit jedem Komponnist und beschäftigt sich ja auch gerne damit, was die vorher gemacht haben.
00:14:24: Wo kommen die Gefühler her?
00:14:24: Ist eine
00:14:25: tolle Frage!
00:14:26: Es ist manchmal für mich selbst so ein Mysterium.
00:14:32: Du musst ja in, wie du es gerade gesagt hast, in verschiedenster Heute schlüpfen können und du spielst eine Schubahn-Fantasie... Und so weiter!
00:14:48: Ein so verzweifeltes Stück.
00:14:52: Du spielest einen Brahmsandante ... und so weiter?
00:15:04: Und ... äh, spürst dieses Verliebtsein?
00:15:09: Spürst ganz naturalistisch bei Brahms die Szene.
00:15:13: Klingt das ganz kitschig irgendwie im Mondschein im Sommer am See!
00:15:17: Da sind zwei Herzen in Liebe vereint und halten sich seelich umfangen.
00:15:20: Das steht über diesem Stück.
00:15:22: Du spielst abstrakte Musik.
00:15:25: Du spieltst so was wie ein Dönton.
00:15:29: Ohne Seite.
00:15:31: Claude Debussy
00:15:32: Hast du dazu Bilder im Kopf?
00:15:33: dann oder ist das eher, dass du sie komplett auf Ton einlässt?
00:15:37: Sowohl als auch.
00:15:39: Also ich sehe vor allem bei Musik des neunzehnten Jahrhunderts schon sehr viele Bilder auch die sehr naturbehaftet sind.
00:15:49: aber du spielst dann in einem Konzert und im Idealfall es gelingt leider nicht immer.
00:15:56: aber das ist das schönste wenn Es in Anführungsstrichen spielt.
00:16:00: Du wirklich so als Medium in diese Welt eintauchst und Gefühle hast von Verzweiflung, Sehnsucht auch Todessehnsicht nach dem Jenseits usw.
00:16:16: Die oder religiöse, eine religiose Extase wenn du Busoni spielst oder bestimmte Sachen vom Bach die du vielleicht im normalen bürgerlichen Leben, wenn du gerade den Müll rausgebracht hast und irgendwie die Milch im Kühlschrank schlecht geworden ist.
00:16:36: Die du im bürgernischen Leben gar nicht so lebst!
00:16:40: Und das Schöne ist – das sage ich auch immer meinen Studenten – da ist die Musik einen Eintauchen in eine.
00:16:47: Es ist ja keine virtuelle Welt.
00:16:49: Es gab nur so ein Computerspiel Second Life, wo du dir eine andere Identität gibst und dann plötzlich keine Ahnung König von Transsilvanien bist oder sowas?
00:17:00: Und nur noch mit Rose Royce fährst oder zwanzig Frauen hast oder ich weiß nicht was... Oder zwanzich Männer hast!
00:17:07: Sondern diese Welt der Musik Gefühlskosmos der Real ist, aber in denen du eintauchst an den du dich wenn du das spielst andockst.
00:17:19: An diesen Strom, an diese Energie.
00:17:21: und das ist was ganz Magisches weil es überträgt sich aufs Publikum Und die haben dann plötzlich Tränen in den Augen und Du spielts Sachen die... Was wird ich vor zweieinhalb Jahren gespielt wurden?
00:17:33: Aber dass kostet doch viel Energie.
00:17:35: oder würdest du sagen Es kostet und gibt dir Energie?
00:17:38: So ist es.
00:17:39: Es ist also ein gut gespieltes Konzert, gibt mir unglaublich viel Energie.
00:17:45: Wenn ich das Gefühl hatte, ich war im Flow... Ich war in der Präsenz sozusagen!
00:17:52: Wenn ich einen Konzern versämmle und irgendwie beim Fußball würde es zu sagen wir waren nicht auf dem Platz oder wir waren erst ab der neunundsebzigsten Minute auf den Platz.
00:18:04: Das ist einfach zu wenig.
00:18:05: Das
00:18:06: kostet mich wahnsinnig viel Energie.
00:18:07: Da hadere ich noch drei Tage lang danach und das ist auch eine Challenge für mich, eine Aufgabe irgendwie da keine Ahnung gelassener zu werden oder dass man kann auch nicht immer perfekt sein oder nicht immer super performen aber das einfach so akzeptieren trotzdem versuchen immer seinen Bestes zu geben.
00:18:28: also du hast Jetzt gerade in der Konzerte gesagt, dass Abtauchen in die Seelengründe der Komponisten vergleicht so mit einem jungen Bohnen.
00:18:36: Irgendwie ja!
00:18:38: Du hast dir als junger Mensch unglaubliche Emotionen also hoffentlich jedenfalls ne?
00:18:46: Und als heranreifender Mensch auch andere Emotionen und so weiter.
00:18:52: Du lernst das Leben kennen, du lernest vor allem hoffentlich die Liebe kennen und auch die Körperlichkeit kennen Aber auch natürlich abgestoßen werden und Misserfolg haben.
00:19:06: Und Beziehungen, die auseinandergehen du lernst kennen wenn zuerst Opa und Oma sterben.
00:19:12: das ist der natürliche lauf der dinge.
00:19:14: aber wir kennen ja alle auch leute.
00:19:16: ich werde nie vergessen Ich war Neunundzwanzig Jahre alt und meine liebe Freundin wo ich auch Trauzeugin war eine ganz tolle Geigen duo Partnerin hatte einen tödlichen Autounfall.
00:19:29: so was prägt sich ins Gehirn ein und du musst mit dem Schmerz umgehen.
00:19:34: Und das präght die Persönlichkeit, das präägt dann schlussendlich auch dein Spiel!
00:19:40: Du hast jetzt in meinem Alter habe ich das Gefühl dass das irgendwie das näher kommen an die Quellen immer, immer cooler wird, immer intensiver wird, dass sich so einen Mozart, so einen Schubert, so einem Schumer, dass ich sage ey... Ich versteh dich Und ich kann auch, ich kann deine Sehnsucht und deine Verzweiflung und deine Träume.
00:20:03: Ich kann das verstehen.
00:20:05: Das ist was ganz Tolles!
00:20:07: Also er verändert sich ja auch.
00:20:08: das Spiel dann...
00:20:09: Wahrscheinlich ja ne?
00:20:11: Gibt es einen, kannst du das wohl sagen Lieblingskomponisten oder ein Lieblinsstück in das wir vielleicht auch mal rein hören?
00:20:18: Also ich würde... Ah, das ist so schwer mit den Lieblingsgewohnnisten.
00:20:22: Wenn ich jetzt irgendwie sechs, sieben, acht aufzählen würde dann würde ich natürlich Johann Sebastian Bachso, den Urvater Wolfgang Ambedirs Mozart dessen Klavierkonzerte ich alle einspielen durfte Ludwig van Beethoven von denen nehme ich jetzt die Klavierkonzerte auf Felix Mendelssohn-Batolli, total unterschätzer.
00:20:39: Robert Schuban Franz Schubert, Johannes Brahms Friedrich Chopin, Shostakovich Ravel
00:20:44: etc.,
00:20:45: etc.
00:20:45: So und wenn du jetzt ... ah verdammte Mama, hier ist jetzt einige Dich mal auf ein dann würde ich... Ich weiß nicht!
00:20:52: Dann würde ich doch vielleicht meinen geliebten Johannes Brahmes nehmen.
00:20:56: der ist so zu komplex Und nicht nur weil ich in Hamburg lebe und er in Hamburg zur Welt kam.
00:21:06: Aber wenn ich so was höre ...
00:21:18: Aber gibt's da eine Aufzeichnung, in die wir in unserem Live- oder Video-Podcast reinhören können?
00:21:24: Du bist ja auch Präsident der Johannes Brahms.
00:21:27: So ist es!
00:21:27: Ich hab ein Brahms Album aufgenommen vor einigen Jahren, wo das heißt FAE.
00:21:36: F A E. Das sind nicht nur drei Töne la dodi, sondern das ist das Lebensmotto von Brahms frei Aber einsam.
00:21:47: Frei aber einsam, F-A-E ne?
00:21:49: Und das war sein Lebensmotto!
00:21:52: Müssen wir mal ein Extra-Podcast darüber machen, warum Brahms so eine Beziehungsangst hatte und seine Verlobung aufgelöst hat
00:21:58: usw.,
00:21:59: usw.
00:22:00: So... Und auf diesem F-a-e Album spiele ich die F-Moll Sonate... ...und usw.. Und auch das F-moll Quintet.
00:22:11: Das ist eines meiner... Absoluten Herzensstücke.
00:22:15: Ein existenzialistisches Werk
00:22:18: von
00:22:18: größter Bedeutung.
00:22:19: Wir brauchen einen zweiten Podcast, das wird zu viel.
00:22:21: Alles
00:22:22: klar!
00:22:22: Das merke ich.
00:22:23: Das ist natürlich immer schön gesagt... Jeder Komponist, du hast auch so schön gesagt, der Beheidenmast, wo man halt gesagt, er plappert oder dies oder das.
00:22:29: Genau!
00:22:29: Das würde ich gerne mit dem Durchspinnen machen, aber beim nächsten Mal... Jetzt habe ich nämlich eine Entweder-Oder vorbereitet.
00:22:33: Das ist schwer jetzt für dich.
00:22:35: Sehr schwer, wo du dich jetzt einigen musst.
00:22:37: Bist
00:22:38: da
00:22:38: Pasta?
00:22:39: Genau, schnell bitte!
00:22:41: Nicht jetzt lange irgendwie, sondern das geht einfach
00:22:43: noch mal zum Kennen des
00:22:44: Gemeins.
00:22:45: Ich starte
00:22:46: jetzt mit
00:22:48: Komponenten Bach und Brahms.
00:22:51: Scheiße!
00:22:53: Das ist gemein, ich weiß.
00:22:55: Oh
00:22:56: Bach...
00:22:57: Beethoven oder Mozart?
00:22:59: Mist!
00:23:01: Mozart
00:23:03: Schubert oder Schumann?
00:23:04: Mist Beide beide Schuwert.
00:23:07: Okay, ich wechsel LP oder CD?
00:23:10: LP
00:23:10: Bekannte oder neue Klavierinterpretation?
00:23:14: Es muss schnell sein sowohl als auch neu
00:23:18: Und voreingenommen ein neues Stück spielen oder mit Hintergrundinformation.
00:23:23: Beides!
00:23:24: Selber spielen am Konzertflügel, oder einen Klavierkonzert anhören.
00:23:27: Selber
00:23:27: Spielen?
00:23:28: Endlich mal was eindeuten...
00:23:29: Oben?
00:23:29: zu Hause oder im leeren Konzerteil?
00:23:32: Zuhause
00:23:33: Mit-oder ohne Noten
00:23:35: Zuerst mit dann ohne
00:23:37: Perfektion oder Emotion?
00:23:40: Emotionen Es schließt sich ja auch nicht aus.
00:23:43: Was ist störender?
00:23:44: Husten des Publikums und der Handy klingeln?
00:23:46: Handy klingen Das ist das allerletzte.
00:23:48: Zu Entspannung, was machst du?
00:23:50: Lesen oder Musik hören?
00:23:52: Musik hören!
00:23:53: Was hält Jünger?
00:23:54: Musik oder Sport?
00:23:55: Musik.
00:23:57: Ein Jahr nicht reisen oder ein Jahr nicht Pianos spielen?
00:24:00: Ein Jahr Nicht Reisen... Hard hard hard!
00:24:03: Ja ich weiß!
00:24:05: Sorry, da musstest Du jetzt durch, dann müssen alle bei uns anhalten.
00:24:08: Ach so ja!
00:24:09: Stellt doch mal eine leichte Frage!
00:24:12: Ich würde gerne mit dir wechseln.
00:24:14: Wir haben viele Themen, die ich jetzt gar nicht ansprechen konnte und die machen wir im nächsten Mal.
00:24:18: Ich würde mit ihr zu den Gezeiten wechselen.
00:24:20: Die Gezeite gibt es ...
00:24:27: Time goes by!
00:24:27: Wir sind schon in der vierzehnten Ausgabe dieses Jahr.
00:24:31: Wollte ich das sagen?
00:24:32: Seit zwölf.
00:24:33: Und du hast ja als künstlerischer Leiter angefangen mit deinem dreißigjährigen Böhnjämilium.
00:24:38: So habe ich zumindest mal so rausgefunden.
00:24:40: Was hat dich am meisten gereizt?
00:24:44: Es war immer ein Traum, ein eigenes Krammermusik-Festival zu machen.
00:24:48: Eigentlich für mich nach dem Vorbild von Lars Vogts... Gott hab ihn seelich ganz wunderbare Kollege der vor einigen Jahren gestorben ist.
00:24:57: Der hat in Heimbach in der Eifle im Jubelstielkraftwerk einen wöchentlichen Krammermusikfestival mit Freunden wo du Stücke übst und dann probst Vor dem Publikum.
00:25:08: Darbid ist großartig.
00:25:09: So was wollte ich irgendwie auch machen, habe immer eine schöne Location gesucht irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern wo ich Professor bin oder in der Nähe von Hamburg oder wo auch immer.
00:25:18: so jetzt kam plötzlich diese Anfrage aus Ostfriesland hätten sie Lust ein Festival in Ostfriessland zu übernehmen?
00:25:25: das war im Herbst ich glaube November.
00:25:31: Und ich wusste weder... Ich war zwar regelmäßig in Ostfieslern zu Konzerten, aber sonst also Festival übernehmen.
00:25:39: Das war für mich komplett neu und ich dachte was ist das?
00:25:43: Und ich war aber neugierig so!
00:25:45: Dann habe ich mich tatsächlich vorgestellt.
00:25:46: die hatten also verschiedene Kandidaten für als mögliche künstlerische Leiter im Köcher und hatten dann drei in die engere Auswahl eingeladen.
00:25:58: derjenige, der den Zuschlag bekommen hat.
00:26:00: Und das hat mich gereizt, irgendwas Neues zu kreieren beziehungsweise Konzerte zu veranstalten, zu kuratieren, Künstlerfreundinnen und Künstlern einzuladen bei der Programmierung gegebenenfalls ein Wörtchen mitreden zu können.
00:26:17: So fing es an.
00:26:18: Es waren Anfangs schwere Jahre aus verschiedenen Gründen Aber es hat sich ganz toll entwickelt und wir hatten im vergangenen Jahr den größten Publikumszuspruch ever.
00:26:32: Und das ist richtig schön, weil du denkst, du kannst mit Konzerten, mit Musik Gutes tun!
00:26:39: Du machst Menschen Freude?
00:26:42: Du kannst mit Musik Menschen
00:26:45: trösten?!
00:26:46: Du kannst mit Konzerten Menschen auch zusammenführen.
00:26:49: Unser diesjähriges Motto ist Begegnungen und das ist natürlich verschiedentlich zu verstehen, man begegnet neun Künstlerinnen und Künstlern die noch nie bei uns gespielt haben.
00:26:59: der wahnsinnig tolle Maximilian Hornung zum Beispiel der hier in der Martin Luther Kirchen Enden Spiel war noch nie beim gezeiten Konzert.
00:27:07: Das Eröffnungskonzert macht Daniel Hope.
00:27:09: er ist ein Dauergast und da gibt es eine Wiederbegegnung mit ihm.
00:27:13: Du hörst neue Werke, teilweise Uraufführung.
00:27:16: Du hörste aber auch in dem Maximilian Hornunkonzert mit der Kamerata Bohemika aus Prag die kleinen Nachtmusik von Mozart.
00:27:29: Hatten wir noch nie gehabt in den vierzehn Jahren jetzt?
00:27:35: Vielfältige Begegnungen und dann ist es natürlich immer wunderbar für mich zu sehen ... dann in der Pause, wenn das Wetter schön ist und man hat ein wunderbares Catering vom Tammenshof oder ein Glas Wein oder ein Bierchen.
00:27:48: Und die Leute unterhalten sich ... Das bereichert das Leben!
00:27:51: Es gibt im Leben auch Qualität, es gibt dem Leben Sinn.
00:27:55: Und in jedem Podcast, der im Jahre für den Jahr-Zweißen-Sächsen zwanzig gedreht wird kommt das vor.
00:28:03: in unseren Zeiten haben wir noch gar nicht gemacht.
00:28:06: bisher lieber Ansgar, ne?
00:28:08: Aber ich sag's jetzt einfach mal auch in unseren Zeiten.
00:28:10: Ach irgendwie nervt mich das auch in unsern Zeiten weil klar die Zeiten sind echt schwer!
00:28:16: Die Gesellschaft spaltet sich in Mecklenburg-Vorpon wo ich Professor bin.
00:28:22: Haben ja am zwanzigsten September Landtagswahl und guckt ihr mal die Umfragen an Das macht mich nicht glücklich.
00:28:29: Ich sage es dir ganz ehrlich und da hab' ich auch große Sorge davor Wir haben Kriege vor der Haustür und Firmen gehen insolvent usw.
00:28:38: Außerdem sind wir Deutschen sowieso immer auch gerne... bereit, möglichst viel zu jammern.
00:28:44: Und der Nachbar hat's besser und die da oben machen sowieso nur Scheiße und so.
00:28:48: also irgendwie anstatt dass man selber auch anfängt an dem Platz wo man ist das man erstmal freundliches zu sein Nachbarn und vielleicht der alten Dame die Tür auffällt oder oder irgendwie die Tasche vom Pennymarkt irgendwie trägt irgendwie so nette Gesten weißt du?
00:29:02: Das macht doch das Leben lebenswert!
00:29:04: Dass man sich in der S-Bahn oder U-Bahnen mal anlächelt Und alle sind irgendwie nur mit ihrem Handy beschäftigt, Herr Kirschenreit.
00:29:10: Leider auch viel zuviel!
00:29:14: Aber nie.
00:29:15: und da ist natürlich so ein Konzert was bei uns ja auch so niederschwellig ist weil wir haben unkondigentierte Karten das er in dieser stelle erwähnt.
00:29:23: man höre und staune für ich glaube jetzt sechs euro?
00:29:28: Ich weiß gar nicht genau Vielleicht sind es auch sechs Euro.
00:29:30: fünfzig, aber keine sieben Euro für Schüler studierende hilfsbedürftige Leute die sich das nicht leisten können.
00:29:38: Können also achtzig Karten für Maximilian Hornung kaufen für sechs Euro?
00:29:43: Wo gibt's das sonst?
00:29:44: Also in der Elbphilharmonie Hamburg fürchtig oder auf dem Schleskel-Kreuzschleinfestival der größte Bruder oder Schwester hier im Norden gibt?
00:29:51: so was glaube ich nicht!
00:29:53: Aber da hast du schon zwei Themen angesprochen, wo ich eigentlich später ... Ah!
00:29:55: Das tut mir leid.
00:29:56: Du macht doch nix.
00:29:57: Wir haben in der Pfarranstaltung dieses Jahr ... Ganz schön viel.
00:30:02: Genau, aber ihr habt ja noch viele ... Natürlich sind Klassiker wie Mozart, B.Hofen Bach.
00:30:07: Verschiedene Sachen, aber auch verschiedene Genres nicht nur Klassik, sondern für Musik, Jazz, Comedy... Wenn ich das mal kurz ... Ich fasse
00:30:14: die Eierklap.
00:30:17: Und natürlich außer Daniel Hoop hab' ich hier noch Christian Tetzlaff Uwaga mit der neuen Philharmonie Westfalen, Christian Ehring, Deutsches Kommaorchester Berlin, NDR-Rebpharmonie, Helmut Zwerle, Sebastian Knauer.
00:30:28: Und das Spannende sind ja auch die tausend Orte, die ihr habt.
00:30:31: Ich fasse das jetzt mal damit du gleich reingehen kannst!
00:30:33: Also ob das dann in Emden, Aurich, Esens, Wiesnmauer bei Zwischen an... also wir ist ja ein Riesenspiel, wir dürfen ja als Pappenbraum hinmachen.
00:30:40: und dann gibt's noch die tollen Konzerthäuser nicht nur um Festspielhäuse sondern Kirchen, Open Air, Park der Gärten, Kunsthalle Steiner, das ist natürlich der Polderhof Montagé und so weiter, ganz unterschiedliche Locations.
00:30:53: Jetzt noch weiter was gibt es da noch?
00:30:57: Ich habe das ja nur kurz zusammenfassen wollen damit wir jetzt nichts vergessen und unser Zeitrennt merke ich wenn wir zwei reden Was für Veranstaltungen?
00:31:06: wo würdest du sagen?
00:31:07: weil Begegnung ist natürlich super passend das Thema wie wir eben sagten.
00:31:10: aber Wo würdest du sagen da oder da müssen wir nochmal drauf aufmerksam machen in unserem Podcast was man sich nicht entgehen lassen soll.
00:31:16: Natürlich alles nicht Aber alle zweien vierzig werden alle schaffen.
00:31:19: Ja, also ich meine vielleicht sollten wir mal irgendwie einen Preis ausloben für diejenigen, die irgendwie die meisten Konzerte besuchen.
00:31:26: Es gibt auch gerade aus unserem vollmingerten Freundeskreis der jetzt, glaube ich, neunhundertneunzig Mitglieder umfasst, gibt es Leute, die dann für fifteen Konzertetickets kaufen.
00:31:37: Also ist spektakulär!
00:31:38: Wir bereichern wirklich das kulturelle Leben im Sommer hier signifikant.
00:31:41: So zurück zu deiner Frage... Oh, das fällt mir schwer!
00:31:46: Also ich habe schon den Maximilian Hornung.
00:31:47: Den darf man sich nicht entgehen lassen.
00:31:50: Guckst du mal genau im Kalender wann?
00:31:52: Das ist jetzt doch Ende Mai... Ich hab's datum nicht genau im Kopf mit der wunderbaren tschechischen Orchester aus Prag die dann die Streicherserrenade von Josef Zug spielen.
00:32:03: Ähm, das ist...
00:32:05: Das ist... – Das ist ... — ….
00:32:07: — …… — Ah!
00:32:07: –
00:32:07: ….
00:32:07: In der Martin-Lothar-Jasche?
00:32:09: Genau.
00:32:09: Dann ist jetzt der reine Zufall, dass es schon wieder ämtern ist.
00:32:13: aber das ist ja auch so eine Herzkammer unseres Festivals wobei die Ostfriesische Landschaft natürlich in Aurich verortet ist.
00:32:21: Ich hab jedes Jahr denke ich mir was Neues aus also ein neues Format und das sind diesem Jahr so'n kleines Mozartfest.
00:32:30: Ich habe gerade gelernt, bei einem Vortrag von Vera Brandes im Olmai das Mozarts Musik signifikant auch zu Heilung.
00:32:41: Senkung des Blutdruckes fürs Seelenheil gut tut so und wir stellen also dreihundertsechzig Grad Mozart in drei Konzerten in den Fokus.
00:32:51: Das ist am elften und zwölften Juni Ist es richtig?
00:32:56: Den
00:32:59: zwölften dreizehnten Dann ist es am zwölften abends in der neuen Kirche und zwar also das glaubst du nicht.
00:33:07: Man denkt ja so jemand wie Wolfgang Amadius Mozart, der also Jahrtausend Musik schreibt dass der quasi so ein Heiliger ist, ja?
00:33:17: Und zumindest dachte ich das früher und dann dachte ich als Jugendlicher aber Moment.
00:33:22: Aber er hatte seine natürlichen Bedürfnisse und musste sich mal die Nase putzen und der hat Briefe an seine Kusine geschrieben.
00:33:33: also wenn ich dir jetzt hier ziehe Tiere Du glaubst es nicht, was dieses Genie-Mozart da schreibt an in einer Fäkalsprache und erotischen Andeutungen.
00:33:46: Und wie er sich mit dem Finger in den Arsch fasst ... Oh!
00:33:52: Es riecht so.
00:33:56: Dann kommt die schönste Musik.
00:34:04: Und so weiter.
00:34:05: Was ist das denn für ein Quatschkopf?
00:34:08: Auch total humoristisch, also lange Rede!
00:34:11: Das ist am zwölften Abend, wo Mozarts Baselbriefe mit seiner wunderbaren Klaviermusik und wunderbaren Arian eine fantastische südafrikanische Sängerin jetzt gerade in Österreich wirkt wird Arian Lieder und Arian zum Besten geben.
00:34:26: und tags drauf machen wir so einen Kammermusikerleidoskop.
00:34:31: Und der großartige clarinetten Kollege Norbert Kaiser, die machen das clarinetten Quintet von Mozart.
00:34:36: Ich spiele mit Norbert und der Bratschistin.
00:34:39: aus dem Mingettquartet des Kegelstadt-Trioes kommt ein toller Sänger Stefan Storck!
00:34:43: Mit dem mache ich ein paar Mozart-Arien.
00:34:46: und zu guter letzten Mozartklavierkonzert dieses schöne Adua... Was sich mit dem Mingetquatet Aquattro spielt?
00:34:55: Das sollte man sich auch nicht entgehen lassen.
00:34:56: so Mozart PUR am zwölften Abends, am dreizehnten Eimer um elf und dann um siebzehn Uhr.
00:35:03: Oh was noch natürlich!
00:35:05: Das Finale natürlich auch!
00:35:06: Finale!
00:35:07: Uwaga du hast es schon erwähnt mit der neuen Philharmonie Westfalen die so ein Opangala Quadro Nuevo wäre ist ganz toll.
00:35:17: Ach das ist alles ganz toll Elisabeth Leonskaja die hast du doch nicht erwähnend.
00:35:22: Die Grand Dam Der Pianisten, die jetzt in den letzten Jahr-achtzig Jahre alt geworden ist.
00:35:29: Die spielt mit einer derartigen... tiefe und immer noch bianistischen Perfektionen, Reife.
00:35:37: Und sie spielt die letzten drei Beethoven-Sonaten Konzert was allerdings schon wieder in Empten ist in der Johannes Alasko Bibliothek.
00:35:44: Jetzt musst du noch ein paar eben lernen, die nicht in Emmen sind.
00:35:49: zur Öffnungskonzerte Inesens Ja!
00:35:51: Eröffnungskonzerten
00:35:51: Inesenz mit Daniel Hoop sind sogar auch noch einige Restkarten verfügbar.
00:35:55: jetzt am dreizehnten Mai, dann ein Konzert von Bitlabu.
00:36:03: Die sind bei euch?
00:36:05: Meins wissen sie nicht ... Nee, die sind in der Stadt alle Aurecht!
00:36:07: Genau.
00:36:09: Und wo ist Christian Ehring?
00:36:11: Den hab ich uns siste zum zweiten Mal.
00:36:13: Da kommen wir gleich
00:36:14: doch.
00:36:14: Christian
00:36:14: Ehering den habe ich ja persönlich angesprochen als ich eine Performance in Hamburg hörte.
00:36:19: Zunächst war er skeptisch, er kannte mich nicht aber dann hat er mir am Ende des Gesprächs seine Telefonnummer gegeben und kommt zum zweiten mal.
00:36:27: Ach, dann unser hier Miley Senko Open Air.
00:36:33: Und es gibt natürlich die Kooperation mit dem Filmfest Emden
00:36:36: und Neuanei,
00:36:37: genau da ist dieses Porträt von Helmut Zerlet aber auch ein Film über euch.
00:36:43: der wird als Premiere dann auch gezeigt am letzten Tag, am zehnten In?
00:36:49: Der wird ihn nennen, der im Festspielhaus am Ball.
00:36:51: Mähn!
00:36:52: Ich hab das ... ist es peinlich aber ich habe so viele Noten im Kopf Aber nicht mein gezeiten Programm auswendig.
00:36:59: Bach
00:36:59: tanzt?
00:37:00: Guck mal, Bach tanzen.
00:37:02: Da
00:37:02: haben wir noch nie gehabt.
00:37:04: Bachwerk-Vokal Salzburg Ludgerik Kirche Norden eine unserer magischsten Spielorte.
00:37:12: Sag mal, dass Datum ganz kurz... Das
00:37:13: ist am vierentzwanzigsten sechsten um neunzehn
00:37:17: Uhr.
00:37:17: Geri Kirche in Norden.
00:37:19: Und im E-Sense gibt es wie gesagt noch die NDR Philharmonie mit ihr.
00:37:23: Die Radiophilharmonien, das habe ich im Kopf.
00:37:35: Das dritte Beethoven spielte ich mit Andrew Mansy, freue mich wahnsinnig drauf!
00:37:39: Das ist am einundzwanzigsten sechsten.
00:37:41: und dann haben wir solche tollen Sachen wie Komponistenporträt, dies ja mit Ettore Brandi wunderbare italienisch-deutscher Komponent am dreißigsten Sechsten in der Kunsthalle, welches Festival macht sowas?
00:37:54: Ich meine es gibt natürlich die Festivals für neue Musik-Donor, Eschigen, Darmstadt.
00:37:57: Klar, da kommen dann Pilger und die Fans von neuer Musik und wir integrieren das... Und es waren Leute wie Helmut Lachenmann, Wolfgang Riem, Jörg Wittmann Peter Rujicka, Aribert Reimann.
00:38:11: Die waren alle in Empten, Lehrer Auerbach, Konstantin Gurtzi wirklich große, große Namen und sie dann auch zum Frage- und Antwort zur Verfügung stehen.
00:38:22: Aber einen Aspekt haben wir noch nicht nämlich eure Talentförderung die Gipfelste immer, die ihr ja auch da wo ihr eine ganze Konzerteihe habt.
00:38:29: also einmal das kannst du gerne auch nochmal kurz erzählen.
00:38:31: aber das ist ja ein Aurich so, die sind für nie in Emmer
00:38:33: Ja, genau.
00:38:35: Ne, die Gipfelstürmer!
00:38:37: Das ist eine Säule, die ich mir auch gleich zu Anfang ausgedacht hatte und habe mich dann irgendwie schlau gemacht.
00:38:44: Der Name gezeiten Konzerte ist ja auch in meinem Kopf irgendwie... gewachsen, als das Festival startete.
00:38:52: Wollte ich es eigentlich Horizon-Konzerte nennen?
00:38:54: Weil's jetzt nicht so wahnsinnig viele Berge in Ostfriesland gibt!
00:38:57: Aber dachte ich dann, ähbe und flut gezeiten und da mit dem ZZ Konzert ... hab Freunde gefragt, ne Gezeitenkonzerte klingt besser so... Und als zweites dachte ich, welchen Titel gebe ich einer Serie wo explizit junge Leute vorgestellt werden die eine große Karriere vor sich haben internationale Preistigerinnen und Preisträger Und zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern bei den Festspielen heißt das junge Elite.
00:39:24: Oder dann heißt es manchmal Meister von morgen oder der Zukunft gehört die Welt und so weiter, und ich dachte ne Gipfelstürmer passt!
00:39:33: Passt irgendwie, ne?
00:39:34: Ist auch lau nicht mit so einem Augenzwinkern.
00:39:37: Und diese Gipfelstürmer sind so sensationell die Spiele!
00:39:41: Mit einer Frische und Hingabe und Unverbrauchtheit... ...und was ganz toll ist beim ostfriesischen Publikum.
00:39:48: Wir haben ja viel Publikums von außerhalb.
00:39:50: Aber diese Gipselstürmeabende, also allen voran die lange Nächte der Gipsestürmer...
00:39:55: Dritter- und vierter siebter.
00:39:56: Die
00:39:57: sind immer innerhalb von drei Tagen ausverkauft.
00:40:00: Aber wir haben auch andere Gipfelstürmerkonzerte und die sind super gut gebucht.
00:40:06: In diesem Jahr erstmals, auch in Aurich bei Paulmann & Renken ein Konzert der Jüngsten mache ich mit Stiftung Deutsche Musikleben zusammen wo also eine fifteenjährige Pianistin, ein sechzehnjähriger Chillist, einer dreizehnjährigen Geigerenspiel... du glaubst es nicht!
00:40:25: Also wirklich großartige Talente
00:40:28: Und wir freuen uns ja auch, dass wir in dem Sinne, wir kooperieren ja mittlerweile auch bei Classic Versus Pop mit Papenbüch zusammen und jetzt im Übergang auch nochmal nach Papen büchst zu kriegen.
00:40:35: Ihr habt dieses Jahr auch einen Talent von Classic Versu-Pop bei euch oder zwei Talente?
00:40:40: Genau!
00:40:40: Dies ist auch bei den Langennichten dabei
00:40:41: Genau, wieder Flöte und Akkordeon.
00:40:44: Oder ihr habt auch eine Band vom letzten Jahr, die dann mit Bilog noch mal spielt
00:40:48: usw.,
00:40:48: also da tauschen wir uns ja auf!
00:40:49: Wir nehmen ja ganz viele von euch auf... Das ist eine wunderschöne Kooperation, das macht viel Spaß.
00:40:54: Ganz toll Ansgar, kann ich an dieser Stelle auch nochmal öffentlich sagen?
00:40:57: Nee aber wirklich dass ich finde, dass die Kulturträger, die guten Willens sind und Freude daran haben und vor allem identifiziert sind den das irgendwie Spaß macht, etwas auf die Beine zu stellen und etwas für die Region, für die Menschen tun zu wollen.
00:41:15: Und wo es nicht nur heißt ich oder Mensch hoffentlich hast du nicht so viel erfolgt dass jetzt mein Erfolg dadurch geschmälert ist.
00:41:22: oder so eine wunderbare Kooperation.
00:41:24: Ich sage dir ganz ehrlich Das war in Ostfriesland nicht ganz leicht Im Herzen ein Ostfriese, aber genetisch bin ich ja Westphale.
00:41:36: Wahrscheinlich oder meine Mutter kommt aus Borde-Würremberg weil stieg auch schon Kornthal und mein Papa ist aus dem Rohrpott Ähm... und als ich mal gesagt habe, Mensch irgendwie Papenburg ist doch diese alte Werf, Forum Altewerft ist doch ein super toller Spielort.
00:41:53: Außerdem Ansgar Alas ist ein super Typ, lass uns doch kooperieren!
00:41:57: Also Ansgar Aalass haben sie gesagt Super, Forum-Altewerfen super, Papenburger Super aber es ist nicht aus Friesland.
00:42:05: Ja, weil wir haben ja vom Bundeskanzler gelernt jetzt ne dass das Enten auch zum Entwand gehört
00:42:11: Stimmt, Meyland oder Madrid hauptsache Italien.
00:42:14: Der Spruch kommt dann immer an die Möller!
00:42:16: Das war Schalke Nullvier da
00:42:18: mit uns.
00:42:19: Ich darf auch noch mal sagen wie vielen Dank für die tolle Kooperation.
00:42:21: Und
00:42:22: mittlerweile hat sich das richtig so eingebürgert.
00:42:24: ich glaube die austrisische Grenze endet drei Kilometer vor Papenburg...ich weiß wo.
00:42:30: Füllen ist unser Spielort wo wir ganz nah bei euch dran sind.
00:42:33: als ich in Fülln spielte bin ich immer nach Papenburger in die Pizzeria gefahren.
00:42:38: Nein, aber wir haben ja diese auch unsere Zeitrennen.
00:42:41: Die muss jetzt hier schon wieder auf die Tube drücken!
00:42:43: Wie
00:42:43: viele Minuten haben wir noch?
00:42:44: Zu wenig... Also du hast es schon erwähnt am vierten sechsten ist Christian Ehring wieder zu Gast.
00:42:49: der war das erste mal der zwei-dreiundzwanzige angefangen haben schon zu Gast.
00:42:51: da müssen wir glaube ich nicht viel zu sagen von extra drei.
00:42:55: und unser nächster Podcast geht auch um die nächste Geschichte das ist nämlich das deutsche Kammerorchester Berlin mit Lucy Lendemore.
00:43:02: Lucy Ledemore ist die Percussionistin-Dramerin von Hans Zimmer.
00:43:05: Das heißt da haben wir natürlich bekannte Hans Zimmer-Hits, die wir spielen.
00:43:09: Wir spielen in dem nächsten Podcast, da werde ich mich mit Lucy Lendi bautreffen und müssen heute nicht drüber reden.
00:43:25: Sehr cool!
00:43:26: Da haben wir auch noch einen Sonderkonzert mit dir.
00:43:32: Du hast schon, wenn ich das richtig habe über dreißig CDs natürlich veröffentlicht.
00:43:36: Aber meine Leben, du, meine Lebensweise
00:43:42: sind alle irgendwie veraltet.
00:43:43: Ganz genau.
00:43:43: Und irgendwie bleibt das dann im Jahre, äh, neunzehnhundertzwein dreißig bleibt es dann immer.
00:43:49: Aber
00:43:49: über Dreißig passt ja immer.
00:43:50: also gut.
00:43:51: Das wird ja nicht weniger!
00:43:53: Nein aber wir haben.
00:43:53: natürlich hast du ja auch großartige Klavierkonzerteinspielungen gemacht wie du selber ja auch schon gesagt hast auch von von von Mozart und Mendelssohn wo auch Preise sind der Echo Classic.
00:44:04: jetzt hast Du vor zum Zweihundertjährigen oder ihr seid schon dabei die erste Hälfte ist ja schon aufgenommen zweihunderten Tour des Tags von Ludwig van Beethoven das ist nächstes Jahr.
00:44:14: Da nehmt ihr jetzt imnächst auch neu alle Klavierkonzerte, die fünfte Konzerte auf.
00:44:20: Möchtest du dazu zu der Aufnahme?
00:44:22: Was ist das Neue, was ihr machen wollt mit dem Württembergischen Kammerorchester, die ja auch als Kuriveel da oder als besonderes Orchester gelten?
00:44:30: Was
00:44:30: ist das Hybron?
00:44:31: Interessante Geschichte.
00:44:33: Ich hatte eine Anfrage zum Beethoven-Jahr-Zweitausendzwanzig, das war auch so ein Rundesjubiläum, man checkt ja schnell.
00:44:40: wollen sie sich die fünf Beethoven-Konzerte aufnehmen?
00:44:43: und irgendwie habe ich gezögert.
00:44:46: es gibt so tolle Aufnahmen und es gibt wirklich von Ach, ich könnte jetzt fünf Namen von Seis jetzt live oberansten ist oder Lars Vogt oder Claudio Arau oder Marie Perraja.
00:44:59: Also Alfred Brände die haben wirklich großartige Einspielungen da hingelegt.
00:45:03: und dadurch warum braucht denn die Welt jetzt noch mal die Kirschenreit?
00:45:07: Dann war die nächste Frage Mensch wer wenn ja damit welchem Orchester?
00:45:11: das willst du jetzt auch nicht irgendwie Ach, mit so einem sehr professionell aber vielleicht etwas lieblos agierenden Profi-Orchester machen.
00:45:20: Das muss schon irgendwie was Besonderes sein!
00:45:22: Also ich habe mich im Jahr zwanzig gedrückt.
00:45:24: So dann hatte ich weil ich einmal im Jahr MSWR eine Musikstunde Kuratiere und Moderere, das ist eine fünftägige Sendung zu einem bestimmten Thema.
00:45:39: Die romantischen Klavierkonzerte?
00:45:40: Da habe ich bei der vorletzten Serie über die fünf Beethoven-Konzerte gesprochen.
00:45:44: Das war, glaube ich, im Jahr zwanzig oder dreinzwanzig.
00:45:47: Ich weiß nicht mehr!
00:45:48: Und dann hab ich bin ich so tief nochmal in diese Welt der Beethoven Konzerte eingetaucht, habe im Zuge dieser Sendungen natürlich auch im ARD-Archiv geforscht und dann sind Aufnahmen von Arthur Schnabel oder Ellie Ney oder Edwin Fischer.
00:46:05: Das ist ein längst verstorbene Korrifän bis hin zu jungen Leuten Robert Neumann oder Frank Dupré oder also was da irgendwie live mitsteht, Fassiles sei oder so gut er ist jetzt noch nicht mehr ganz so jung.
00:46:17: Irgendwie hörte ich das dann und dachte, boah ist es Wahnsinnsmusik.
00:46:23: Umwerfen starke Musik!
00:46:25: Und irgendwie alle kochen auch mit Wasser.
00:46:28: Irgendwann könnte immer hier noch ein bisschen mehr da oder ein bisschen weniger da sind.
00:46:32: also... Da keimte so die Idee warum eigentlich nicht kommt in den Jahr.
00:46:38: Matze, jetzt oder nie.
00:46:41: Und dann habe ich das Württembergische Kammerorchester gewinnen können?
00:46:46: Zu deiner Frage was ist das Besondere?
00:46:47: Ich glaube das Besondere ist es wie es A eben nicht mit einem symphonischen Orchester wo ich würde sagen, dass ninety-fünf Prozent der Aufnahmen sind mit großem Symfonieorchester und Dirigent.
00:46:59: Ich mache's ohne Dirigent!
00:47:00: Mit einem wunderbaren Konzertmeister aus Bremen Florian Donderer den ich total liebe Und wir machen das so zusammen.
00:47:10: Die erste Serie mit dem zweiten und vierten Klavierkonzert, das haben wir schon aufgenommen.
00:47:16: Und dann die vierte ist ... Ja man, das hört's?
00:47:27: Es gibt nichts Schöneres!
00:47:29: Ich habe die Aufnahme neulich den First-Edit gekriegt und dachte Boah, das ist ganz lebendig sehr kammermusikalisch.
00:47:37: Sehr kammer musikalisch und sehr frei Punkto, diesen sehr notennahen Ansatz.
00:47:46: Gutes Tunenkolleginnen und Kollegen auch aber in dieser Freiheit dass du in kleiner Besetzung Dinge ausprobieren kannst und sagt der Obur nimm dir doch mehr Zeit hier und könnt ihr nicht wirklich super biennissen?
00:48:01: Nein bitte noch leiser!
00:48:03: Noch bitte noch Leiser so ne.
00:48:05: und da dachte ich boah also ich hatte Angst diese Aufnahme zu hören den First Edit weil ich dachte Oh, Mensch, dann ist das, ob man in den eigenen Ansprüchen gerecht wird.
00:48:15: Aber ich und Florian, wir dachten hey, das hat was!
00:48:19: Also wir wollen so weitermachen und das Schöne ist wer.
00:48:22: die CD soll natürlich zum Beethoven-Jahr rauskommen und es gibt die ersten Release Konzerte bei dir beziehungsweise im
00:48:31: M. Ja aber ihr
00:48:33: habt eine tolle Kooperation.
00:48:35: Also, wir haben das ... Das ist am Äh, äh, Äh Dreizehnten und Vierzehnte Februar.
00:48:41: Das exklusive Release-Konzert.
00:48:42: Wir werden aber auch vorher noch mal unser Juts TV schicken was ein paar Filmaufnahmen macht damit wir ein bisschen Einblick kriegen in eurer Aufnahme.
00:48:48: Und dass auch
00:48:48: junge Leute da irgendwie mitgenommen werden.
00:48:50: Genau,
00:48:50: dann machst du ja auch einen Konzert noch in
00:48:52: Oldenburg.
00:48:54: Und um auch jungen Leuten zu zeigen wie Entschuldigung wie... Ja, wie cool diese Musik ist.
00:48:59: Und das Ganze wird aber muss ich eben erwähnen auch natürlich gefördert von der niedersächsischen Sparkassen-Schifte und dem geradezu sagte entländischen Sparkassenschifte unter Sparkasse M wo wir schon wieder bei M
00:49:08: sind.
00:49:08: Danke danke.
00:49:09: Ich sage ja, wir brauchen noch mehr Zeit!
00:49:10: Ich hätte gerne nochmal einen mit dir gemacht.
00:49:12: Ich habe noch ganz viele Fragen über alle noch nicht geschafft.
00:49:14: Die glaubt, da können wir nur Lustigen schaffen.
00:49:15: Aber jetzt in unseren typischen Podcast machen wir am Ende Zitate.
00:49:20: Ich sage dir ein Zitat, du musst sagen von wem kommst.
00:49:23: Das heißt ich fang mal an schnell wo Worte versagen sprich die Musik Bach oder Hans Christian Andersen?
00:49:31: Als ich ein Junge war war das einzige was mich genauso fasziniert hat wie die Musik der nächtliche Himmel Beethoven oder Daniel Hope?
00:49:38: Beethoven!
00:49:42: Zuweilen glaube ich wohl selbst im Stillen es könne etwas aus mir werden.
00:49:48: aber Werfer mag nach Beethoven noch etwas zu machen?
00:49:50: Wer war das?
00:49:51: Franz Schubert oder Robert Schumann?
00:49:53: Schummann.
00:49:53: Schubart!
00:49:54: Ah,
00:49:55: siehst du, hab ich ja... Volltreffer!
00:50:00: Schummern hat aber über den Komponisten Schubaert gesagt er hat Töne für die feinsten Empfindungen und Gedanken ja Begebenheiten und Lebensumstände.
00:50:06: also das war ja genau.
00:50:08: Die Musik ist nicht in den Noten sondern in der Stille dazwischen Mozart oder Beethoven
00:50:12: Anderes Schiff.
00:50:13: äh Beethoven
00:50:19: Die Musik bewegt mich in den Tiefen meiner Seele.
00:50:21: Anne Frank oder Platon?
00:50:25: Hans
00:50:26: Christian wieder.
00:50:34: Dann soll ich jetzt mal Hans Christian anlassen?
00:50:46: Nein,
00:50:47: das war jetzt Barrenflüster!
00:50:48: Von Herzen
00:50:49: muss es wieder zu Herzen
00:50:50: gehen.
00:50:57: Musik ist die einzige Sprache in der man nicht lügen kann und ihr begegnet sich die Seelen in ihrer reinsten Form?
00:51:03: Jehudi Minuhin oder Daniel Barnborn?
00:51:08: Ja, richtig.
00:51:11: Ist aus eurem Programmheft dieses Jahr.
00:51:14: Siehst du?
00:51:15: Und ich habe noch eines aus dem Programmheften.
00:51:16: Musikerlein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.
00:51:20: Hayden oder Auerbach?
00:51:23: Nein, Auerbach.
00:51:24: Haydn hat was anderes gesagt.
00:51:25: Er hat gesagt meine Sprache verspät man durch die ganze Welt.
00:51:28: das hat er Mozart gesagt.
00:51:31: Mein ich doch!
00:51:32: Das hat der Mozart gesagt als er sagt er spreche zu wenig Sprachen um London zu reisen.
00:51:36: Musik lügt nicht, wenn auf dieser Welt etwas verändert werden soll.
00:51:39: Kann das nur durch Musik passieren?
00:51:42: Ist es Jimi Hendrix oder Bono?
00:51:45: Richtig!
00:51:47: Du musst mich entlassen...
00:51:49: Ja ich weiß, hier müssen wir
00:51:50: durch.
00:51:51: Eine
00:51:53: Abschlussfrage Weil du das sagst, ist politisch.
00:51:57: Du hast das schon lange deutet und es sagt ja Beethoven Musik kann die Welt verändern, Bono sagt Musik kann Menschen verändern also kann sie auch die Welt ändern.
00:52:06: Wie kann Musik die Welt in deiner Meinung verändern?
00:52:09: Nur das Abschlusswort Abschlussakkord.
00:52:10: Können wir darüber einen neuen Podcast machen?
00:52:12: Das ist so komplex und so richtig.
00:52:15: Ich glaube Es geht über die Herzen Und es geht über Empathie und Respekt.
00:52:19: Das machen wir im neuen Podcast.
00:52:20: Du rennst los.
00:52:21: Vielen Dank Matthias.
00:52:22: Wir machen noch meinen zweiten.
00:52:23: sehr
00:52:24: gerne
00:52:26: Der Schlussakord von Matthias.
00:52:29: Das war leider
00:52:30: schon unsere zehnte Jubiläumsfolge!
00:52:32: Auf YouTube findet ihr wie immer noch mal unsere Video-Version mit unserem Podcast und natürlich vielleicht auch ein paar kleinen Musikausschnitten von Matthias.
00:52:40: Wenn ihr weitere Informationen haben möchtet, auch zu den ganz vielen tollen Konzerten der Gezeiten, werdet ihr das in den Shownotes finden?
00:52:46: Und wie gesagt es gibt noch Karten zu kaufen, Restkarten von den großen und einigen Konzernen aber vor allen Dingen auch das vergünstigte Ticket für sechs Euro.
00:52:54: ich glaube dass kann keiner an sich vorbei gehen lassen im Gegenteil!
00:52:57: Für jeden ist das dabei.
00:52:59: schreibt uns in die Kommentare wenn ihr noch Anregungen habt.
00:53:01: Und unser nächster Podcast wird dann am fünften Juni sein und in Wien zeichnen wir den auf mit Lucy Landymore, der Trammerin-Parkationistin von Hans Zimmer.
00:53:10: Da freuen wir uns auch drauf!
00:53:12: Es bleibt nochmal ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen an die musische Akademie in Emden, wo wir das hier aufnehmen dürfen – an Berit Sohn, die das mitorganisiert hat.
00:53:19: von den Gezeiten und natürlich den gezeiten Konzerten selbst.
00:53:22: Vielen, vielen Dank.
00:53:23: Es freut uns immer über diese tolle Kooperation!
00:53:26: Wir freuen uns auf die spannenden Konzerte, hoffen dass wir euch Zuschauer und Zuhörer innen und so weiter da sehen und treffen werden Und wir freuen es natürlich auch wenn ihr nochmal den Weg nach Papenburg in Emmen macht zu Beethoven pur von der Ems bis an die Küste am thirzehn vierzehn Februar im kommenden Jahr In Emmend und Papenborg Denn ihr wisst ja deine Augen werden Ohren machen.
00:54:07: Eine Zusammenarbeit von Parkenburg Kultur
00:54:10: und Peace Love Rock, der Gastgeber ist Ansgar Alas.
00:54:13: Rekordingsschnitt und Mischung
00:54:15: Tobias Zizjula Musik Niklas Erpenbach und Tobias Cizjola.
00:54:21: Neue Folgen gibt es immer am fünften jeden Monats!
00:54:25: Parkenbulk Kultur – Und Deine Augen werden Ohren machen.
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